Berlin - Linken-Politiker Dietmar Bartsch sieht in der neuen Partei von Sahra Wagenknecht (BSW) trotz hoher Umfragewerte keine dauerhafte Konkurrenz. "Ihre Abspaltung bleibt falsch und ist für die Linke verheerend. Das linke Lager ist zerklüftet. Aber ein politisch ernstzunehmender Machtfaktor wird […] mehr

Kommentare

20Pontius07. Juli 2024
@18 Der Vergleich mit den Grünen ist Humbug, denn sie waren keine Abspaltung einer bestehenden Partei. Die "bekannten" Gesichter (eigentlich nur Mohammad Ali, zu nem gewissen Teil noch de Masi und Ernst) sind ähnlich populistisch wie die Anführerin unterwegs. Übrigens fällt Frau Wagenknecht auch so auf: <link> - was mich sehr kritisch auf die Partei blicken lässt.
19Sonnenwende06. Juli 2024
Bartsch teilt ja ganz schön aus - ich gehe mal davon aus, dass er Wagenknecht gut kennt. »Im Europawahlkampf des BSW habe sich gezeigt, dass Wagenknechts Mann Oskar Lafontaine "mitgedacht und mitgemacht" habe, so Bartsch weiter. Er habe selten jemanden erlebt, der über solche politische Analysefähigkeit und Erfahrung verfüge wie der Ex-SPD- und Ex-Linken-Chef Lafontaine.« Diese Worte werden ihr sicher nicht gefallen ...
18Polarlichter06. Juli 2024
@15 Ich wähle nur Parteien der Mitte, aber dennoch scheinst du sehr plakativ unterwegs zu sein. In der BSW befinden sich einige andere bekannte Gesichter aus der Linken. Als die Grüne damals sich entwickelte, entstand damals auch vieles im Verlauf.
17truck67606. Juli 2024
Was eigentlich, wenn 'Madame' deswegen kein Programm hat, weil sie nur ihren 'Marktwert' bei den Wählern ermitteln möchte? Sollte dieser sich nach der Wahl als zu gering erweisen, hätte man sich die Arbeit dafür ja umsonst gemacht! Bei 'unter 5 %' macht sie den Laden einfach wieder dicht, und denkt sich was Neues aus. Kennt man ja...
16Pontius06. Juli 2024
weiß, wie Parteiarbeit funktioniert." Und da erwarte ich dann ein Parteiprogramm. Bis dahin stehen die Interviews von Wagenknecht und ihre Videos als Programm da. Und da heißt es vor allem: Dagegen zu sein.
15Pontius06. Juli 2024
@14 Aus welchen Personen besteht es denn? Gern die Spitzenkandidaten für die nächsten Landtagswahlen - ich gebs zu, ich musste die Suchmaschine besuchen und bin trotzdem so schlau wie zuvor, weil ich die Personen einfach nicht kenne. Hier eine Analyse zur thüringischen Spitzenkandidatin: <link> Vor allem der Satz "Interessant ist für sie vor allem, wer langjährige Erfahrung in Parlamenten und Gremien gesammelt hat und
14Polarlichter06. Juli 2024
@12 Das BSW besteht nun nicht aus einer Person. Auch die Programme der anderen Parteien haben sich mit der Zeit entwickelt, nur magst du dich daran nicht so wirklich erinnern können. Ich halte es für wesentlich besser, bei sich zu bleiben und zu schauen, warum so viele Wähler sich von den etablierten Parteien entfernen. Sofern man auf mit dem Zeigefinger auf diese zu zeigen, überhaupt diese zurückgewinnen möchte. Einige wollen dies, andere eher nicht anscheinend.
13Pontius06. Juli 2024
reiten und ob sie dann ein Programm haben, wenn das Pferd zu Tode geritten wurde, wird die Zukunft zeigen. Oder aber es geht wie Schill bergab.
12Pontius06. Juli 2024
@11 Wenn ich zu einer Wahl antrete, vorher Jahrzehnte mit an der Parteispitze einer Partei stand, dann erwarte ich persönlich schon ein ausgefeilteres Programm als 4 Seiten: <link> Wir reden hier nicht über die Piraten, sondern die Abspaltung von den Linken. Und ehrlich erwarte ich mir für die Landtagswahlen im Osten kein neues Programm, solange Sahra Wagenknecht als Galionsfigur funktioniert, solange werden sie dieses Pferd auch
11Polarlichter06. Juli 2024
@10 Wobei dein Reflex der "Dagegen"-Positionierung im Grunde der gleiche Reflex ist den viele Parteien sich gegenseitig ebenso vorwerfen (Grüne / SPD vs FDP / CDU&CSU). Für eine Partei, die erst ein halbes Jahr existiert, kann man kaum ein über Jahrzehnte sich erweiterndes Parteiprogramm erwarten, dass andere Parteien bieten. Da muss man ein wenig realistisch dies schon einordnen. Für mich bleibt die Kernfrage, wie kann man die frustrierten Wähler zurückgewinnen aus Sicht der Etablierten.
10Pontius06. Juli 2024
@9 Man kann einer Partei schon vorwerfen, dass sie für nichts steht bzw. immer nur dagegen positioniert. Das ist von den potentiellen Wählern und deren Entscheidung - die man natürlich ebenso hinterfragen kann - für die Stimmabgabe schon trennbar.
9Polarlichter06. Juli 2024
@7 Wobei man dies weniger dem BSW wohl vorwerfen kann, die Partei ist erst ein halbes Jahr alt. Vielmehr muss man sich überlegen, warum Wähler eher so einer Partei schon Vertrauen aussprechen, den anderen Parteien dieses eher absprechen.
8truck67606. Juli 2024
Man stelle sich mal eine "deutsche Volkspartei" mit dem Kürzel "FMU" vor ... 😂
7Pontius06. Juli 2024
@6 Der Hauptpunkt ist ja, dass man selbst keine Lösungen und Programme präsentiert - sondern einzig die Person vorn als Wahlprogramm dient.
6georgiem06. Juli 2024
Es ließe sich sicher auch trefflich streiten inwiefern es überrascht das sich eine Partei die sich nach einer Person benennt - dann auch auf diese Person fokussiert
5Polarlichter06. Juli 2024
@4 Ja, das sehe ich ebenso.
4truck67606. Juli 2024
@1 Du hast vollkommen Recht. Trotzdem möchte ich auf den Versuch, das festzustellen, lieber verzichten.
3Polarlichter06. Juli 2024
Naja die Linke hat seit Jahren eher das Problem, dass viele dort oben ihr Eigenleben und Egoismus ausleben und sich daher dort alle zerstritten haben. Natürlich hat Bartsch recht, dass BSW auf SW recht zugeschnitten ist. Dennoch muss die Linke sich auch mal zusammenraufen und Geschlossenheit wiedererlangen, von der sie die letzten Jahre weit entfernt waren. Nur Thüringen's Linke unter Ramelow hat ein Profil.
2Platon99906. Juli 2024
Im Gegensatz zu der Viel Man Show ohne Lösungskompetenz der Linken, so what?
1Polarlichter06. Juli 2024
Ob Lösungskompetenz vorliegt oder nicht, kann man ohnehin erst sehen, wenn diese mal oben Mitwirkung entfalten können. Vorher kann man dies kaum bewerten.