Köln (dpa) - Der Komiker Atze Schröder hat sich bei der Holocaust-Überlebenden Eva Szepesi für die Nazi-Verbrechen seines Vaters entschuldigt. «Es waren viele Tragödien in unserer Familie, die unter den Teppich gekehrt wurden», sagte Schröder in der ZDF-Talkshow von Markus Lanz. Sein Vater, der vor […] mehr

Kommentare

3Wawa66607. Februar 2020
@2 Das verwundert mich, da er sowas ja bisher konsequent vermieden hat. Es war sicher ein ungewöhnlicher und emotionaler Moment. Und was die Minusklicker hier betrifft - ich habe den Eindruck, es folgt nicht unbedingt einer Logik (habe auch schon Minusse bekommen, obwohl ich bloß einen Fakt mit Zitat als Beleg gepostet hatte), und daher kann ich es gut ignorieren.
2tastenkoenig07. Februar 2020
Ja, hat er. Er sprach über seinen Vater, dessen Tod und dessen Kriegserlebnisse, bezugnehmend auf die vorherige Erzählung der Auschwitz-Überlebenden. Er war ausgesprochen emotional und konnte zwischendurch kaum sprechen. • Welcher Querbalken-Fanatiker war den jetzt schon wieder am Werk?
1Wawa66607. Februar 2020
An sich würde ich sagen: Es mag eine höfliche Geste gewesen sein, aber nicht notwendig in dem Sinne, dass Herr Schröder nicht dafür kann, was seine Eltern vor seiner Geburt getan haben. Aber: Atze Schröder ist eine Kunstfigur. Seine Biographie ist erfunden, er tritt immer nur in der Rolle auf, und geht auch gerichtlich dagegen vor, dass seine wahre Identität genannt wird. Das macht es irgendwie seltsam?! Oder hat er in der Sendung - ich sah sie nicht - klar außerhalb der Rolle gesprochen?