Berlin (dpa) - Klingt sperrig, betrifft aber Millionen von Menschen in Deutschland: die «sachgrundlose Befristung». Arbeitgeber können Arbeitnehmer ohne jeden Grund befristet einstellen. Gewerkschaften verdammen das als «Skandal» und ein «Massenphänomen». Die Arbeitgeber dagegen sprechen von einem […] mehr

Kommentare

6kleinerthomas28. Januar 2018
@5 Du scheinst Befristete Arbeitsverträge nicht zu verstehen. Befristeter Arbeitsvertrag heist das der Arbeitgeber oder du ohne kündigen zu müssen dein Vertrag auslaufen lassen kann und du Raus bist. Du wiederrum hast eh nur einen Monat Kündigunszeit wenn du rauswillst egal wie lange du da bist und Kündigen kannst du ja jeder Zeit. Beim Arbeitgeber ist es die ersten 5 Jahre auch so. Erst dann ist die kündigungszeit 2 Monate die sich im Laufe der Jahre erhöht
5k8678928. Januar 2018
ich habe eine befristete arbeit angenommen und bin Quereinsteiger. Um erst mal zusehen oder der Job und der Betrieb überhaubt was für mich ist findet man nicht in 6 monaten herraus. Daher find ich ne befristung in Ordnung. Weil viele können sich einfach verstellen aber ein jahr verstellen ist schwer. Das ist auch eine sicherheit für Arbeitgeber/nehmer. Weil was bringt es mir wenn mir der Betrieb oder die Arbeit nicht gefället ein unbefristeter Vertrag? Da sind dann nur Hürden im weg.
4Day-Dreamer26. Januar 2018
Ein Grundeinkommen wäre der Schritt in die richtige Richtung.Ein Grundeinkommen ist in Zukunft unabdingbar.
3kleinerthomas26. Januar 2018
Schon lustig wie die Arbeitgeber argumentieren wegen Auftragslage und Befristet Arbeitsstellen. Wenn heute viel Arbeit da ist holen sie sich eh Leiharbeiter was hat das dann mit Auftragslage und Befristeten Arbeitsplätzen zu tun. Da haben die Arbeitgeber zwei mittel um Arbeitnehmer schneller los zu werden, hat nichts mit Jobmotor zu tun.
2anddie26. Januar 2018
Befristete Jobs oder Zeitarbeitsverträge müssten teurer sein als normal unbefristete Jobs. Dann überlegen sich nämlich die Unternehmen, ob sie unbefristete Jobs für den Regelbetrieb machen und befristete Jobs wirklich nur in Ausnahmesituationen. Witzig ist auch das Argument im Text mit dem "Kennenlernen des Arbeitnehmers". Dafür wurde ja die Probezeit erfunden. Und wenn ca. 10% der Arbeitnehmer einen befristete Job haben, ist das nicht mehr die Ausnahme.
1k26442026. Januar 2018
Das Problem bei der Flexibilisierung des Arbeitsmarktes ist, daß das von den Arbeitgebern schamlos ausgenutzt wird. Es geht nur noch darum, Lohnkosten zu drücken. Darum ist es notwendig, daß bei allen flexieblen Arbeitsverhältnissen der gleiche Lohn wie bei normal Beschäftigten gezahlt wird. Beschäftigungsmodelle wie Arbeit auf Abruf oder Bezahlung pro Paket bei Handel und Logistik haben nichts mit sozialen Marktwirtschaft zu tun und sollten verboten werden.