Ich glaube, das ist unmöglich. Trump und seine Schergen werden sicherlich für einige böse Überraschungen sorgen. Daher halte ich diese Haltung von Baerbock etwas fahrlässig zu glauben, man sei seitens des verstrittenen Europas wirklich vorbereitet. V.a. Deutschland unter der Ampel ist eher fragiler und unstabiler geworden. Nichts ist schlechter, als in einer schwächeren Position als vorher Trump zu begegnen.
Selbst wenn Deutschland auf Trump vorbereitet ist. Bei der EU glaube ich das irgendwie nicht so ganz. Andererseits setze ich doch noch einige Hoffnung in Repräsentantenhaus und Senat. Die interessieren sich häufig nur für ihren Bundesstaat und das sie wiedergewählt werden und weniger für die weltweite Außenpolitik.
@6
Das ist definitiv ein Punkt, den ich teile. Man hat seitens einiger Politiker der Grüne und der SPD sich sehr im Wahlkampf proaktiv für Biden eingemischt, das dürfte Trump sicherlich sich gemerkt haben.
Ich denke nicht! Ich schätze die Arbeit der jetzigen Regierung, aber Inch denke es ist eine deutlich Ablehnung zu ihm erkennbar gemacht worden. Da kann man moralisch richtig liegen, ich persönlich hätte mir mehr Zurückhaltung gewünscht.
Ich weiß gar nicht, ob man sich auf Trump adäquat vorbereiten kann, bei dem man heute nicht wissen kann, was er morgen für Zeug raushaut, wenn ihm einer seiner Milliardärsfreunde oder rechtsradikalen Berater mal wieder etwas ins Ohr geflüstert hat...
@3
Und deswegen wurde seine Mauer von Mexiko bezahlt und die Zölle gegen Kanada durch deren Druck auf einzelne republikanische Staaten deutlich abgemildert?
@2
Aus seiner ersten Amtszeit dürfte man bereits gelernt haben, dass Trump mit seiner Politik keine regionalen Interessen (Kanada, Mexiko) verfolgt, sondern weltweit seine Interessen durchboxen will. Ergo weltweit. Egal wo. Er bestimmt.
@1
Trump wir genug mit seiner eigenen Tischtennisplatte mit Kanada und Mexiko zu tun haben - zumal ihn seine Milliardärsberater gleichzeitig in verschiedene Richtungen ziehen.
Und genau deshalb ist Deutschland nun mal nicht vorbereitet, weil eben dies kaum auf EU gelingt.
"Wenn wir das viel effizienter machen würden, gemeinsam als Europäische Union, dann müssten wir in Summe nicht alle das Zehnfache ausgeben, sondern könnten auch mit Zuzahlung deutlich über zwei Prozent mehr für Sicherheit tun." - Für Trump ist die in sich zerstrittene EU ein Tischtennisball.