Berlin - Bastian Pastewka stolpert bei seinem Podcast für historische Kriminalhörspiele vor allem über die Rollenbilder. "Unsere größte Sorge bei den `Kein Mucks`-Hörspielen ist die Rolle der Frau", sagte Pastewka der Neuen Osnabrücker Zeitung. "Wir sind schon froh, wenn überhaupt mal eine […] mehr

Kommentare

17tchipmunk21. März um 18:58
Wenn gekrönte Häupter in "Wir"-Form sprechen...
16Pontius19. März um 06:51
"Umdeuten" wir lernen es aber auch nicht. Nagut, wir halten uns selbst ja auch für die Krone oder doch die Sehenden der Schöpfung - Mist schon wieder gegendert...
15tchipmunk19. März um 06:31
@14 Ich sehe förmlich die Angstschweißperlen auf Deiner Stirn. :-) Nö, ich kann die große Besorgnis des Pastewka so nicht nachvollziehen, ich schaue gerne auch alte Krimis (Hörspiele eher weniger) und hatte nie das Gefühl, einen Begleittext zu brauchen. Und allgemein ist Gendern doch eher tot, und auf dem Rückzug. Es funktioniert halt einfach nicht, durch Sprache Begriffe umzudeuten, um damit gesellschaftliche Probleme zu lösen. Die Mehrheit wills einfach nicht mitmachen.
14thrasea19. März um 06:17
@10 Nein, die Panikmache betreibst du. Das muss man einfach mal so deutlich sagen. @12 "impliziert" - genau das meine ich. Panikmache. Du saugst dir etwas aus dem Fingern, das Pastewka so nicht gesagt hat und auch nicht meint. @12 höchst problematische Panikmache...
13tchipmunk19. März um 06:16
Das problematische Verhalten sehe ich bei Bastian Pastewka. Er fällt in letzter Zeit immer öfter negativ auf, in dem er versucht, als eine Art Demokratie-Wächter, Frühwarn-Sensor, Gender-Kontrolleur, mit merkwürdigen Gegen-Rechts-Aktionismus sich versucht ins Rampenlicht zu puschen und Aufmerksamkeit zu erheischen. Offenbar kämpft er gegen einen Karriereknick an und sucht ein neues Betätigungsfeld. Leider ist das in der Form nicht gerade glaubwürdig, das kann man durchaus kritisieren.
12Pontius19. März um 05:11
"in einem Anfall" "Genderwahn" "herumgepfuscht" "Cancel Culture" "betreute Begleittexte" "bescheuert" Ich sehe da ein problematisches Verhalten...
11tchipmunk19. März um 04:44
"Wenn das Hörspiel im Ganzen gut ist, senden wir auch eine problematische Passage mit", sagte Pastewka." Das impliziert im Prinzip, dass man ältere Werke unter Umständen nicht mehr sendet, wenn sie nicht in die heutigen Rollenbilder passen. Letztlich ist das auch eine Form von Cancel Culture. Man muss auch nicht jedes ältere Werk mit betreuten Begleittexten umflanken, der Zuhörer/Zuschauer ist nicht so bescheuert, dass er nicht weiß, dass es einen Wertewandel gibt oder Rollenbilder sich ändern.
10tchipmunk19. März um 04:34
Stimmt, Pastewka betreibt Panikmache. Aber hier hat wohl jemand das Urheberrecht nicht verstanden. Sir Arthur Conan Doyles Kriminalfälle des Sherlock Holmes kann man natürlich als Vorlage für Hörspiele oder Filme nehmen (älter als 70 Jahre), in dem daraus neu entstandenen Werk darf deswegen trotzdem nicht in einem Anfall von Genderwahn "herumgepfuscht" werden, wenn der Hörspiel- oder Filmemacher nicht zustimmt. Und in einem Herr der Ringe hab ich jetzt auch noch keine Gendersprache gesehen.
9thrasea18. März um 12:47
Was für eine Panikmache! Nehmen wir doch beispielsweise Doyles Sherlock Holmes. Das Urheberrecht ist abgelaufen, jede/r darf nach Belieben daran "herumpfuschen". Wenn's gefällt, findet es Absatz, sonst halt nicht. Die Welt wird nicht untergehen, kein Werk wird entwertet, weil man heute gendert / gendern darf. Es gibt sehr gute und kommerziell erfolgreiche Neuausgaben von Werken, die mit modernerer Sprache ein viel größeres Publikum erreichen (z. B. Herr der Ringe).
8tchipmunk18. März um 12:26
Gut, dass es das Urheberrecht gibt, sonst würde auch noch in den Werken rumgepfuscht werden, weil zu doofe Zuschauer betreut werden müssen.
7Pontius16. März um 07:58
Was denn nun? Kunst und Künstler*in trennen oder nicht? Beides gleichzeitig geht auch für den unhalbwegigen Schlingerpfad nicht zu vereinen. Ach egal, Hauptsache man kann sich über den 5 Sekunden-Text am Anfang echauffieren...
6tchipmunk16. März um 07:53
Es gibt halt Dinge, die kann man nicht gendern oder nachvertonen, ohne das Werk des Urhebers zu versauen. Auch wenn Du lieber einen komplett durchgegenderten Schwarz-Weiss-Krimi schauen würdest :-)
5Pontius16. März um 07:38
Und wenn man nicht drüber nachdenken muss, dan scheitert man auch am einfachsten Gendern - dabei schaffen das sogar "halbwegs gebildete" Zuschauer*innen und Zuhörende...
4tchipmunk16. März um 07:31
Edgar Wallace - Der Hexer*in....
3Pontius16. März um 07:00
Betreutes zuschauen und zuhören - ach ist das schön, wenn man nicht mehr über Gendern und dessen Grund nachdenken muss...
2HmHm16. März um 02:28
Die Überschrift ist irreführend, man denkt erst mal an "Skandal". Vielleicht kriegte man anders aber auch nur den Artikel nicht in die Top-Meldungen..
1tchipmunk16. März um 01:48
Dass vor 70 Jahren die Rollenbilder teilweise anders waren und einem Wandel unterliegen, das kriegt auch noch jeder halbwegs gebildete Zuschauer zusammen, da braucht man keine Triggerwarnung oder betreutes Hören oder Gucken. Auch das Beispiel von Sherlock Holmes Stücken für rassistische Stereotype ist eigentlich quatsch, es gibt tausende Umsetzungen des Stoffs von Sir Arthur Conan Doyle aus vielen Jahrzehnten, auch ganz neue und gute. Gibt auch viele schlechte, aber wer will die schon hören?