Berlin (dts) - Im Bundestag werden die Rufe nach einer parlamentarischen Aufarbeitung der Fehler in der Russland-Politik lauter. "Die Verständigung mit Russland, die viele eingefordert haben, ging jahrelang zu Lasten der anderen Staaten des östlichen Europas, denen man faktisch ihre Souveränität […] mehr

Kommentare

6k29329511. April 2022
@2: Die FDP ist schon widerlegt. Ihr "Markt" ist längst gescheitert. Und ich hör da schon einen in MV toben. @4 : Klar ist die Beschwichtigungspolitik aus den 1930ern gescheitert. Ein zweiter Versuch war legitim, ein dritter nicht mehr. Das ist kein fairer Sport, bei dem man 3 Versuche hat, wenn sich einer der Beteiligten klar nicht an die Spielregeln halten will. @5 : Nee, ich erwarte da eine öffentliche Debatte im Plenum. Konsequenzen sind schwierig, weil da ALLE Parteien im Glashaus sitzen.
5Polarlichter11. April 2022
Das wird doch eh wieder in so einem Schauprozess in der Hinterkammer in einem Ausschuss ohne schlussendliche Konsequenzen ausgemerzt. Am Ende strahlen alle in eine Kammer und geben ihre Sichtweise an, ihre Bedauern für keine Konsequenz bzw. ihre Freude, dass nicht nachzuweisen war.
4Bruno5511. April 2022
Wenn man sich mit Fehleinschätzungen Putins Russland beschäftigt,kann man China gleich mit dazu nehmen.Wie war das z.B. zu Beginn der Pandemie,da wurde auf Masken aus China gewartet,bis dann einige Werke in Deutschland sie auch produzierten.Abhängigkeiten besonders von Diktaturen sind gefährlich und machen erpressbar.Und was "Beschwichtigungspolitik" anrichtet,hat man doch in den 30er- und 40er-Jahren leidvoll erfahren.Man sollte aus der Geschichte lernen.
3slowhand11. April 2022
>> Die deutsche Bevölkerung war ja bis zum Schluss mehrheitlich der Auffassung, dass wir Nachsicht mit Putin üben müssen << Wer hat das denn herausgefunden? @2 Der Markt wird das schon richten, ist doch das Credo der FDP, nun ist sie mit an der Macht und kann das ja beweisen.
2k29329511. April 2022
<<Mit Blick etwa auf die Energieabhängigkeit von Russland müsse im Bundestag darüber gesprochen werden, was dazu geführt habe und welche Lehren daraus gezogen würden.>> Was dazu geführt hat, ist der MARKT, den die FDP doch immer so gerne hochhält. Die russischen Preise waren billig. Die Lehren daraus sollten sein, dass Menschenrechte unbezahlbar sind. Man mache sich nicht von Im- und Exporten abhängig! Schon gar nicht mache man sich von einzelnen Staaten abhängig!
1k41609911. April 2022
Ja, hinterher ist man meistens schlauer ... Vielleicht sollten in Zukunft die möglichen Konsequenzen von (außen)politischen Entscheidungen konsequenter mitgedacht werden. - Insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass wir global gesehen sehr unterschiedliche Wertevorstellungen haben ...