Berlin - Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) und Bundesforschungsministerin Dorothee Bär (CSU) begrüßen, dass der Ausschuss der Ständigen Vertreter der EU-Mitgliedstaaten sich für eine Lockerung der Gentechnik-Regeln für "Neue Genomische Techniken" (NGT) wie die Genschere CRISPR/Cas […] mehr

Kommentare

9ichbindrin20. Dezember 2025
Schindluder kann und wird leider entlang der gesamten Lebensmittelproduktion betrieben. Dagegen hilft uns nur ein anderes Wirtschaften und Kontrollen. So wie auch heute schon ein Bio-Siegel die Chance auf bestimmte Produktionsweise erhöht, aber auch kein Garant für unbedenklich etc. ist. Ich denke Gentechnik, Chemie, Strahlung und ähnliche Themen lösen unseren Fehlschluss von Natur/'ohne Mensch' als gut und rein und Technik/'vom Mensch' als schlecht und bedrohlich aus. Vorsicht gilt so oder so.
8Pontius20. Dezember 2025
ausführlich/richtig erklärt wird, was denn freigegeben wird und was nicht.
7Pontius20. Dezember 2025
@5 Sind die jetzigen Lebensmittel doch fast alle ebenso wenig - sie sind Züchtungen. Alles Eingriffe in die Natur - selbst "alte (deutsche) Sorten" sind in der Regel so gezüchtet, dass sie mehr Ertrag liefern und gegen Schädlinge resistenter sind. Dementsprechend dürftet du mit deiner Einstellung kaum mehr etwas essen, wenn du es genau nehmen willst. @6 Die Problematik dabei ist eben: Gentechnik ist ein so riesiges Feld und dabei kann auch sehr großes Schindluder getrieben werden. Das es nicht
6ichbindrin20. Dezember 2025
Mit Öko meine ich die Starter solch suggestiver Kampagnen. So gut wie alle der heutigen Sorten, selbst die, die wir als alte bezeichnen, kamen durch menschlichen Eingriff zustande; von uns gekreuzt und Mutationen provoziert. Immer in der Hoffnung, dass das Ergebnis mehr positive und weniger negative Merkmale trägt. Auch da gab es keine Hinweise und Testphasen. Nun haben wir eine Methode, die einen weniger natürlichen Anschein hat, dafür aber zielgerichteter ist. Ich würde sagen Risiken sinken.
5Joey20. Dezember 2025
@4 Aber eben nicht entstanden ist. Daher ist es ein Eingriff in die Natur. Kann man gut finden oder auch nicht. Ich finde sowas halt nicht gut. Und möchte die Ergebnisse nicht einfach so essen.
4Pontius20. Dezember 2025
@3 Die hast du bei normalen Züchtungen doch ebenso wenig. Gelockert wird nur was "auch durch herkömmliche Züchtungsmethoden entstehen hätten können"
3Joey19. Dezember 2025
@2 Ich sehe derartige Eingriffe in die Natur immer kritisch. Klar, manchmal kann auch was Gutes dabei rauskommen. Aber können wir wirklich im Voraus alle Risiken oder ungewollten "Nebeneffekte" erkennen? Bevor es da nicht über sehr lange Zeit erlangte Erfahrungswerte (für jede einzelne Modifikation) gibt, möchte ich persönlich sie eben nicht konsumieren. Aber wie kann ich es verhindern, wenn nicht auf allem draufstehen muß, wenn es modifiziert wurde? Und ein Öko bin ich wirklich nicht.
2ichbindrin19. Dezember 2025
Ich nehme den Ökos übel, dass sie mit knappen Begrifflichkeiten in die Irre führen. Gene sind in allen Pflanzen und Tieren enthalten, somit auch in den daraus gewonnenen Lebensmitteln. Und Zucht beruht immer auf Genveränderung, davon abgesehen, dass das auch auf natürlichem Wege geschieht - Sinn und Zweck der sexuellen Fortpflanzung. Bisher habe wir diese Veränderungen planlos herbeigeführt, z. B. mit Strahlung, und auf Zufall gehofft. Nun gezielt. Ich sehe da eher Angst statt Gefahr.
1Joey19. Dezember 2025
Na super... heißt das, daß einem demnächst noch nicht mal mitgeteilt wird, wenn man Genfood ißt? Ehrlich gesagt habe ich darauf absolut keine Lust. Bäh! Warum hat man als Bürger mittlerweile noch nicht einmal mehr das Recht, selbst zu entscheiden, ob man bestimmte Dinge zu sich nehmen möchte oder nicht? 🤬 🤮