Berlin (dts) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt angesichts des Rodungsstopps für die Tesla-Fabrik in Brandenburg vor einer Schwächung des Wirtschaftsstandorts Deutschland. "Genehmigungsverfahren für Industrieanlagen haben sich nicht erst seit dem Antrag eines US-Unternehmens zu […] mehr

Kommentare

14Chris198618. Februar 2020
@10 Dir ist aber schon klar, dass Holz (egal ob natürlicher Wald oder reine wirtschaftliche Forstfläche) CO2 aus der Atmosphäre entnimmt und (sollte es nicht zu Brennholz werden, was bei Nadelhölzern unüblich ist) dauerhaft bindet? Und sobald das Holz schlagreif ist, werden dort neue Bäume angepflanzt, die wieder CO2 aus der Atmosphäre binden.
13Mehlwurmle18. Februar 2020
Tesla wird doch letztlich früher oder später eh in ein anderes EU-Land gehen, spätestens wenn dort mehr Fördermittel in Aussicht gestellt werden und man dort nicht so wert auf "lästige" Umweltauflagen legt. Für das Klima-Image wäre das zwar schädlich, aber wirtschaftlich durchaus verständlich.
12rudiffm17. Februar 2020
Es ist schon lustig. Tesla will nach Ansicht der Naturschutzverbände die saubersten Autos auf den Markt bringen. Nur Bauen wo es geht, da darf man die Fabrik nicht. Fallen bald die Autos vom Himmel?
11Blade17. Februar 2020
Krank einfach krank, am besten machen wir einfach alle nix mehr dann ist auch die Welt wieder schön... ach nein dann fehlt ja alles was jeder will... scheiß doppelmoral...
10wimola17. Februar 2020
@8 ) Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum einfach nicht zu vermitteln ist, dass es sich um eine Nutzfläche und keinen! Wald handelt. Dieser Bestand wird doch ohnehin gefällt. Was ist daran nun so schlimm?? Komischer Weise wollen alle Holzmöbel, keine aus Plastik, aber Bäume dürfen natürlich nur ... tja, wo dürfen sie dann gefällt werden? (Ok, Birkenholz ist sicher nicht der Hit).
9seepferd17. Februar 2020
Erstaunlich ist hier das bis jetzt keine Aktion der Klimaaktivisten gestartet ist (außer dem Stopp). Immerhin wird hier auch die Umwelt zerstört! Von dem Aspekt aus darf auch die Frage gestellt sein ob die Fabrik nicht eher im Norden an der Küste hätte errichtet werden müssen, allein schon wegen einer zukünftigen Verschiffung der Autos in andere Länder, ohne diese Neufahrzeuge erst durch die halbe Republik transportieren zu müssen? Eine großflächigere Rodung wäre eventuell auch erspart geblieben
8Chris198617. Februar 2020
@7 Die Ausgleichsflächen sind noch nicht einmal bekannt und das Wasserschutzgebiet verschwindet dadurch auch nicht. Ich finde das ja gut, dass man plötzlich mal schnell machen kann aber das hat einen sehr schalen Beigeschmack, dass das hier so plötzlich geht und bei anderen wichtigen Dingen scheinbar nicht.
7wimola17. Februar 2020
@6 ) Du hast Dich doch sicher schon informiert, dass es sich hier gar nicht um einen Wald handelt, sondern um eine "forstwirtschaftliche Nutzfläche", Birken, Birkenstämme und Tesla dafür einen Mischwald anpflanzen wird ..:;-))
6Chris198617. Februar 2020
Schon komisch wie schnell man plötzlich sein konnte mit dem Roden eines Waldes für eine Fabrik, die großteils auf einem Wasserschutzgebiet errichtet werden soll.
5wimola17. Februar 2020
@4 ) Das hat doch aber gar nichts mit dem Wirtschaftsstandpunkt Deutschland zu tun oder gar mit Investitionen in diesem Bereich. - Der Ausbau des ÖPVNV ist sicher ein wichtiges Thema ...
4k49760817. Februar 2020
Wichtiger ist es, daß nicht eine Fabrik für Autos gebaut wird, sondern der Ausbau des ÖPNV, denn da verzögern sich Neubauten auch immens.
3wimola17. Februar 2020
Schnelle Genehmigungsverfahren ... - seit wann reden wir darüber? - Ich sehe da keine Zukunft, wenn sich nicht irgendjemand mal traut, auch politisch "gefährliche" Entscheidungen zu treffen.