Berlin (dpa) - Erwachsene und Kinder, die von Hartz IV leben, haben mit größeren gesundheitlichen Problemen zu kämpfen als angestellte Arbeitnehmer. Zu diesem Ergebnis kommt der noch unveröffentlichte Gesundheitsreport der AOK Rheinland/Hamburg, der der «Rheinischen Post» vorliegt. Demnach leiden […] mehr

Kommentare

8k43259309. März 2019
@3 : Über das BuT-Programm (Bildung und Teilhabe) haben auch HartzIV-Empfänger die Möglichkeit, für ihre Kinder Mitgliedschaften in Sportvereinen, Musikschulen und auch Nachhilfe finanziert zu bekommen. Man kann sich mit HartzIV einigermaßen gesund ernähren und in gewissem Rahmen an der Gesellschaft teilnehmen, aber das erfordert sehr viel Willen und Disziplin. Und ja: Ich war selbst einige Jahre HartzIV-ler, habe mich aber selbst daraus hervor gearbeitet und weiß heute: NIE WIEDER !
7k43259309. März 2019
Wie perfide dieser abgesprochene Wert für die Gesellschaft wirkt, zeigt die Bezeichnung für Menschen mit wenig Einkommen als "sozial schwach". Das ist "denen da oben" ;) wirklich perfekt gelungen, und die Leute schlucken es. Wenig Geld zu haben, mag zwar ökonomisch schwach sein, aber wie sagte ein Kabarettist "In den Vorstandsetagen der großen DAX-Untenehmen habe ich die "sozial schächsten" Menschen gesehen, nicht bei den HartzIV-Empfängern." :D
6k29329509. März 2019
@3 : Kostenlose Sportvereine, die auch noch Spaß machen? Bist Du wahnsinnig? Da kommen doch die Hartz-4-ler in die Situation, dass sie effektiv gegen die Unterdrückung vorgehen können! Nachher machen die noch nen Aufstand ggen das Unterdrückersystem, und wer treibt den Sklavenhaltern dann die Sklaven zu? Nee, das geht nicht!
5k43259309. März 2019
Gleich wieder zwei Klischees: HartzIV-ler essen nur Schrott und liegen faul im Bett rum. Fehlt noch das von RTL2 permanent verbreitete Dauerrauchen und -saufen. Alles oberflächlich, aber sicher nicht wirklich repräsentativ. Krank macht auch das permanente Gefühl, nicht gebraucht zu werden. Nur, wer arbeitet, zählt etwas in der Gesellschaft. Wer das nicht tut, ist also nichts wert. Immer wieder sehen sich Hartzler mit diesem Gedankengut konfrontiert, und das drückt nieder und macht krank.
4Joey09. März 2019
@2 Ja, diese Rechnung in dem Link ist reichlich schräg. Dennoch ist gesundes Essen nicht immer teurer als ungesundes Essen. Vor allem, wenn man es nicht für eine Person zubereitet, sondern für mehrere. Muß ja nicht immer Bio sein. Das ist sowieso oft nicht besser als anderes. Es gibt viele gesunde und leckere Mahlzeiten, die wenig Geld kosten. Die sind nur meist nicht so hip wie andere. Sagt man sowas wie "hip" noch heutzutage? Ich persönlich liebe z.B. Linsensuppe. Oder dicke Bohnen.
3Joey09. März 2019
Ein Salatkopf, eine Tomate und eine Flasche Joghurt-Salatsauce ohne viel Zucker und Fett kosten auch oft nicht mehr, als ein Burger mit Pommes und Cola. Damit will ich nicht die Probleme der Hartzler kleinreden. Aber auch mit wenig Geld kann man sich gesund ernähren. Man muß es nur wollen. Wichtiger fände ich da z.B. kostenlose Sportvereine oder ähnliche Möglichkeiten, bei denen Sport mit Spaß verbunden wird und für die man nicht viel Geld ausgeben muß, aber dafür Freunde und Anerkennung findet.
2Dr_Feelgood_Jr09. März 2019
@1 "Billiges = Mieses Essen kaufen müssen" Ach,. Quatsch. Schau mal hier: <link> Und Stress haben die ganzen Hartzer, die bis mittags in der Pofe liegen ja wohl auch nicht. Zynismus off.
1Tommys09. März 2019
Billiges = Mieses Essen kaufen müssen und innerer permanter Stress ob der Situation.....?