Houston - Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat am Montag auf der Energiemesse CERA-Week in Houston, Texas, offenbar das EU-Klimaziel für 2050 infrage gestellt. Das berichtet das Nachrichtenportal Politico. "Wir müssen wieder flexibler werden, uns nicht nur mit 100-prozentigen Lösungen […] mehr

Kommentare

15krebs7724. März um 21:42
"Aber wenn Nachhaltigkeit die Wirtschaft zum Einsturz bringt, muss man umdenken.".... JA .... da bin ich völlig bei ihnen, Frau Reiche. Und somit denke ich, es ist an der Zeit, an einen Wechsel zu denken. Weg von einer Frau Reiche, hin zu einer Intelligenten, unvoreingenommenen, nicht korrupten, zukunftsorientierten Person, die NICHT den Schritt zurück in die fossile Vergangenheit wagt, sondern, mutig, den Schritt nach vorn zu Unabhängigkeit, macht!
14thrasea24. März um 17:13
@7 Nein, das ist nicht nur eine leichter Lockerung. Das ist ein kompletter Paradigmenwechsel. Abrissbirne passt dafür m. E. ganz gut.
13ichbindrin24. März um 15:04
@12 Ja, die Form unseres Wirtschaften hat uns eine Art von Wohlstand gebracht, aber daraus ergibt sich nicht, dass es nur auf diesem Wege möglich wäre. Es geht natürlich auch um die Frage, was wir unter gut leben verstehen (wollen), aber es braucht mit Sicherheit keine Unterordnung und Hörigkeit, um gut zu wohnen und zu essen usw. Innovation und Fortschritt dürfen wir auch auf unsere Lebensweise anwenden, große Ziele setzen und darauf hinwirken. Wirtschaft ist kein Naturgesetz, sondern Werkzeug.
12tchipmunk24. März um 13:39
@10 Dass die Menschen auch ohne Wirtschaft gut leben können? Das will ich sehen, wie Du ohne Dach übern Kopf, ohne Kleidung und mit unsauberem Trinkwasser lange überleben würdest. Mit paar Schnittlauch ausm urbanen Blumentopf zur Ernährung? Manche sind so wohlstandsverwöhnt, dass sie denken, die Güter kommen wie von allein ganz selbstverständlich daher. Sorry! Ganz ohne Wirtschaft ist zu krass, weniger Überproduktion wäre allerdings schon richtig...
11Pontius24. März um 13:30
@10 bei "der Wirtschaft" bin ich mir sicher, dass sie auch 4 oder 5 Grad Erwärmung für die Bevölkerung in Ordnung finden...
10ichbindrin24. März um 13:25
Faszinierend diese quasi-religiöse Sichtweise und nicht zu merken, wie verengt das eigene Denken ist, während man mehr Offenheit fordert. Es ist ja beides möglich, auch die umgekehrte Aussage "Wenn ein Unternehmen für die Klimaziele wichtige Aspekte außer Acht lässt, dann gelte es den Kurs zu ändern." oder "Wenn Wirtschaft die Nachhaltigkeit zum Einsturz bringt, muss man umdenken." Wir wissen, dass Menschen auch ohne Wirtschaft gut leben können. Bei den anderen Faktoren habe ich große Zweifel.
9Pontius24. März um 13:17
@7 die starke Lockerung heisst 2050 ohne weitere Emissionen zu sein, denn das Pariser Klimaabkommen, zudem sich die EU bekennt, fordert noch eine stärkere Reduktion...
8tastenkoenig24. März um 13:15
Man muss die Gesamtheit ihrer Aktionen betrachten. Sie bringt die Sache nirgendwo voran, sondern hält sie auf, wo sie nur kann.
7tchipmunk24. März um 13:13
Sie spricht sich für eine leichte Lockerung aus, weniger starre Vorschriften. Das ist was anderes als "Abrissbirne".
6truck67624. März um 13:11
Diese Frau verstösst mehr und mehr gegen den von ihr geleisteten Amtseid! " Schaden von dem Land abwenden"... Herr Bundeskanzler, entlassen sie endlich diese Frau, bevor sie die deutsche Industrie samt ihrer Wettbewerbsfähigkeit in fossilen Fässern versenkt! Es reicht! 😡
5nonam24. März um 13:08
"Und wir können es uns nicht leisten, unsere energieintensiven Industrien in Europa und in Deutschland zu verlieren." : bringt halt auch nichts, wenn die fosillen energieträger, so wie jetzt, nur eingeschränkt oder zu astronomischen preisen verfügbar sind.
4Dr_Feelgood_Jr24. März um 13:08
Wie viel Geld muss man eigentlich "hinzuverdienen", um sich selbst noch ertragen zu können?
3Polarlichter24. März um 12:54
Teile ihre Meinung auch nicht, aber Kommentar 2 geht in meinen Augen etwas zu weit.
1tastenkoenig24. März um 12:47
"Reiche stellt EU-Klimaziel 2050 infrage" • es wird höchste Zeit, dass diese Abrissbirne in Sachen Klimapolitik gestoppt wird. Ihr Job ist es, die Hindernisse auf dem Weg zur Klimaneutralität zu beseitigen, nicht sie zu vermehren.