Berlin (dpa) - Die vergangenen Monate haben dem Mann zugesetzt. Kochen fiel flach, warmes Wasser hatte er nicht - er lebte ohne Strom. Die Scham ist immer noch groß. «Man sieht keine Auswege», erzählt er. Der Aachener ist keine Ausnahme. Mehr als 331 000 Menschen in ganz Deutschland wurden zuletzt […] mehr

Kommentare

13k49103. März 2017
@12 das ist doch bei vielen Steuern so, Mineralölsteuer, Tabaksteuer, Brantweinsteuer etc.pp., da kommt auf die ganzen Steuern noch mal die Mehrwertsteuer oben drauf und bevor wir das Geld überhaupt mal ausgegeben haben ging ja schon die Einkommenssteuer, Kapitalertragsteuer, Solidarzuschlag ab, im schlimmsten Fall kannst Du noch einen drauf setzen wenn Du Einkünfte aus einer Erbschaft gehabt hast.
12Chris198603. März 2017
Man beachte: <link> Eigentlich ist Strom sehr günstig und erschwinglich aber dann langt der Staat zu mit ~55% des finalen Strompreises. Das Ganze wird dann natürlich mit bereits versteuertem Einkommen bezahlt (wie vieles andere auch).
11raffaela03. März 2017
Wenn man dem Link von @3 folgt, dann sieht man dass das für Energie und Reparaturen etc. 30,24 angesetzt sind. Mir persönlich reicht das sicherlich nicht. Und ich bin alleine. Ich denke die meisten haben in dieser Hartz4 - Falle noch mehr Probleme als nur den Strom. Da beißt ein Schwanz den anderen. Da und dort gibts Schulden und da auch.... Und die Stromanbieter drohen eben nicht mit dem Gerichtsvollzieher, sondern entziehen die Leistung. Arme Kinder, die so leben müssen.
10k49103. März 2017
@8 Dann stelle mal für einen Tag das Wasser ab und Du wirst feststellen, das es schlimmeres gibt als keinen Strom zu haben. Ich sehe es aber ganz pragmatisch: Wer Strom und Wasser will, muß eben auch dafür zahlen. Wenn die üblichen Zahlungsweisen aufgrund der eigenen Misswirtschaft nicht möglich sind, gibt es Alternativen. Bei Stadtwerken kann man i.d.R. auch wöchentlich in Bar bezahlen, oder man nutzt andere Abrechnungsmethoden wie die schon angesprochenen Münzzähler. Sozialstaat Deutschland.
9ReneBerlin103. März 2017
@8 Die meisten Anbieter lassen sich ja auf eine 6monatige Ratenzahlung plus fälliger mtl. Beiträge ein ... nur viele Schuldner realisieren sowas erst wenn die Leute vor der Tür stehen und an den Zähler wollen und vorab wird nix unternommen.
8colaflaschi03. März 2017
Ich find da muss irgendwie mal was passieren -.- Strom ist eigentlich mitunter das wichtigste, was man braucht zu einem normalem Leben. So wie ich gelesen habe ist eine Sperre nach einem Rückstand von 100€ möglich und dann muss es noch 4 Wochen vorher angekündigt werden. Wenn der Stromanbieter da nicht mit sich reden lässt: Licht aus .. Man landet dann wohl in einem Sumpf, aus dem man nicht mehr rauskommt, zumal es vorher auch nicht rosig aussah, wenn es um gradmal 100€ geht -.-
7k49102. März 2017
@6 Das ist nicht richtig, es gibt ja Möglichkeiten sich vor solchen Mechanismen zu schützen. Aber das ist hier nicht das Thema. @topic: wenn man gesperrt ist kann man einen münzzähler beantragen. so hat man zumindest dann strom, wenn man ihn wirklich braucht. ein paar euro bekommt man immer irgendwie zusammen.
6ReneBerlin102. März 2017
@5 dann dürftest Du das Internet überhaupt nicht mehr benutzen wenn es Dich stört
5k49102. März 2017
Nur ein datenschutzrechtlicher Hinweis; wer auf den Link von @3 klickt, wird von zwei auf der Zielseite eingebundenen Google-Scripten identifiziert und der Zusammenhang im internen über Euch angelegten Profil bei Google gespeichert. Auch wenn es niemanden wirklich interessiert, ich wollte wenigstens darauf hinweisen.
4Tommys02. März 2017
Das reiche Deutschland ..... geht der Armut entgegen....
3ReneBerlin102. März 2017
@2 hier kannste mal nach lesen was H4 beinhaltet = <link>
2engel6702. März 2017
War mir nicht bekannt, dass Hartzer den Strom selbst zahlen müssen, dachte das wäre mit der Wohnung, die gestellt wird, abgedeckt. Finde die Eigenverantwortlichkeit gut, aber Strom abschalten sollte immer zu den letzten Aktionen gehören, vorher sollte man miteinadner über alternative Lösung reden (können)
1Eisenhower02. März 2017
>> 15,7% müssen mit einem niedrigen Einkommen von unter 60 Prozent des mittleren Haushaltseinkommens auskommen << Das sagt ja eigentlich schon alles aus. Schlimm, wenn man sich vor Augen hält, dass dies alles Menschen sind, die dann gerade so irgendwie über die Runden kommen (müssen). .