Berlin (dts) - Der ökologisch verträgliche Ausbau der Fernwärme gestaltet sich schwierig und dürfte weitaus teurer werden als bisher bekannt. Der Branchenverband AGFW veranschlagt dafür bis 2035 Kosten in Höhe von mindestens 100 Milliarden Euro. John Miller, Vizegeschäftsführer des Verbandes, dämpft […] mehr

Kommentare

9Pontius02. April 2023
@8 Ich bin da ganz bei dir, ich verstand nur nicht den Unterschied bzw. das doppelte Risiko - teilweise auch missinterpretiert meinerseits. Daher die Nachfrage, die im übrigen keineswegs eine Unterschlagung deiner Meinung oder Cancel Culture darstellt.
8suse9902. April 2023
@5 : Dessen bin ich mir durchaus bewusst, ich komme aus der freien Wirtschaft und kenne deren Gebaren zu Genüge.Aber ich darf doch wohl meine Meinung hier kund tun und sagen, was ich von dem derzeitigen Gewinnstreben um jeden Preis halte. Wir alle haben eine Verantwortung gegenüber der Gemeinschaft und vor allem der Umwelt. Und vor allem die großen Unternehmen bedienen sich bei Geldern, die doch eigentlich für alle da sein sollten. Sie lassen sich jedes Investitionsrisiko vom Staat vorfinanzieren
7Pontius02. April 2023
Infrastruktur zu verstaatlichen und unter staatlicher Aufsicht mit Steuergeld auszubauen.
6suse9902. April 2023
....Ausbau gibt, dann kann es nicht sein, dass die Verbraucher diesen gleich mit den Preisen noch einmal finanzieren und somit die Gewinne und entsprechend die Dividenden der Anleger und Unternehmensleitungen erhöhen. Was letztlich dazu führen würde, dass wieder der Staat gefragt ist mit Unterstützungen für die Verbraucher. Hilfeempfängern wird jeder Cent angerechnet, Unternehmen aber dürfen doppelt kassieren? Nein, das ist nicht gerecht und sozial schon gar nicht.
5Pontius02. April 2023
@4 Du musst dir gewiss sein, dass du eh die Investition immer zahlst: Entweder direkt an die Unternehmen durch höhere Preise, welche dann investiert werden oder indirekt über Steuern und Subventionen des Staates, wodurch die Investitionen getätigt werden. Ich verstehe, wenn man die Gewinne der Unternehmen nicht künstlich erhöhen möchte (was man über die höheren Preise jedoch macht, sobald die Investitionen abgeschlossen sind) - nur dann muss man eben in den sauren Apfel beißen und die
4suse9902. April 2023
@2 : Ich möchte, dass nicht immer nur nach Steuergeldern gerufen wird statt endlich selbst zu investieren. Egal ob Industrie, Banken oder Privatpersonen, alle wollen Geld vom Staat ohne sich anscheinend darüber klar zu sein, dass wir das letztlich selbst sind. Ich möchte nicht zweimal zahlen und so lediglich die Gewinne der Großunternehmen erhöhen. Subventionen ja, wenn dafür die Verbraucherpreise erträglich bleiben. Wenn aber der Staat - und damit wir alle - den Unternehmen das Geld für den...
3Polarlichter02. April 2023
Wir werden ohnehin uns vom Wohlstand der letzten Jahrzehnte verabschieden müssen.
2Pontius02. April 2023
@1 Was möchtest du nun? Gut ausgebaute Wärmenetze, die bezahlt werden müssen und bei denen man beispielsweise Industrieabwärme besser nutzen kann, oder die aktuelle Situation ohne Einsatz von Steuermittel, was in der Zukunft noch höhere Kosten für die Verbraucher bedeuten wird?
1suse9901. April 2023
Nee, ist schon klar. Der Bund, also die Steuerzahler sollen erst den Ausbau finanzieren und die Verbraucher dann gleich nochmal mittels der gestiegenen Preise. Mir ist klar, dass ich für Klimaschutz bezahlen muss aber warum soll ich unternehmerische Risiken gleich doppelt tragen? Es gibt massenhaft Industrie, die Wärme erzeugt und für teures Geld mit Wasser kühlt. Mit einem sinnvollen, gut ausgebauten Netz liessen sich viele Quellen für die Fernwärme nutzen, die bisher sinnlos verloren geht.