Berlin (dts) - Der Präsident des Industrieverbands BDI, Siegfried Russwurm, fordert eine Debatte über eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit. "Die Politik will keine längere Lebensarbeitszeit, will keine Sozialversicherungsbeiträge über 40 Prozent, will das Rentenniveau auf mindestens 48 Prozent […] mehr

Kommentare

20AS130. Januar 2022
@19 Nein, Du hast es nicht vergessen. Das war in der Tat mit anderen Beteiligten. Entschuldigung.
19wazzor30. Januar 2022
@18 Mag sein das du die Diskussion mit jemandem anderen hattest oder ich habe es wieder vergessen. Okay, mit der Begründung kann ich Leben. Ein Tipp, solltest du gleich so darstellen, ist sehr irreführend
18AS130. Januar 2022
@17 Auch das Thema hatten wir schon. Eine Solidargemeinschaft ist eine Gemeinschaft von Menschen, die aufgrund gleicher Interessen und gleicher Ziele als Gruppe handeln, auch wenn es für den Einzelnen persönliche Nachteile bringt. Staatliche Zwangsversicherungen sind also sicher keine Solidargemeinschaft. Dass sie trotzdem sinnvoll und notwendig sein können, steht dabei außer Frage. Aber die Bezeichnung ist ganz einfach falsch und irreführend.
17wazzor30. Januar 2022
@13 "...Phantasmen wie "Solidargemeinschaft"..." Du bist heute wieder so witzig...very funny
16k6393230. Januar 2022
Von daher: Grundstock zum überleben über Umlagefinanzierung, alles weitere über private Kapitalanlage und/oder freiberufliches/selbstständig es Arbeiten. Und das geht alles schon heute. Ja, man müsste ein paar Dinge anpassen (z.B. dass auch Beamte in die Rentenversicherung einzahlen).
15k6393230. Januar 2022
Aber abhängig beschäftigt ist ab einem gewissen Alter halt nunmal schwierig. Selbst wenn es der AG zulassen würde würde da die BG schnell "nö" sagen, weil die Gefahr eines Unfalls (und die dann entstehenden Folgekosten) viel zu hoch sind.
14k6393230. Januar 2022
@13 : Es kann halt nicht jeder für seine eigene Rente sorgen. Sei es, weil er zu wenig für verdient, sei es weil er wegen Berufskrankheiten früher in Rente gehen muss. Und wie gesagt, durch die beiden Punkt (automatische Berechnung des Renteneintrittsalter + BUV ab 60 ) würden die meisten Probleme von selbst verschwinden. Und die paar, die auch nach dem Rentenalter arbeiten wollen können es ja auch weiterhin z.B. als selbstständiger/freiberuflich er.
13AS130. Januar 2022
@10 Nein, das ist nicht egal. Umlagefinanzierung funktioniert aufgrund der demographischen Entwicklung nicht mehr. Und eigentlich sollte das jeder selbst entscheiden, wann er dem Berufsleben den Rücken kehrt. @8 Linkssprech hilft da auch nicht, vor allem dann nicht, wenn von solchen Phantasmen wie "Solidargemeinschaft" gesprochen wird. Und welches Kapital wird da nochmal genau entzogen?
12k6393230. Januar 2022
@7 : Völlig korrekt.
11k6393230. Januar 2022
Wobei nichts dagegen spricht, einen Grundstock rein umlagefinanziert zu machen (der dann halt entsprechend austariert sein muss, u.a. eben über das Eintrittsalter), und dass dann über eine kapitalgedeckte Rente aufstockt. Wobei letzteres jeder für sich machen kann. Er ist dann aber wenigstens über den Umlageteil grundabgesichert, wenn da doch was schief geht.
10k6393230. Januar 2022
@6 : Ob kapital- oder umlagegedeckt ist doch recht egal. Bei beiden muss entschieden werden, ab wann man in die Rente geht. Ob man das ganze jetzt mit oder Kapitalstock, der angelegt werden kann, passiert, ist erstmal zweitrangig. Aber ja, sowas könnte die Effizienz erhöhen.
