Berlin (dts) - Die Bahn reagiert auf den jüngsten Streikaufruf der Lokführergewerkschaft GDL mit scharfer Kritik: "So kurzfristig und in dieser Dimension sind die Streiks völlig verantwortungslos und an der Grenze zur Irrationalität", sagte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber der "Bild" (Samstag). Er […] mehr

Kommentare

28k4978219. Oktober 2014
@23 Sehe ja jetzt erst, da steht jetzt was anderes, heute morgen als ich die Antwort von Dir sah, stand noch die Lohnkosten wären im Umsatz enthalten. ;) Genau er ist in der Differenz, heisst aber nicht das dies allein nur das umfasst. Somit kann man auch über die Relation Umsatz<->Gewinn nicht darauf schliessen ob eine Lohnerhöhung mehr "gerechtfertigt" ist oder nicht. Denn schau Dir mal an, welche Kosten noch dort auftauchen. Es bleibt dabei, Lohnerhöhung abhängig von %-Umsatz-Gewinn, schlecht
27k4861219. Oktober 2014
@26 genau darum geht es mir. Du vergleichst Äpfel mit Birnen und darauf beziehen sich auch meine Kommentare identische Mitarbeiterzahlen mit identischen Lohnkosten...Deine Prozente spielen gar keine Rolle,sondern nur die realen Gewinnzahlen...Ich kann nur das verteilen was ich habe,da sind wir uns einig oder? Wenn ich mehr habe, kann ich mehr verteilen....oder willst du das bestreiten ? Und fang blos nicht an : aber bei mehr Umsatz müssen bla bla auch höhere Mitarbeiterkosten sein.....
26Chris198619. Oktober 2014
@24 Mein Beispiel beruht aber nicht auf identischen Mitarbeiterzahlen und Lohnkosten denn dann hätten beide Firmen keinen 35% Anteil Personalkosten an den Gesamtkosten. Mein Beispiel beruht darauf, dass der Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten ähnlich ist.
25k4861219. Oktober 2014
...prozentual mehr Gewinn vom Umsatz gemacht...Du verdoppelst aber einfach die Lohnkosten bei doppelten Umsatz was ja gar nicht stimmt...
24k4861219. Oktober 2014
@23 Da wäre die Dividende auf jedenfall höher. Du kannst mit 10 Euro Umsatz 8 Euro Gewinn machen und mit 1000 Euro Umsatz 80 Euro Gewinn,mehr zum verteilen hat der mit 80 Euro Gewinn ob es dir passt oder nicht und das bei gleichen Mitarbeiterzahlen und Lohnkosten, in deinem Beispiel bei @20 verdoppelst du einfach die Mitarbeiterkosten,was falsch ist.Wenn beide Identische Mitarbeiterzahlen und identische effektive Lohnkosten haben,haben beide den gleichen Spielraum und dennoch hat der eine...
23Chris198619. Oktober 2014
@21 Vergiss es einfach. Wenn du sagst eine Firma die 100Mrd Umsatz und 100 Millionen Gewinn macht steht besser da als eine Firma mit 1Mrd. Umsatz und 90 Millionen Gewinn dann investiere doch einfach in Erstere. @22 Die Personalkosten sind nicht im Umsatz sondern in der Differenz zwischen Umsatz und Gewinn enthalten. Schließlich ist, mal ganz laienhaft betrachtet, der Gewinn das was übrig bleibt wenn man alle angefallenen Kosten vom Umsatz abzieht.
22k4978219. Oktober 2014
@18 Ich gehe mal auf Deine weitere Hypothese ein. Du sagst, Personalkosten sind im Umsatz enthalten. Wieso ist dann die Relation zwischen Umsatz und Gewinn entscheidend? ;) Denn musst Du doch bei beiden nur den Umsatz, gegebenenfalls noch Lohn/Umsatzquote anschauen, aber der Gewinn wäre dann doch völlig Mumpitz....;) Oder in welcher form ist der Lohn noch im Gewinn entscheidend wenn er doch schon im Umsatz enthalten ist? ;)
21k4861219. Oktober 2014
@20 es ist doch relativ einfach,gleiche Mitarbeiterzahl gleiche Lohnforderung - die Antwort ist eindeutig, da kannst du noch soviel zu zaubern versuchen.Wer mehr NETTO Gewinn hat in Realen Zahlen steht definitiv besser da und hat damit mehr Spielraum...Alles andere ist Schwachsinn und Augenwischerei. Und zu deiner Frage wer"ROTE Zahlen"schreibt hat weniger NETTO REALEN GEWINN oder willst du das bestreiten?Der Umsatz spielt gar keine Rolle sondern nur der Deckungsbetrag bzw der reale Nettogewinn.
