Berlin - Der ARD-Vorsitzende Florian Hager hat die Gehälter für Intendanten verteidigt. Er könne verstehen, dass die Gelder ein "Reizthema" seien, sagte Hager, der auch Intendant des Hessischen Rundfunks ist, der "Zeit". "Aber, ganz ehrlich: Sogar wenn wir alle ehrenamtlich arbeiten würden, würde ...

Kommentare

(5) tchipmunk · 30. Juli 2025
@2 Na klar, versetz Dich doch mal z.B. in Führungspersonal unterhalb der Intendanz hinein, was die denken, wenn sie sowas hören. Das ist kein Anreiz, seine Wünsche nach Gehaltserhöhung zurückzustecken. @4 Deine Argumentation führt aber geradewegs zu der Fragestellung, was wir für einen Rundfunk überhaupt haben wollen, in welchem Umfang (ob 9 Mrd./Jahr angemessen sind, ohne jetzt die Zahl nochmal nachzugucken).
(4) thrasea · 30. Juli 2025
Tatsächlich wird seit Jahren beim ÖRR gespart. Die Steigerungen des Rundfunkbeitrags lagen weit unter der Inflationsrate. Das konnte der ÖRR nur durch Einsparungen ausgleichen. Auch die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten, welche den Rundfunkbeitrag empfiehlt und damit faktisch festlegt, verlangt Einsparungen und kürzt den angemeldeten Bedarf der Anstalten regelmäßig. Und dann verweigern vornehml.Unions-Ministerpräsidenten verfassungswidrig die Anhebung des Beitrags
(3) bigbengel · 30. Juli 2025
Zum einen eine hochgradig arrogante Formulierung und darüberhinaus die versteckte Forderung nach noch höheren Rundfunkbeiträgen.
(2) thrasea · 30. Juli 2025
@1 Moment. Hager sagt: "Ich habe akzeptiert, dass meine Vorgänger deutlich mehr verdient haben - und dass mein Job heute etwas schwieriger ist als früher, auch weil uns lange zurückliegende Vorgänge in Misskredit bringen" Die Gehälter und Pensionszusagen der Intendanten sind also deutlich gesunken – was auch immer deutlich bedeutet – und du machst daraus ein Signal, dass nichts eingespart werden müsse?
(1) tchipmunk · 30. Juli 2025
Ein Intendant hat aber auch eine Vorbildfunktion. Und das Signal, was hier ausgesendet wird ist, dass nicht gespart werden muss, da es ja an den Rundfunkbeiträgen eh nichts ändern würde. Damit geben die Intendanten die Marschrichtung vor für alle anderen Leitungsebenen und Gehaltsempfänger. Die sind dann auch nicht bereit auf etwas zu verzichten.
 
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