9wazzor30. Januar 2022
@7 Das mit den Pensionen kannst du gleich vergessen. Schau dir mal an wer da im Bundestag und den Landtagen sitzt, das sind doch hauptsächlich Beamte. Ich glaube nicht das die sich ins eigene Fleisch schneiden. Hatten sich doch vor Jahren mal beschwert weil die 13. Pension gekürzt werden sollte
8commerz30. Januar 2022
@6 - das Kapital hat sich der Solidargemeinschaft entzogen und steuersparend in Automatisierung investiert, der entstandene Fehlbetrag soll nun nicht durch das Kapitel getragen werden. Leider wird sich das Renteneintrittsalter deutlich erhöhen, unausweichlich!
7gomes30. Januar 2022
@2 Auch Bürojobs, wo man den ganzen Tag sitzt, sind ungesund. Nur mal so nebenbei. Neue Lösungen müssen her und da ist man ja zumindest jetzt dran, damit dass zum einen der Aktienmarkt mit einbezogen werden soll und zum anderen dass Selbstständige bald auch in die gesetzliche RV einzahlen sollen. Dann noch die Beamten mit rein anstelle der Pension und mal damit anfangen alle Menschen gleich zu behandeln, dann könnte! es besser werden. Aber das müsste alles schneller gehen
6AS130. Januar 2022
@5 Nein, das löst das Problem nicht, denn @4 hat recht. Diese Diskussion wurde hier schon unzählige Male geführt. Die Umlagefinanzierung funktioniert nicht mehr und muss auf Kapitaldeckung umgestellt werden. Aber wie @4 schon richtig angemerkt hat, bis auf die FDP traut sich da ja keiner ran. Alle anderen Maßnahmen - Erhöhung des Eintrittsalters, Ausweitung der Beitragspflichten usw.usw. verschaffen Aufschub, aber keine Lösung.
5k6393230. Januar 2022
Einfach Renteneintritt mit der durchschnittlichen Lebenserwartung koppeln - und ab 60 gibt es vom Staat eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherun g, sodass jeder, der in seinem(!) Beruf (was der Unterschied zur Erwerbsunfähigkeit ist) nicht mehr arbeiten kann, entsprechend abgesichert ist. Damit wäre das Problem gegessen.
4Semiramiz30. Januar 2022
Unser Rentensystem mit dem Generationenvertrag funktioniert nicht mehr, der Tatsache müssen wir uns stellen. Die Lösung kann aber weder eine ständig steigende Lebensarbeitszeit sein noch Rentenbeiträge, die ins uferlose schießen. Eine echte Reform wird seit Jahren verschleppt, weil sich keiner an das Problem herantraut. Den Fachkräftemangel besiegen wir auch nicht dadurch, dass Leute länger arbeiten, denn oft sind die Leute den Anforderungen ab einem gewissen Alter nicht mehr gewachsen.
3AS130. Januar 2022
Brauchen wir gar nicht. Einfach die Arbeitsverträge nicht automatisch mit dem Eintritt des gesetzlichen Rentenalters enden lassen und die Arbeitsbedingungen attraktiv gestalten. Dann werden viele Leute von sich aus länger arbeiten.
2wazzor30. Januar 2022
Das soll er mal den Leuten erzählen die körperlich arbeiten. Einen Dachdecker mit 70 möchte ich z.B. nicht mehr auf meinem Dach haben. Viele schleppen sich mit 60 schon zur Arbeit weil der Körper nicht mehr mitmacht. Er dürfte da mit seinem ergonomischen Sessel keine Probleme haben. Am besten von der Arbeitsstelle direkt in die Kiste. Was anderes, wollen die Arbeitgeber den überhaupt Angestellte mit 70? Denn alleine mit der motorig düften viele in dem Alter eingeschrenkt sein.
1ausiman130. Januar 2022
Wenn er meint dann soll er doch länger arbeiten, er verdient ja so wenig das er gar nicht frühzeitig in Rente gehen kann.