Berlin (dts) - Im Verteidigungsministerium gibt es angeblich doch schon seit dem Frühsommer 2022 eine detaillierte Liste mit verschiedenen Leopard-Modellen, die bei der Truppe verfügbar sind und für eine Lieferung an die Ukraine infrage kämen. Der "Spiegel" berichtete am Samstagabend, die […] mehr

Kommentare

14wimola22. Januar 2023
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13oells22. Januar 2023
@3 Von wegen "90 Panzer pro Jahr unrealistisch": ich wurde 10/1984 zum Grundwehrdienst eingezogen. Wir wurden seinerzeit geschult, dass die BW über einen Gesamtbestand von 990 Leopard 2-Kampfpanzern verfügt, davon gab es allein in meiner Kaserne 110. Gebaut wurde der Leo 2 seit 1978/1979; es wurden also deutlich mehr als 90 pro Jahr angeschafft (war allerdings ja auch "Hochzeit" des Kalten Krieges).
12Sonnenwende22. Januar 2023
@10 Es ging ausschließlich um den Leo, allerdings ohne Differenzierung zwischen Leo 1 und Leo 2. Der entsprechende Artikel beim Spiegel ging auch um diese Liste, die vom Verteidigungsministerium schon im Frühsommer angefertigt wurde. Edit: Ich hab mir gerade meinen Kommentar (2) noch mal durchgelesen, da ist mir ein Fehler rein gerutscht. Es ging nicht nur um den Leo 2.
11wimola22. Januar 2023
@10 ) Ich hatte gar keine Vorstellung. Alles an einem Panzer ist für mich groß ..;-) - Das ist eben ein ahnungsloses herantasten an ein Thema (Waffen) , das mir eindeutig nicht liegt. @9 ) Ich habe das so gefühlsmäßig nur von der finanziellen Seite her betrachtet und mir gedacht, dass das schon erhebliche Investitionen hätten sein müssen.
10Pontius22. Januar 2023
@6 Ich kann es mir nur vorstellen, dass entweder alle Leopard-Panzer (also auch der Leo1) gemeint sind oder gar alle Panzer in der Bundeswehr - unter Umständen auch nach Eingliederung der NVA-Bestände. Und zum Verbrauch: Was hast du denn erwartet? Kettenfahrzeuge brauchen gern mehr als 1 Liter den Kilometer und ein Panzer schleppt eine Menge Masse in Panzerung mit rum.
9Sonnenwende22. Januar 2023
@3 ,4 Ihr habt mich gerade an eines erinnert: man sollte solche Angaben immer kritisch hinterfragen und auch recherchieren. Das habe ich diesmal nicht gemacht. Es ist auch müßig, in den Spiegel Kommentaren noch mal nach diesem Kommentar zu suchen und zu schauen ob andere geantwortet haben. Das findet man beim Spiegel nach fast einem Tag nicht mehr. Dass der 4500 geschrieben hat, dessen bin ich mir aber sicher. Danke für die vielen Informationen.
8wimola22. Januar 2023
Sorry, Quelle vergessen: <link>
7wimola22. Januar 2023
2) Beim herumsuchen vorhin fand ich das: Verbrauch: 414 l/100 km, Betriebsvorrat: Haupt- und Zusatztank 1.160 l - Das ist schon gewaltig.
6wimola22. Januar 2023
@4 ) Ich habe das gerade auch mal kurz überflogen. Da steht unter "Übersicht über die Produktionszahlen für Staaten neben der Bundesrepublik Deutschland[61" die jeweilige Anzahl, bis 1995 wären das 945 (und 495 nach 1995), insgesamt also 1.440. Das passt dann also.
5Pontius22. Januar 2023
@1 Generell laufen hier gerade verschiedene Medien heiß mit Aussagen von Politikern zu verschiedenen Ausgangslagen: Den Bestand und die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr; der Bestand der Bundeswehr, anderer europäischen Armeen und der Industrie; Lambrecht hat die Abfrage gar verhindert, damit die Daten nicht an die Medien durchsickern und den Kanzler unter Druck setzen etc. etc.
4Pontius22. Januar 2023
@2 Es wurden nur etwa 3600 Stück davon gebaut, dazu hatte die BW zu Hochzeiten etwas mehr als 2000 davon im Einsatz. Hochzeiten bedeuten dabei die Zeit des kalten Krieges. Dass die Bundeswehr nach der Wiedervereinigung natürlich Material abbaut bzw. es an andere Staaten abgibt ist völlig nachvollziehbar. Das hat wenig mit Sorglosigkeit zu tun, wenn man von Freunden umgeben ist und seine internationalen Verpflichtungen bedienen kann.
3wimola21. Januar 2023
@2 ) Die Zahlen halte ich für völig unrealistisch. Der Leo wird seit 1978 gebaut. Dann müssten wir ja pro Jahr 90 Panzer angeschafft haben (mal grob und oberflächlich berechnet) ... - Da ist sicher eine Null zuviel hineingerutscht.
2Sonnenwende21. Januar 2023
In den Kommentaren des entsprechenden Spiegel Artikels, der vor Stunden erschien, berichtete ein Reservist, dass es in den neunziger Jahren 4500 Leopard 2 in der Bundeswehr gab. Ich meine, dagegen sehen 300x oder 200x erbärmlich aus. Und da frage ich mich schon, was die letzten Jahrzehnte so abgelaufen ist. Wieso waren die so sorglos?
1oells21. Januar 2023
Wenn das Verteidigungsminsterium nicht immer mindestens (!) monatsaktuell, und zwar unabhängig von einer Anfrage der Ukraine, Kenntnis über die im Heer einsatzbereiten Kampfpanzer hat, sollte der zuständige Minister sofort zurücktreten.