Berlin (dpa) - Arbeitnehmer in Deutschland sollen das Recht auf zeitlich befristete Teilzeit bekommen. Das sieht ein Entwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) vor, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der Referentenentwurf befindet sich seit dieser Woche in der Ressortabstimmung […] mehr

Kommentare

14Frau_Zappa06. Januar 2017
Endlich mal eine gute Idee! Für Kleinunternehmer allerdings nicht immer problemlos umzusetzen. Schätze, dass man mit der Idee auch das Kündigungsrecht Arbeitgeber ---> Arbeitnehmer lockern müsste
13keinzurueck05. Januar 2017
Ähnliche Kritik gab es bei der Einführung des gesetzlichen Anspruches auf Teilzeit, heute ist diese weitestgehend verstummt weil Firmen sich auf die Realitäten eingestellt haben. Den Mitarbeitern aber eröffnet es völlig neue Lebensperspektiven und wie in meinem Fall überhaupt die Möglichkeit durch zwingend einseitige Vorgaben des Arbeitgebers (Standortverlagerung) den Arbeitsplatz zu erhalten. Desweiteren denke ich wird die freiwillige Akeptanz zur Teilzeit zur Vermeidung von Kurzarbeit steigen.
12crochunter05. Januar 2017
@11 Bei anderen Dingen gehe ich mit, allerdings nicht hier.Jeder kann bisher in Teilzeit gehen, ob nun aus persönlichen Gründen oder nicht. Bisher konnte der Arbeitgeber mit dem Angestellten machen, was er wollte z.b. dass er ihn auf ewig als Teilzeitkraft behält, ohne ihn wieder hochzustufen. Ein Recht auf etwas zu haben, ist auch keine Pflicht es in Anspruch zu nehmen zu müssen. Aber man kann natürlich auch einfach gegen alles wettern ohne sich inhaltlich damit auseinanderzusetzen.
11Willi471104. Januar 2017
Ich wäre schon froh wenn Frau Nahles nur noch Teilzeit arbeiten würde und der Unsinn den Sie ständig verzapft dadurch kleiner würde.
10crochunter04. Januar 2017
Es geht um die Firmengröße und nicht um die einer Filiale. Eine Deutschlandweite Kette sollte schon in der Lage sein, einen Mitarbeiter mal für 6 Monate mit 30h/Woche Einzuplanen. Bei Elternzeit ist das bereits jetzt Gang und gäbe. Ich bin in einer Firma mit weniger als 15 Mitarbeitern, 3 in meinem Büro und dennoch bin ich jetzt 12 Monate in Teilzeit, obwohl ich keinen Rechtsanspruch habe. Alles nur eine Frage, wie Sozial der Arbeitgeber ist.
9tripleeight04. Januar 2017
@7 40-50 Mitarbeiter an einem Standort und ich bin dabei. Der Vorschlag spricht von 15 insgesamt. @8 Ja, das ist die Realität. Natürlich sind Redundanzen immer wünschenswert, aber in kleineren Strukturen macht dann mal einer was mit, weil er es früher mal gemacht hat oder so. Ideal ist das nicht, aber man kann ja nicht einen zu großen Overhead aufbauen. Krankheit u. Urlaub sind ja eher 3-14Tage, das ist leichter mal zu verkraften. Es bleibt ein Teil liegen, paar Stunden macht mal einer mehr.
8thrasea04. Januar 2017
@5 : Was macht ihr, wenn jemand Urlaub hat oder krank wird? Ist das nicht vorgesehen? Vielleicht will ja nicht ein einzelner, sondern 2 Mitarbeiter reduzieren - schon hast du eine 50%-Stelle frei. Oder: bundesweite Filialen - da kann man doch Springer aufbauen, die bei Bedarf helfen? @6 Nur ein Mitarbeiter, der sich in einem Fachgebiet auskennt? Was passiert hier bei Urlaub oder unerwarteter Krankheit? Das ist grob fahrlässig. @7 Richtig, eine Frage des Wollens (oder Müssens?) und der Planung.
7SchwarzesLuder04. Januar 2017
@3 Kleine Betriebe sind leider die Ausnahme aber Betriebe mit 50 oder mehr Mitarbeitern sehr Vorstellbar nur halt ne Frage der Planung!!!
6tripleeight04. Januar 2017
@4 Anderer Fall: Verwaltung einer solchen Firma. Einzelne Mitarbeiter sind für einzelne Aufgabenbereiche zuständig. Ein oder zwei wollen reduzieren. Wie ersetzt man dies? Andere machen auf einmal fachfremdes? Die anderen Mitabreiter sind in der Regel ja auch ausgelastet. Das ist alles nicht so einfach. Zumal man nicht mal eine zusätzliche Person einstellen kann, da es sich ja schnell wieder ändern kann.
5tripleeight04. Januar 2017
@4 Interessante Aussage... Wir haben deutschlandweit Filialen. Ein Team besteht aus maximal 5 Mitarbeitern. Wenn jetzt einer 37 auf 30 Stunden die Woche reduziert, ist das kaum aufzufangen. Zu wenig für eine zusätzliche 450 Euro Kraft, zuviel für ein paar extra Stunden der anderen, zumal die ja auch nicht unbedingt mehr arbeiten können/wollen. Und nun?
4SchwarzesLuder04. Januar 2017
@3 Leider gebe ich dir da unrecht weil in großen Betrieben es schon lange machbar ist. Es geht alles ist nur eine Frage der Planung!!!
3tripleeight04. Januar 2017
Leider mal wieder völlig an der Realität vorbei. Wenn ein Arbeitnehmer einfach reduzieren kann, aber der Arbeitsgeber jederzeit mit einer wieder erhöhten Arbeitszeit rechnen muss, kan- gerade in kleineren Betrieben - eine Vertretung nicht organisiert werden. Überhaupt ist es schwer 10 Wochenstunden Reduzierung aufzufangen. Und bei Filialbetrieben sind 15 Mitarbeiter gesamt auch totaler Unsinn. Schöne Idee, leider total unsinnig in der Realität. Solche Arbeitnehmer behält man dann eben nicht...
2seerose108404. Januar 2017
Das hilft nur Einzelfällen...
1SchwarzesLuder04. Januar 2017
Das hört sich doch mal gut an und könnte auch Arbeitsplätze schaffen!!!!