München - Nach Ex-Bundesverfassungsgerichtspräsident Andreas Voßkuhle spricht sich auch Bayern für die Einführung einer Klarnamenpflicht im Internet aus. "Eine Klarnamenpflicht in den sozialen Medien einzuführen" könne die Diskurskultur im Netz zivilisieren, sagte der bayerische Digitalminister ...

Kommentare

(3) slowhand · 26. Dezember 2025
>> "Das Recht auf freie Meinungsäußerung beinhaltet schließlich keinen Anspruch auf Anonymität - man muss schon zu seinen Äußerungen stehen; analog wie digital." << Das kann man doch von den anonymen Feiglingen nicht erwarten.
(2) Pontius · 26. Dezember 2025
@1 Genau deswegen ist die Klarnamenpflicht eine schlechte Idee und es tut mir leid, dass du darunter leiden musstest und dir nicht geholfen wurde - die Verknüpfung des Namens jedoch mit dem Account ist sinnvoll, so dass juristische Folgen für Beleidigungen und schlimmeres für Hass und Hetze im Netz einfach möglich ist.
(1) Pinklady_67 · 26. Dezember 2025
Das Dilemma in den sozialen Medien kann nicht alleine durch eine Pflicht durch Angabe des realen Namens verändert werden, solange Ausnahmeregeln benutzt werden können, diese Vorgabe zu umgehen. Da ich selbst von Neonazis bedroht wurde, und mir das Gesetz keinen Schutz davor gewährte, ja man mich verhöhnte, bin ich dafür, dass verfolgte Personen dennoch ihr Recht auf Teilnahme am sozialen Leben, offline wie online wahrnehmen können indem sie ihre Identität schützen können.
 
Suchbegriff