Berlin (dts) - Die deutschen Steuerzahler werden zwischen 2014 bis 2017 durch die kalte Progression mit 55,8 Milliarden Euro belastet. Dies geht aus Berechnungen des Bundes der Steuerzahler hervor, die der "Welt" exklusiv vorliegen. Die kalte Progression beschreibt den Effekt, wenn ein Arbeitnehmer […] mehr

Kommentare

12Guile02. März 2014
komisch ist nur, warum andere Länder das schaffen, nur Deutschland, das (ich zitiere) "reichste land Europas" schafft es nicht diese progression abzuschaffen....nicht gerade Vorbildlich!
11smailies28. Februar 2014
Und trotz kalter Progression ist das hier wieder PAnikmache! Von den 56 Mrd mehr fallen auch beim Staat wegen der Inflation ca. 29 Mrd. weg bzw. entsprechen dem Inflationsausgleich bei den Steuereinnahmen, Basis 2013 und Inflationsrate der News verwendet. Dann reden wir noch über 27 Mrd auf 3 Jahre, also 9 Mrd./Jahr.
10Perlini27. Februar 2014
@8 Stimmt, die Angst wegen der Schuldenbremse ist ein Argument. Das Mantra "keine neuen Schulden mehr" bi hin zu "Schuldenabbau" beeinflussen das handeln der Politik. Kenne mich nicht aus, aber bei extrem niedrigen Zinsen und bei der riesigen Schuldensumme vermute ich, dass das Werkzeug der Schuldenbremse nicht flexibel genug ist.
9k8518627. Februar 2014
@6 : Da hast du ja noch Glück... bei mir sind Überstunden automatisch mit dem Gehalt abgegolten... (oder anders: sie werden nicht bezahlt)
8tastenkoenig27. Februar 2014
@7 : Alle haben Schiss vor der Schuldenbremse. Keiner wird vorerst freiwillig sichere Einnahmen reduzieren. Mit der der Politik eigenen Schizophrenie wird aber munter bei den strukturellen Ausgaben draufgepackt …
7Perlini27. Februar 2014
Letzte Legislaturperiode wollte man die Kalte Progression dezent mildern. Das wurde durch die Opposition im Bundesrat abgelehnt, weil sie eine sichere Gegenfinanzierung als Voraussetzung betrachtet(e) (vielleicht war's auch nur Taktik). Kann man natürlich so sehen, aber letztendlich bedeutet es auch, dass man den Bürger nur entlassten will, wenn dadurch die Steuereinnahmen nicht sinken. Bei regelmäßigen Rekordeinnahmen bei den Steuer finde ich es fraglich, ob dieses Argument so schwer wiegt.
6Guile27. Februar 2014
Da kann man sagen was man will... je mehr man hier arbeitet, desto mehr muss man aufpassen, dass der Staat nichts schluckt, das ist unterm Strich einfach eine Sauerei! - Ich arbeite z.b. 2 Tage Überstunden, den 3. kriege ich gar nicht ausgezahlt sondern wandert direkt in die Hände des Staats....Wundersam, dass Deutschland daran festhält, und noch wundersamer ist, dass es Menschen gibt, die solche Parteien noch wählen...
5seepferd27. Februar 2014
So ganz richtig erscheint mir der letzte Satz im ersten Absatz aber nicht. Wenn ich 40Euro brutto mehr Monatslohn habe und mir dafür 45 Euro Steuern abgezogen werden hat die Inflation noch gar nicht gegriffen, sondern hat der Fiskus pauschal mehr einbehalten. Das durch Lohnsteigerungen weiter entstehende Minus durch höhere Preise (ÖPNV, Mieten, Bäcker etc.) und des Wertverfalls des Geldes folgt dann erst noch, so das einem am Ende noch weniger bleibt als vor der Lohnerhöhung
4donaldus27. Februar 2014
Und wenn man jetzt noch die Minimalzinsen von der EZB sieht, die eine schleichende Enteignung der Bürger nach sich zieht. dann schliesst sich der Kreis und man kann sich denken, für wen die Regierungen arbeiten.
3k45207427. Februar 2014
Steuererechtigkeit durch Anpassen an die Inflation ... das geht doch gar nicht! Gefährdet die vom deutschen Kassenwart verwalteten Staatsfinanzen ... denn, wenn die «Rente mit 63 kommt» lt. Koalitionsvertrag kommt und die Schrottbanken des Euro-Währungsraumes gerettet werden müssen, wird es KEINE Steueranpassung unter dieser (mutmaßlich Macht mißbrauchenden) Koalition geben ...
2k29329527. Februar 2014
Schon Kanzler Kohl hatte seinem Vorgänger Schmidt vorgeworfen, daß diese Progression ungerecht wäre. In 35 Jahren ist NICHTS passiert, um diese Ungerechtigkeit auch nur abzuschwächen - von beseitigen gar nicht zu reden.
1galli27. Februar 2014
Anpassen wird die Regierung nicht.Gibt doch mehr Steuereinnahmen, und man kann sich auf die Schulter klopfen wie gut sie sind