Brüssel (dpa) - Belgien hat nach eigenen Angaben in der Nacht einen Öltanker der russischen Schattenflotte geentert. Die belgischen Streitkräfte hätten das Schiff mit Unterstützung Frankreichs festgesetzt, schrieb Belgiens Verteidigungsminister Theo Francken auf der Plattform X. Der Tanker werde zum […] mehr

Kommentare

4Pomponius01. März um 12:59
Ein Schiff in den Hoheitsgewässern Belgiens kann gezwungen werden einen belgischen Hafen anzulaufen, notfalls mit Gewalt. International gelten 12 Seemeilen, das sind 22,224 Kilometer. Die belgische Wirtschaftszone beträgt 200 Seemeilen (370,4 Kilometer), ist aber durch die Wirtschaftszone des Vereinigten Königreichs mittig begrenzt. Wird diese Zone durch Fremde gefährdet (Verschmutzung oder sonstige illegale Tätigkeiten) kann das Schiff ebenso in einen belgischen Hafen gebracht werden.
3Stoer01. März um 11:44
Und vor allem zeigt es auch,das weiterhin in dieser Angelegenheit Druck gemacht wird...
2Pontius01. März um 06:16
Die einen nennen es Piraterie, die anderen Durchsetzung von Recht - und wenn das Recht auf Seiten der Eigentümer steht, dann wird das Schiff wieder frei geben. Jeder darf gern die Seite wählen, auf der er stehen mag...
1jub-jub01. März um 05:30
Moderne Piraterie.