Berlin (dts) - Der Vorstandsvorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Christoph Straub, fordert ein Umdenken in der Krankenhauspolitik. "Zu viele Kliniken konkurrieren um knappe Ressourcen", schreibt Straub in einem Gastbeitrag für die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe). Schuld sei die ...

Kommentare

(6) Mehlwurmle · 06. Januar 2020
Krankenhäuser sollten keine gewinnorientierten Unternehmen sein, sondern einzig dem Wohle der Patienten dienen.
(5) Hannah · 06. Januar 2020
[ Im Gegenzug verlangt er ein "verbindliches Mitspracherecht" der Kassen an der Krankenhausplanung.] Super, dann können KK komplett alles bestimmen. Keine schöne Vorstellung. Und zur "irrationalen Liebe": gerade für Kranke ist die Familie wichtig. Die aber eher nicht zu Besuch kommen kann, wenn man dafür 100 km fahren muss. Was für ein menschenverachtender Spruch, unfassbar.
(4) Hannah · 06. Januar 2020
[Bis heute seien daran "alle Versuche gescheitert, Krankenhäuser ausschließlich nach den Faktoren hoher Versorgungsqualität und medizinischer Sinnhaftigkeit zu betreiben."] Wenn ein Krankenhaus Gewinn erwirtschaften muss, ist das eben KEIN Versuch, ausschließlich(!) Qualität zu schaffen. Es geht vor allem um den Gewinn. Danach kommen Qualität und "Sinnhaftigkeit".
(3) naturschonen · 05. Januar 2020
Ich denke, wir sollten den Herrn mal daran erinnern, dass wir viel zu viele Krankenkassen haben mit viel zu vielen Außenstellen, wir sollten das zentralisieren, Herr Straub!
(2) Chris1986 · 05. Januar 2020
Ob die Liebe zum wohnortnahen Krankenhaus so irrational ist, kann Herr Straub ja mal erleben, wenn der Krankenwagen, in dem er hoffentlich niemals liegen muss, 50km statt 20km zur Klinik braucht. Ich habe kein Problem die Gesundheitskosten zu optimieren indem man nicht überall vollausgestattete Krankenhäuser vorhält aber im Notfall sollte es möglichst keinen Unterschied machen ob der Schlaganfall im Harz oder der frankfurter Innenstadt eingetreten ist.
(1) Dr_Feelgood_Jr · 05. Januar 2020
"Bis heute seien daran "alle Versuche gescheitert, Krankenhäuser ausschließlich nach den Faktoren hoher Versorgungsqualität und medizinischer Sinnhaftigkeit zu betreiben." Soso, und das liegt natürlich an der irrationlen Liebe der Bürger zu ihrem wohnortnahen Krankenhaus. Wie wär's den mal mit den BWLern, die aus Krankenhäusern Renditeobjekte gemacht haben?
 
Suchbegriff