Berlin - Angesichts der Bauernproteste schlägt die Linkspartei eine umfassende Agrarreform vor. Das Auskommen der Landwirte solle durch "festgeschriebene Abnahmepreise" für ihre Erzeugnisse gesichert werden, heißt es im Entwurf für einen Vorstandsbeschluss, über den die "Neue Osnabrücker Zeitung" […] mehr

Kommentare

7slowhand12. Januar 2024
@6 Es geht nicht um die autarke Versorgung, es geht um die Preise die mit dem Produkt nicht mehr abgebildet werden. Das kann aber die Politik (wenn sie denn wollte) durch Zölle regulieren. Aber die Wirtschaft ist mit ihrem Einfluss so mächtig geworden das es, auf lange Zeit, nur Verlierer geben wird. Ist eben Mist wenn man, als Wirtschaftsunternehmen, nur an dem schnellen Profit, koste es was es wolle, interessiert ist.
6HmHm12. Januar 2024
So haben die Nazis in den 30ern die Bauern geködert. Sie wollten autarke Versorgung der Bevölkerung. Mein Großvater fand das gut, als Bauer. Die sechs durch den Krieg gestohlenen Lebensjahre fand er nicht so toll. Leider ist dann die Politik nach dem Krieg immer wieder vor den Bauern eingeknickt. Und da die alte BRD mehrzeitlich durch die CDU regiert wurde, sollten sich gerade jetzt keine CDU-Politiker bei den Bauern anbiedern, aber der Wähler hat nun mal ein Kurzzeitgedächtnis..
5tchipmunk12. Januar 2024
@4 Na das müsste zumindest EU-weit einheitlich geregelt werden. Ich kaufe auch in letzter Zeit mehr Bio-Produkte. Ich hatte so den Eindruck, dass bei denen die Preissteigerung nicht so heftig war, wie bei den konventionell hergestellten Lebensmitteln. Und bei vielen Sachen ist der Preisunterschied gar nicht mehr so dolle. Wie bei Milch z.B., wegen den paar Cent mehr, da kann ich auch gleich Bio-Milch nehmen.
4slowhand12. Januar 2024
@3 Dann müssen die ausländischen Produkte durch Einfuhrzölle auf das gleiche Preisniveau angehoben werden, wäre sicher auch gut gegen Kinderarbeit und Lohndumping. Aber das wurde/wird ja alles durch die globalen Freihandelsabkommen auer Kraft gesetzt. Die Verbraucher wären dann natürlich auch in der Verantwortung. Ich kaufe generell nur lokal und saisonal produzierte Lebensmittel, schmeckt besser und ich lebe auch noch.
3tchipmunk12. Januar 2024
@2 Ich sehe bei dem Ansatz das Problem, dass die heimische Landwirtschaft im Wettbewerb steht, mit anderen EU-Ländern. Wenn die heimischen Produkte zu teuer werden, wird mehr importiert. Die großen Discounterketten sind alle EU- und weltweit tätig, die ersetzen die Produkte schnell durch billigere aus dem Ausland.
2slowhand12. Januar 2024
100% Zustimmung zum Artikel. Warum entscheidet z.B. die Molkerei wie teuer der Liter Milch sein darf oder die Supermarktkette wie viel ein Kilo Kartoffeln kosten darf? Die Produktionskosten werden doch schon lange nicht mehr in den Preisen abgebildet.
1carnok12. Januar 2024
Also möchte die LINKE sich nicht mehr für die Armen BürgerInnen einsetzen? Denn Mindestpreise werden auch an Kundinnen und Kunden weitergereicht, also steigende Kosten...