Köln (dts) - Die Klimaschutzpläne in Deutschland haben einen Nebeneffekt: Der Stromverbrauch wird bis 2030 wohl um rund ein Viertel ansteigen. Nach Berechnungen des Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln (EWI), über welche das "Handelsblatt" berichtet, wird der Bruttostromverbrauch ...

Kommentare

(29) tibi38 · 07. Januar 2020
@28 da ist keine Statistik und nicht vergessen: Man muss heute schon sein Gehirn einschalten, wenn man in den Medien unterwegs ist
(28) smufti · 07. Januar 2020
@26 : ja klar, wenn man auf die Seite geht sieht man es....aber die Mühe macht sich keiner, die meisten sagen: "ich hab gelesen, dass Klimaschutz scheisse ist, weill wir mehr Strom verbrauchen!".....und das ist gefährlich, ich wollte nur zu kritischem Umgang mit Statistiken mahnen....immer fragen WER hat diese Zahlen veröffentlicht!
(27) tibi38 · 07. Januar 2020
@25 aber du verwischst mit deinen Äusserungen den Kern: Die Berechnungen der Regierung gehen in die Hose.
(26) tibi38 · 07. Januar 2020
@25 , steht aber ganz offen auf : <link> "Zu den Auftraggebern des EWI gehören sowohl öffentliche Institutionen wie etwa die Bundesregierung, die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen, europäische Behörden als auch privatwirtschaftliche Unternehmen, wie etwa große Energieversorger ebenso wie Stadtwerke und Verb"
(25) smufti · 07. Januar 2020
@23 : klar, aber wer genau dahintersteht geht daraus nicht hervor...
(24) Mehlwurmle · 06. Januar 2020
Irgendwie logisch die Entwicklung. Würde mich aber mal interesssieren ob das nun neue Erkenntnisse sind oder ob die Wissenschaftler da auch schon deutlich früher drauf gekommen sind.
(23) tibi38 · 06. Januar 2020
@18 es ist ein Institut der Uni - das bedeutet eine privatwirtschaftliche Einrichtung an der Uni
(22) smufti · 06. Januar 2020
@21 : ja mit solchen kleinlichen Unterscheidungen will sich der wütende Deutsche nicht abgeben....zu anstrengend ;-)
(21) Tarados · 06. Januar 2020
@20 Du hast sebstverständlich recht :) Wer will schon unterscheiden zwischen Stromverbrauch und Energieverbrauch? Wenn (theoretisch) der Stromverbrauch (bei erneuerbaren Energien) um 25% nach oben geht, aber der Energieverbrauch (bei fossilen Brennstoffen) um 50% sinkt, ist das natürlich gaaanz schlecht für das Klima :D
(20) smufti · 06. Januar 2020
@19 : tja, die haben das so ausgerechnet....wie gesagt sollte man im Hinterkopf behalten wer die Geldgeber der Studie sind. Ich persönlich denke, das sind Spekulationen....die Zusammenhänge sind so komplex, dass das niemand seriös berechnen kann! Aber sie erzielen die Wirkung, die sie wollen: der Sinn des Klimaschutzes wird angezweifelt!
(19) Tarados · 06. Januar 2020
@18 Ich verstehe nicht ganz, was Du damit sagen willst? Kostet die Herstellung von Benzin keinen Strom, und der Bau und den Betrieb von Tankstellen und den Bau/Wartung/Betankung/Verschro ttung von Tanklastzügen (und Öltanker und Ölplattformen, die dann ja nicht mehr benötigt werden würden) auch nicht? Oder hat das Institut in Köln nur einfach keine Lust, das Gegenzurechnen :)
(18) smufti · 06. Januar 2020
@17 : na wenn du elektrisch fährst verbrauchst du kein Benzin mehr......@12 : wo genau steht das im Text??
(17) Tarados · 06. Januar 2020
Kann mir jemand erklären, warum der Klimaschutz den Stromverbrauch um 25% ansteigen lassen wird? Wird die Strecke zur Arbeit 25% länger, muß ich 25% mehr heizen oder werde ich gezwungen weite Flugreisen zu machen? Eigentlich ist das Ziel des Klimaschutzes, weniger Energie zu verbrauchen. Warum also werde ich mehr Energie verbrauchen, wenn ich meinen Energieverbrauch einschränke ???
(16) DBWH · 06. Januar 2020
@13 : Stimmt, theoretisch profitieren beide Parteien. Problematisch ist es auch, wenn deine Mieter nicht zahlen können. Neben dem Ausfall der Miete musst du dann auch noch für den Strom deiner säumigen Mieter aufkommen... Alles sehr gefährlich.
(15) AS1 · 06. Januar 2020
@8 Die Indivdualmobilität an sich muß bis auf Fahrrad - nicht E-Bike - weg.
(14) AS1 · 06. Januar 2020
