Berlin - Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) lehnt die wegen der anspannten Finanzlage der Krankenkassen vorgeschlagene Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze ab. "Einfach nur nach mehr Geld zu rufen, hilft nicht weiter", sagte BDA-Hauptgeschäftsführer Steffen Kampeter den […] mehr

Kommentare

16Pontius12. Juni 2025
@15 da kommt dann sicher: er ist doch so arm dran, da ist das alles Verdruss - die Alternative wäre für ihn sicherlich unschöner Natur...
15thrasea12. Juni 2025
Mich würde interessieren, was deine Friseurin oder dein Friseur, einE BäckereifachverkäuferIn, später deinE PflegerIn zu deiner Meinung sagt. Menschen, die die Straße sauber halten, als Küchenhilfe im Restaurant arbeiten... Es gibt so viele weitere Beispiele. Alle nur FAUL, haben wohl in der Schule gepennt oder geschwärzt und lieber auf der Straße gepöbelt. Ganz ehrlich, das ist in meinen Augen eine arrogante, abgehoben und vor sozialer Kälte strotzende Meinung.
14Tautou12. Juni 2025
@7 Zu viel Meinung für zu wenig Ahnung.
13thrasea12. Juni 2025
@12 Du wolltest meinen Kommentar wohl falsch verstehen. Ich formuliere um: Unser Schulsystem ist im internationalen Vergleich schlecht darin, soziale Ungerechtigkeit in der Herkunft der SchülerInnen auszugleichen, so dass alle SchülerInnen - egal welcher Herkunft - die gleichen Bildungschancen erhalten. Was wird eigentlich passieren, wenn sich ALLE schlecht bezahlten Menschen einen neuen, bessere Job suchen und sich noch mehr anstrengen? Ich weiß, passiert nicht, die sind alle faul.
12tchipmunk12. Juni 2025
@10 Niemand ist gezwungen, in schlecht bezahlter Vollzeit zu verharren und sich nicht einen besseren Job zu suchen, in Zeiten großen Fachkräftemangels ist das viel leichter als noch vor 20 Jahren. Die Aufgabe unseres Schulsystems ist nicht, die soziale Ungerechtigkeit auszugleichen, das kann es gar nicht leisten. Sondern, auch Schülern aus armen Elternhaus, die gleiche Chance zu gewähren, einen guten Bildungsabschluss zu erreichen, damit die später einen gut bezahlten Job bekommen.
11tchipmunk12. Juni 2025
@9 Ist die Vorstandsetage börsennotierter Großunternehmen denn das Maß aller Dinge? In Ostdeutschland gibt es viele sehr gute mittelständische Unternehmen, die es zu was gebracht haben, und die sogar ihre Azubis mit allerlei Benefits und Vorteilen anlocken, Aufstiegschancen inklusive.
10thrasea12. Juni 2025
Unser Schulsystem ist im internationalen Vergleich schlecht darin, soziale Ungerechtigkeit in der Herkunft der SchülerInnen auszugleichen - das ist vielfach in Studien dokumentiert. Wer Gegenteiliges behauptet, sucht wohl "faule" Ausreden, dass sich Menschen in höheren Eibkommensgruppen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit an unseren Sozialversicherungen beteiligen. Vor allem könnte unsere Gesellschaft ohne die oft unsichtbaren vielen Menschen in schlecht bezahlter Vollzeit gar nicht existieren
9slowhand12. Juni 2025
@4 >> In Deutschland ist es noch immer möglich, sich nach oben zu arbeiten, wenn man den entsprechenden Ehrgeiz hat ... << Dann sind alle Ostdeutschen wohl doch eher faul, denn wer, bis auf eine Ausnahme, hat es bisher in die Führungsetagen börsennotierter und/oder Großunternehmen geschafft?
8Pontius12. Juni 2025
Ach jetzt ist der wissenschaftlich erwiesene schwierige soziale Aufstieg wegen den Schulen einfach mit der Faulheit von Menschen korreliert? Interessant, aber es gibt ja das Aufstiegsversprechen: jeder kann aufsteigen, nur eben nicht jeder - also eigentlich nur sehr wenige bei dem zementierten Gebilde...
7tchipmunk12. Juni 2025
Vieles davon sind "faule" Ausreden. Wir haben in Deutschland immer noch ein gutes Bildungssystem, welches sogar den Anspruch hat, eine gewisse soziale Ungleichheit in der Herkunft der Schüler dergestalt auszugleichen, indem es versucht allen, egal ob aus armen oder reichen Elternhaus, eine gleich gute Bildung angedeihen zu lassen. Insofern verwechseln manche äußere Faktoren mit Faulheit, die Schule ist nicht da, um dort zu pennen, oder diese zu schwänzen, um lieber auf der Straße zu pöbeln.
6Pontius12. Juni 2025
Dieses Framing der normale Arbeitende würde dadurch stärker belastet ist neokapitalistisches Sprech: erstes sind es (Sozial)Abgaben und zweitens ändert sich für den Großteil gar nichts - oder wird für Sie sogar günstiger...
5Tautou12. Juni 2025
@3 Stimmt. Zwar haben wir freie Berufswahl, doch ist diese durch die soziale Ungleichheit in Deutschland, gerade im Bildungssystem, bereits im Vorfeld determiniert. Wer sich nicht einmal ein bisschen mit den äußeren Faktoren, die auf junge Menschen einwirken, beschäftigt, kann nur von oben herab von mangelndem Ehrgeiz sprechen.
4tchipmunk12. Juni 2025
@3 In Deutschland ist es noch immer möglich, sich nach oben zu arbeiten, wenn man den entsprechenden Ehrgeiz hat, von einigen wenigen Berufen mal abgesehen. Das mit dem Ehrgeiz fängt allerdings schon in der Schule an...
3slowhand12. Juni 2025
@2 Als würde sich das der Großteil der Jugendlichen aussuchen können.
2tchipmunk12. Juni 2025
@1 Deshalb Augen auf bei der Berufswahl. ;-)
1slowhand12. Juni 2025
>> "Die Beitragsbemessungsgrenze extra anzuheben, käme einer satten Steuererhöhung auf Arbeit gleich", ergänzte der BDA-Chef. << Aber nur auf "Arbeit" der besser verdienenden, die die hart arbeiten und sich die Knochen kaputt machen werden diese Grenze nie erreichen.