Berlin (dpa) - Nach der nervenaufreibenden Wahl von Christian Wulff zum neuen Bundespräsident beginnt heute für die Koalition die Aufarbeitung ihres Debakels. Der schwarz-gelbe Kandidat war trotz rechnerischer Mehrheit erst im dritten Wahlgang gewählt worden. Mehrere Wahlleute der Koalition hatten ...

Kommentare

(4) Stiltskin · 01. Juli 2010
Schon der Umstand, daß Wulff noch nicht einmal alle möglichen Stimmen erhalten hat, und durch drei Wahlgänge mußte, sollte Merkel zu denken geben. Aber Merkel scheint sich schon in den zurückliegenden Jahren einen Dreck darum geschert zu haben, was andere von ihrer 'Personalpolitik' halten. Denn Charatere, die sich eigenständig und kritisch zeigten, hatten in ihrer Nähe noch nie eine Chance, sich nachhaltig zu profilieren. Mit Wulff dürfte sie da kaum solche Probleme haben.
(3) k312132 · 01. Juli 2010
Hätte, wenn, aber, als es darauf ankam hat Merkel mal wieder Ihren Laden zusammenbekommen und Ihren Kandidaten durchgeboxt! Dieses Geschacher um das höchste Amt in unserem Land ist mir allerdings echt zuwider...
(2) spreepirat · 01. Juli 2010
eine dreifach ohrfeige für den hosenanzug... ^^
(1) Baerbel-K · 01. Juli 2010
Tja, war halt ein cleverer Schachzug von SPD und Grünen, einen Kandidaten zu nominieren, der auch für CDU und FDP wählbar ist. Ich bin überzeugt, wenn wir noch die Große Koalition hätten, hätten die sich auf einen gemeinsamen Kandidaten Gauck geeinigt...
 
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