@11 Trotzdem vielen Dank, aus der Perspektive hatte ich es noch nicht gesehen.
(13) AS1 · 06. Januar 2020
@11 So gesehen stimmt das alles, was Du sagst. Das Risiko, daß die Mieter den Strom nicht vom Vermieter beziehen müssen, sehe ich allerdings kaum. Denn kein Stromversorger kann die Preise machen, die Du als Vermieter und Vollversorger machen kannst. Und bei entsprechender Bestückung und dem Bereithalten von ausreichend Speicherkapazität ist auch die Kostenentwicklung des externen Strombezuges zwar nicht vorhersehbar, aber kein entscheidender Kostentreiber.
(12) tibi38 · 06. Januar 2020
@10 nur 24 Stromverbrauch ist privaten Haushalten zuzuordnen, Das Häusledach ist also nur ein kleiner Teil, weil auch schon stark ausgeschöpft. @6 das ist ja kein Geheimnis, steht ja auch so im Text. Trotzdem stimmt die Richtung der Zahlen und geben zu denken
(11) DBWH · 06. Januar 2020
Das unterscheidet sich natürlich je nach Objekt und Anzahl der Wohnungen, kann sich daher für dich lohnen. Nachteile: - Bürokratie und Risiko wegen der rechtlichen Anforderungen für den Vermieter, der als Energieversorger auftritt. - Austausch der Zähler vom Netzbetreiber gegen Unterzähler in jeder Wohnung, wenn Vermieter "Vollversorger" ist. - Risiko, da Mieter den Strom nicht vom Vermieter beziehen müssen. - Kostenentwicklung externer Strombezug nicht vorhersehbar.
(10) AS1 · 06. Januar 2020
@9 Verstehe ich nicht. Ich vermiete selbst Wohnraum und habe auf den Häusern PV. Was ist das Problem?
(9) DBWH · 06. Januar 2020
@5 : Ein Großteil der Hausbesitzer in Deutschland vermieten aber auch Wohnraum. Photovoltaik in großen vermieteten Häusern ist ein organisatorischer und technischer Aufwand, der sich, besonders bei häufigen Mieterwechseln, niemals für den Vermieter lohnt.
(8) thrasea · 06. Januar 2020
@5 Was ist der bessere Weg als die Elektromobilität? Weiterhin fossile Rohstoffe verfeuern? Weniger fahren will ja seltsamerweise auch keiner. Ansonsten: Nichts gegen dein Credo, es stimmt schon - jeder sollte in seinem Einflussbereich anfangen. Aber die beste Energie ist die eingesparte Energie, die gar nicht erst erzeugt werden muss.
(7) tastenkoenig · 06. Januar 2020
Unabhängig von der notwendigen Skepsis hinsichtlich der Herkunft der Zahlen ist es doch eine bloße Selbstverständlichkeit, dass die Abkehr von fossilen Energieträgern eine Erhöhung des Stromverbrauchs mit sich bringen wird. Denn spürbare Einschränkungen gibt es bisher nicht und eine Effizienzrevolution hat es auch nicht gegeben.
(6) smufti · 06. Januar 2020
Wer steht denn hinter diesem Institut???? Na wer weiss es??? genau, die Energieversorger......aber das will ja keiner wissen, wird alles kritiklos geglaubt, man hats ja gelesen, muss stimmen! Die kritiklose Übernahme solcher Aussagen ist ein großes Problem, vor allem bei facebook sagen Kollegen oft: das hab ich bei fb gelesen. wenn ich dann frage von wem die Nachricht kommt, wissen es die wenigsten!
(5) AS1 · 06. Januar 2020
Es ist ja nichts Neues, daß die Elektromobilität ein weiterer Irrweg ist. Und ansonsten wiederhole ich mein Credo: jeder soll bei sich selbst anfangen, was den Klimaschutz anbelangt. Wenn jeder Hausbesitzer die Stromversorgung des Hauses auf PV umstellt, werden deutlich mehr Kraftwerks- und Windkraftkapazitäten für die Industrie frei.
(4) Wasweissdennich · 06. Januar 2020
Ist ein super Plan gleichzeitig Kernkraftwerke und Kohlekraftwerke abzuschalten und den Stromverbrauch hochzutreiben - aber der Stromkunde wird es am Ende schon zahlen
(3) gabrielefink · 06. Januar 2020
Zitat: "Klimaschutz treibt Stromverbrauch nach oben ..." - Ist das jetzt eine überraschende Erkenntnis? Hat damit keiner gerechnet? *Ironie off*
(2) tibi38 · 06. Januar 2020
endlich traut sich mal einer reinen Wein einzuschenken
(1) ausiman1 · 06. Januar 2020
Wo bleibt das 1 MIO Dächerprogramm (wie in Österreich) in Deutschland - muss wohl erst noch Monate beredet werden bis es vom Parlament abgelehnt wird.
 
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