20Chris198619. Oktober 2014
@19 Willst du jetzt wirklich auf diese bescheuerte Aussage von dir eine Antwort? Selbst mit 5000 Zeichen könnte ich jetzt nicht weit genug ausholen um DIR das zu erklären. Kurzes Beispiel: Firma A 40Mrd. Umsatz, 5Mrd Gewinn. Firma B 80Mrd. Umsatz, 5Mrd. Gewinn. Personalkosten jeweils 35% der Differenz Umsatz zu Gewinn. (Fa. A: 12,25Mrd. Fa. B: 26,25Mrd.) Forderung: 20% mehr Lohn. Mehrkosten: Fa. A: 2,45Mrd. Fa. B: 5,25Mrd. Wer schreibt nachher rote Zahlen trotz identischer Lohnerhöhung?
19k4861219. Oktober 2014
@18 Die Personalkosten sind exakt gleich...Kann doch nicht so schwer sein oder?Vielleicht sollte man es dir noch vereinfacheren. Bei beiden Firmen fordern jeweils die BEIDEN Angstelten 50 Euro mehr Gehalt.Wer wird jetzt wohl zahlen können?BZW hat mehr Spielraum zum zahlen?
18Chris198619. Oktober 2014
@17 Personalkosten sind in der Differenz zwischen Umsatz und Gewinn enthalten. Daher ist im Fall 1 deutlich mehr Spielraum 5% Lohnerhöhung umzusetzen als im Fall 2 mit 10.000€ Umsatz aber nur 100€ Ertrag. Der Vergleich passt also durchaus.
17k4978219. Oktober 2014
Und genau hier liegt Dein Denkfehler. Denndies war nicht Dein Vergleich den aufgestellt hast. Deiner kam nach den Zahlen, Du hast behauptet das angeblich die Bahn kein geld hätte daraus, dies ist jedoch unabhängig von den relativ Zahlen. Um beim Beispiel zu bleiben. sowohl der 100€/50€ Typ also auch der 10.000€/100€ haben 2 Mitarbeiter, nach Deiner Hypothese wäre im 1.Fall genug Geld für Erhöhung vorhanden, da der relativ-Wert so extrem hoch ist. Ist dem denn wirklich so???
16Chris198618. Oktober 2014
@15 Eine relative Zahl ist eben nicht abhängig vom Absolutwert. Da bei allen aufgezählten Firmen nur die relativen Zahlen angegeben sind, sind sie miteinander vergleichbar weil ich das Verhältnis zwischen Umsatz und Gewinn vergleiche und daher der Absolutwert unwichtig wird. Wenn ich mit absoluten Werten käme [Umsatz 100€, Ertrag 50€ gegenübern Umsatz 10.000€ Ertrag 100€] dann könnte ich keinen Vergleich anstellen.
15k4978218. Oktober 2014
Wir reden doch jetzt aber von der jährlichen Betrachtung oder? Ausserdem wollte ich nur aufzeigen das eine relative Zahl immer abhängig vom Absolutwert ist, und der in Deinen Beispielen bei allen firmen unterschiedlich ist, somit NICHT VERGLEICHBAR.
14Chris198618. Oktober 2014
@13 Das hängt von der Investitionsdauer ab. Bei einer Investitionsdauer >7 Jahren relativiert sich der Vorteil der Einmalzahlung und ich fahre bei der Bank mit 2.25% einen höheren Ertrag ein wenn das investierte Kapital 5000€ beträgt. Erhöht sich das Investitionsvolumen verringert sich der Vorteil der Einmalzahlung und somit auch die notwendige Investitionsdauer um mit 2.25% einen höheren Ertrag zu erzielen.
13k4978218. Oktober 2014
@12 Das Thema Tagesgeld hast Du richtig erkannt. Und warum? Weil Du Deinen Gegenwert kennst und der immer gleich ist, oder? Du möchtest immer z.B. 5000€ verzinst bekommen. Nun nehmen wir aber mal an die 5.000 sind gleich und du bekommst bei einer Bank 2.0% Zinsen und bei der anderen Bank 2.25%, die erste Bank gibt Dir jedoch auf Deine Einlage egal wie hoch, noch nen Huni (100€) drauf. Welche Bank würdest Du dann nehmen, die mit 0.25% mehr oder die wo Dein Geldbetrag aufgewertet wird?
