Wer um Geld bettelt, sollte möglichst arm aussehen, um die Herzen der Menschen zu bewegen? Zumindest in den USA ist das nicht der Fall dort erregt ein Anzugträger auf der Straße mehr Mitleid als ein Mann in Jeans und T-Shirt. Und das wirkt sich erstaunlich stark auf die Spendenbereitschaft aus. Der ...

Kommentare

(10) ichbindrin · 08. Januar 2023
Mein Gedanke war, dass sich mehr Menschen mit gepflegt aussehenden Mitmenschen identifizieren als mit ungepflegten. Der locker gekleidete Bettler erinnert wahrscheinlich auch eher an das Bild von jemandem, der das Geld nur vertrinkt. Der im Anzug sieht arbeitswilliger aus. Ich glaube der Anzug hat in der Situation eine andere Symbolik als sonst in der Berufswelt. Wäre wirklich interessant zu erfahren, wie sich das in D verhalten würde. Mich schreckt "möglichst arm aussehen" auch eher ab.
(9) Sonnenwende · 08. Januar 2023
Interessant. Aber ich wage zu bezweifeln, dass das auf Deutschland übertragbar ist.
(8) k254953 · 08. Januar 2023
ich würde einem anzugsträger NICHTS speneen.
(7) hamufari · 08. Januar 2023
@6 wieso ist es anstrengender eine anzugshose anzuziehen, wie eine jeans? ich behaupte das gegenteil. ich bin schneller in einer stoffhose als in meinen engen jeans. und wieso ist das nur eine überwindung für anzugsträger? es gibt sicher sehr viele jeansträger, denen das auch peinlich ist. mit der rendite magst du recht haben. der anzugsträger wird das erbettelte geld gleich auf seinem konto vermehren wollen
(6) Memphis · 08. Januar 2023
@4 Mag sein, aber sie wissen auch, dass es "anstrengender" ist sich in förmliche Klamotten zu packen als in bequeme Jeans und T-Shirt. Der Typ im Anzug hat dahingehend schon beim Aufstehen mehr an Überwindung investiert, als derjenige in Jeans. Und bei jedem Hilfsgedanken spielt auch "Rendite" eine Rolle, also etwa wer wird mit dem Geld mehr/was "Vernünftiges" mit anstellen wird. Wird jetzt kaum wer zugeben wollen, aber einem Besoffenem steckt man noch weniger Geld zu als einem Verlottertem. ;)
(5) Memphis · 08. Januar 2023
@1 Ich denke doch! Ihre allgemeine Abscheu gegenüber Anzugträgern zeugt übrigens genauso von Schubladendenken wie jene der Spender in dem Artikel - sie sind genauso falsch gepolt. ;) Vielmehr noch, ich wette auch ihr Erspartes liegt nicht unter ihrer Matratze sondern auf der Bank, wo es Anzugträger für sie verwalten. Im Grunde vertraut kein einziger Mensch einem verlottertem Typen sein Erspartes an, auch wenn er noch so kompotent daher reden kann. Vertrauen ist immer primär emotional!
(4) hamufari · 08. Januar 2023
bei anzugträgern denke ich zuerst an ein dickes bankkonto
(3) KonsulW · 08. Januar 2023
Finde ich unmöglich im Anzug zu betteln. Da würde ich keinen Cent geben.
(2) Wasweissdennich · 08. Januar 2023
Hör ich nicht zum ersten mal, aus irgendeinem Grund seh ich trotzdem selten jemanden im Anzug betteln
(1) mario9326 · 08. Januar 2023
Nagut, das Buch "Nieten in Nadelstreifen" ist dort unbekannt.
 
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