Philippsburg (dpa) - Dreieinhalb Jahrzehnte nach seiner Inbetriebnahme ist am Dienstagabend Block 2 des Kernkraftwerks Philippsburg nahe Karlsruhe abgeschaltet worden. Der Reaktor hatte ein Sechstel des Strombedarfs von Baden-Württemberg gedeckt und im Jahr 2018 knapp elf Milliarden Kilowattstunden ...

Kommentare

(11) Chris1986 · 02. Januar 2020
@4 Das mag egal sein, trotzdem produziert die eine große Anlage konstant und Wetter/Uhrzeit-unabhängig die Energie, während die 1000 Kleinanlagen in Form von WKA oder PV das eben nicht tun. Auf <link> zeigen die vom Fraunhofer Institut zusammengetragenen Daten super, wie enorm die abgelieferte Leistung von Wind und Sonne schwankt. Und wenn ich mir dort jetzt Atom/Kohle/Gas wegdenke, sieht es, im wahrsten Sinne des Wortes, düster aus.
(10) RioOnTour · 02. Januar 2020
@4 Das Erzeugen der erforderlichen Energiemenge ist das weit aus kleinste Problem. Mit unzähligen verstreuten Kleinanlagen eine stabile Netzfrequenz zu erzeugen - vor allem, wenn sie auf rein elektronischem Weg entstehen soll - ist sehr viel schwieriger, als mit wenigen großen Turbinen auf eltkro-mechanischem Weg.
(9) Shoagh12 · 02. Januar 2020
stimmt mit Dir zu diskutieren ist sinnlos ..
(8) darkkurt · 02. Januar 2020
@7 Wenn du noch nichts von der europäischen Strombörse gehört hast, brauchen wir nicht weiter zu diskutieren...
(7) Shoagh12 · 02. Januar 2020
und das ist jetzt "kompletter Schmarrn"
(6) darkkurt · 02. Januar 2020
@5 : teuer ist der Strom immer dann, wenn er dringend gebraucht wird. Und da ist es dann auch egal, ob er aus fossiler oder nachhaltiger Quelle kommt.
(5) Shoagh12 · 02. Januar 2020
@2 das ist ein "Wunschdenken" daß die unseren "teuren" Ökostrom kaufen ...
(4) darkkurt · 02. Januar 2020
@3 : weil es rein regeltechnisch Wurscht ist, ob ein Großkraftwerk 1000 MW liefert oder 1000 Kleinanlagen je 1 MW...
(3) Chris1986 · 02. Januar 2020
@2 Und warum ist das ein Irrglaube? Ich wäre für eine ordentliche Begründung dieser Behauptung dankbar.
(2) darkkurt · 01. Januar 2020
@1 : In der Umkehrung kaufen die Nachbarländer unseren Ökostrom, wenn ihre AKW wegen zu großer Hitze nicht in Volllast oder evtl. sogar gar nicht betrieben werden können. Es ist ein Irrglaube, dass man Großanlagen zur Aufrechterhaltung des europäischen Stromnetztes braucht. Und was mögliche Havarien angeht - nicht erst seit Tschernobyl wissen wir, dass ein SuperGAU so oder so kontinentale Auswirkungen hat - ob das AKW jetzt in Deutschland steht oder in den Nachbarländern...
(1) Shoagh12 · 01. Januar 2020
und wir kaufen den Strom von den "unsicheren" Atomkraftwerken aus der Slowakei, Frankreich und Belgien... Dann hoffen wir mal daß die Wolke an der Grenze anhält...
 
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