München (dpa) - Bayern will seine Zahlungen in den umstrittenen Länderfinanzausgleich bei dessen Neuregelung für die Zeit nach 2019 um mindestens eine Milliarde Euro verringern. «Nur dann können wir zustimmen», sagte Finanzminister Markus Söder der «Passauer Neuen Presse». «Wir müssen auch […] mehr

Kommentare

7i-ben-i16. Januar 2015
@6 Deiner Meinung nach zieht ein Reicher zum Sparen um und zahlt dafür mehr Miete. Also bringt es für einen "HNWI" doch gar nichts? gut den UHNWI machts nichts aus... Dass aber in große Städte die Preise teurer sind, hängt aber nicht (nur) von den HNWI's ab (Ich vermute da auch den Cantillon-Effekt). Klar, jeder Preis egal wo ist dem Angebot und Nachfrage unterlegen. Marktteilnehmer richten sich danach (sprich es werden Wohnungen gebaut). Die Reichen in München leben glaub am Starnberger See ;-)
6Irgendware16. Januar 2015
@5 : Warum nimmst du an, dass die Armen da auch hinziehen? Das ist sehr unlogisch denn, die reichen Menschen treiben die Preise (u.a. Miete) in solchen Regionen - also bleiben Arme fern. Das kann man heute schon beobachten, man schaue sich Zu/Abwanderungen von Wilhelmshaven und München an. HarztIV Empfänger dürfen auch ohne Zustimmung des Amtes nicht umziehen. Es würde daher genau zu dem Gefälle und einer Abwärtsspirale für viele Regionen kommen.
5i-ben-i15. Januar 2015
Richtig, die reichen Bürger würden in die reichen Bundesländer ziehen. Aber die Armen würden dann genauso dort hinziehen. Defakto nimmt dein befürchtetes Arm/Reich Gefälle nicht zu. Außerdem Profitiert davon jeder Bürger, da jede Region ihre Bürger halten will und so gezwungen ist so wenig wie möglich zu fordern. So wird die Region nur noch auf das notwenigste Reduziert.
4i-ben-i15. Januar 2015
@Irgendware Doch Regionale Steuern sind in meinen Augen sinnvoll. Nur die Region kann wissen, wo sie Geld am meisten benötigt wird. Der Bund kann das nicht wissen und verteilt es nach "Gutdünken". Auch für die Demokratie/Staat wäre es gut, denn der Bürger sieht selbst wohin seine Steuern fließen und kann nicht behaupten sie werden irgendwo verschwendet. Gibt doch diese Stadt "Monheim am Rhein" die massiv ihre Steuersätze sank und somit ihre Schulden tilgt.
3Irgendware15. Januar 2015
@2 : In den USA werden die Steuern aber auch ganz anders aufgeteilt. z.B. werden Zinsen am Wohnort versteuert und nicht dort, wo die Bank sitzt. Wäre dies in Deutschland auch so, wäre Hessen nicht in dem Maße ein Geberland. Die Unternehmenssteuer ist z.B. viel Höher, als die Deutsche Körperschaftssteuer und fließt an den Bund, der diese Gelder dann wieder verteilt und nicht an die Kommunen, wie in Deutschland. Dort können hierzulande Gemeinden den Hebesatz selbst festlegen
2DerKommentator15. Januar 2015
Nehmen wir die USA als Beispiel. Dort kann jeder Bundesstaat selbst die Höhe der meisten Steuern bestimmen...
1Irgendware15. Januar 2015
Regionale Steuersätze sind Schwachsinn, die würden automatisch dazu führen, dass reiche Bürger und die reichen Bundesländer umziehen und somit würde das Arm/Reich Gefälle zunehmen. In einer Zeit, in der immer mehr über das Internet bestellt wird und die Firmen Ihre Abgaben nicht mehr an der Verkaufsstelle, sondern am Firmensitz, versteuern, ist ein Länderfinanzausgleich umso wichtiger