12Chris198618. Oktober 2014
@10 @11 Die relativen Zahlen sind aber relevant und nicht irgendwelche nutzlosen absoluten Zahlen die man in keiner Relation betrachtet. Wenn ich 50 cent investiere und 1 Euro rausbekomme scheint das nicht viel aber relativ betrachtet ist das schon deutlich aussagekräftiger. Ihr schaut bei den Zinsen auf z.b. Tagesgeld ja auch nach % und nicht nach absoluten Zahlen. Wenn ich als Unternehmen nur 2,2% Rendite aus meiner Investition bekomme dann ist das einfach wenig.
11k4978218. Oktober 2014
@10 das wollte ich auch gerade schreiben. Interessant wie manche hier immer in die relativ-Zahlen zurückgehen nur damit die Argumentation aufrecht erhalten werden kann. Knapp eine halbe Milliarde.
10k4861218. Oktober 2014
@9 na sagt doch mal Zahlen: 2013 : 650 Mio Euro GEWINN NACH STEUERN.Sonst hatten die zeitweilig weit über 1 Mrd.GEWINN - In den letzten 10 Jahren Gewinn verdreifacht,zeitweilig von 2004 angesehen verachtfacht, Löhne real gesunken...Statistik ist eben wie man die Zahlen liest oder bei dir vorliest.Achso Vorstandgehälter sind gestiegen naja Grube hat auf 180000 Euro verzichtet von 2,5 Mio (2,8 Mio?)...
9Chris198618. Oktober 2014
@3 2013 hat die Bahn ~2,2% vom Umsatz als Gewinn gemacht, das ist kein tolles Ergebnis. Zum Vergleich (alles vor Steuern): Apple ~21%, MS ~28%, ebay 17,8%, Bosch 6,1%, Siemens 7,6%
8k4978218. Oktober 2014
@4 Das man zufrieden ist einen Job zu haben ist doch etwas ganz anderes als relative gleichberechtigung und Entlohnung. Niemand spricht doch davon das der Lokführer (das sind ja nicht die einzigen die die GDL vertritt) auch nur annähernd an den Lohn vom Vorstand herankommt. Aber vielleicht sollten alle Arbeiter sich einfach mal ein Beispiel an den Leuten in Bangladesh und Co. nehmen und auf Geld verzichten und froh sein Leben zu können. *augenroll* Darf ich fragen ob Sie Rente bekommen?
7k45572618. Oktober 2014
@4 früher haben Konzernvorstände auch keine Millionen verdient und die Mitarbeiter hunderte unbezahlte Überstunden schieben lassen <link>
6notte18. Oktober 2014
@4 Guten Morgen...wir leben 2014 und nicht mehr 1964 in der DDR!
5k4861218. Oktober 2014
@4 ist doch schön für dich,wenn du zufrieden warst.Meine Uroma hat Zigarren gedreht für 0.1 Pfennig das Stück und die war AUCH zufrieden.Naja auser das die gehungert haben und im Winter gefroren und den Arzt auch nicht zahlen können.Tja Zeiten ändern sich.
4aladin2518. Oktober 2014
Wieso wird hier von Hungerlöhnen gesprochen? Für mich ist die Lokführergewerkschaft einfach verantwortungslos, von Überlastung und Ausbeutung kann doch wohl niemand sprechen. Ich war früher auch mal Lokführer mit weit über 60 Stunden pro Woche und einem Monatslohn von etwas über 300,- Mark plus einer kleinen Wirtschaftsprämie. Und wir waren zufrieden. Die sollen doch einfach froh sein, dass sie überhaupt einen Job haben!!! 37 Stunden Arbeitswoche, einfach lächerlich!!!
3k4861218. Oktober 2014
@1 genau dass ist das Problem.Gute Arbeit muß fair bezahlt werden und wenn ein Konzern mehrere 100 Mio bis Mrd Euro Gewinn macht sollte es möglich sein,seine Angestellten fair zu bezahlen....Egal ob Bahn oder Stahlwerk oder was auch immer....
2Kelle18. Oktober 2014
@1 : Die GDL forciert nur die weitere Automatisierung des Bahnverkehrs -> den Kunden freuts. Und Hungerlöhne bzw. schlechte Abschlüsse bei den Lokführern - wo denn?
1k4978218. Oktober 2014
Das man fast Jahr für Jahr mit Hungerlöhnen/Gehaltserhöhung en ankommt und genau solche Aktionen forciert ist natürlich nicht "verantwortungslos" ;)