Damaskus - Bei ihrem Besuch in Syrien hat Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) nach eigenen Angaben als ersten Eindruck die "Zerrissenheit der Gesellschaft" wahrgenommen. Einerseits "die große Hoffnung, dass nach den Jahren des Bürgerkrieges endlich Freiheit für alle möglich ist und auf […] mehr

Kommentare

5Sonnenwende04. Januar 2025
@4 Danke. Traditionen sind halt in verschiedenen Kulturen unterschiedlich. Beispiel: ich freue mich immer noch, wenn ein Mann mir entgegenkommend lächelnd die Tür aufhält. Ich hab das neulich bei einem sehr gut aussehenden Mann gemacht – er war deutlich verunsichert. Das ist ein harmloses Beispiel aber es verdeutlicht, wie tief wir nach wie vor in unserer Kultur verhaftet sind. Und das muss man anderen Kulturen auch zugestehen.
4galli04. Januar 2025
@3 haste Recht
3Sonnenwende04. Januar 2025
Das mit dem nicht erfolgten Handschlag wird meiner Meinung nach überbewertet. Schaut man sich das Originalvideo an, so hat Ahmed al-Scharaa bei der Begrüßung mit Blick auf Baerbock seine Hand auf sein Herz gelegt – für einen Mann streng islamischen Glaubens eine durchaus hoch zu bewertende Geste des Respekts. Ist doch egal, ob man bei der Art der Begrüßung Unterschiede zwischen Frauen und Männern macht, oder? Solange es gleichermaßen respektvoll ist…
2Pontius04. Januar 2025
Für alle Verfechter von schnellen Rückkehrforderungen ist diese "Zerrissenheit der Gesellschaft" erstmal eine Bremse.
1galli04. Januar 2025
Wenn bei mir Frauen von Zeugen Jehovas mit dem Wachturm vor der Tür stehen dürfen die auch einem fremden Mann keine Hand geben