Stuttgart - Der Juso-Chef in Baden-Württemberg, Daniel Krusic, sieht im laufenden Wahlkampf kaum noch Chancen für einen Erfolg seiner Partei. "Wir sind alle froh, wenn das am Sonntag vorbei ist", sagte Krusic der "taz". "Es ist deprimierend." Dabei sei die Stimmung an den Infoständen gar nicht so […] mehr

Kommentare

8tchipmunk06. März um 04:20
Die Infostände am Marktplatz: <link>
7tchipmunk05. März um 23:55
Auf dem Marktplatz erreicht man halt mehr die Rentner...mit nem langweiligen Infostand mit langweiligen Faltblättern und langweiligen Sprüchen wie "Respekt für Dich". Wenigstens ist der langweilige Kanzler schon Geschichte. Nicht missverstehen, ich finde den Niedergang der SPD schade. Deren mangelnde eigene Reflektionsfähigkeit ist ärgerlich.
6thrasea05. März um 20:29
"Kein Grund sich nicht mehr anzustrengen und schon vorher aufzugeben." Richtig. Tun sie ja auch nicht. Konnte mich auf dem Marktplatz davon überzeugen. Wer behauptet denn, dass sie sich nicht mehr anstrengen sondern aufgeben würden? Das steht ja nicht einmal in der Meldung.
5Polarlichter05. März um 20:22
@1 Trifft es auf den Punkt.
4tchipmunk05. März um 18:28
Kein Grund sich nicht mehr anzustrengen und schon vorher aufzugeben. Welcher potentielle Wähler will das denn hören, dass die anderen Parteien schuld sind, und die ÖR-Medien und die Wähler selbst, die das Wahlprogramm nicht lesen. Und ja, Wahlkampf ist kein Urlaubsvergnügen, mit ein paar Infoständen ist es halt nicht getan, wenn die Zielgruppe erst abends völlig erschöpft von der Arbeit kommt. Warum macht man eigentlich so wenig in den Social-Media-Kanälen? Hat man überhaupt noch Bock?
3thrasea05. März um 17:52
@2 Richtig, das sehe ich auch so. Zudem hat der SWR ein Triell veranstaltet mit Grünen, CDU und AfD. Dass die SPD und FDP nicht dabei waren, lag auch nicht an deren Inhalten. Es ist, wie es ist. Viele Probleme der SPD in Baden-Württemberg sind hausgemacht, seit Jahren. Keine Frage. Und doch hat Krusic recht mit seiner Analyse, das kommt halt oben drauf und mag im Wahlkampf extrem frustrierend sein.
2tastenkoenig05. März um 17:42
Es ist schon so, dass bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen zweier Parteien die kleineren kaum noch zur Geltung kommen. Dass der SPD-Spitzenkandidat beim Wahlkampf-Besuch einer Tafel bei noch offenem Mikro seinen Fahrer rüber nach Frankreich geschickt hat, um Entenleber zu besorgen, zeugt zwar von erheblich fehlender Sensibilität, tut dann aber vermutlich auch nicht mehr viel zur Sache.
1tchipmunk05. März um 16:20
Wenn man nicht in die inhaltliche Debatte reinkommt, liegts vielleicht am Inhalt. Jetzt sucht die BaWü-SPD schon nach Ausreden für ein schlechtes Abschneiden, noch bevor die Wahl überhaupt gelaufen ist. Und wie immer liegts nicht an einem selber, sondern an anderen.