Berlin (dts) - AOK-Chef Martin Litsch hat Union und SPD davor gewarnt, die Arzthonorare für die Behandlung von gesetzlich Krankenversicherten anzuheben. "Es ist nicht nachvollziehbar, dass nun unter der Überschrift `Bürgerversicherung` aus einem Gerechtigkeitsthema ein Honorarthema für Ärzte wird", […] mehr

Kommentare

10anddie31. Januar 2018
@4 : Ich habe nicht gesagt, dass die Unterschiede nicht groß sind. Ich habe nur gesagt, dass die beiden Zahlen in ihrer Art der Berechnung nicht zusammengehören bzw. zusammenpassen. Passenderweise gab es heute im Handelsblatt auch einen Artikel, wie es mit der Zwei-Klassen-Medizin aussieht. <link> Grundsätzlich bin ich dabei, dass es Unterschiede gibt, aber ob eine Bürgerversicherung der richtige Lösungsansatz ist, weiß ich nicht.
9Marc30. Januar 2018
@8 gerecht definiert jeder anders.
8jayco30. Januar 2018
Ich verstehe die Angst halt nicht. Wenn alle sich gerecht beteiligen würden, würde es allen besser gehen.
7jayco30. Januar 2018
@6 sollen sie doch.
6Marc30. Januar 2018
@5 Dann ziehen Wohlhabende/Reiche halt ins Ausland...
5jayco30. Januar 2018
Gerecht bedeutet bei mir dann auch, die Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenkasse abzuschaffen und auch Kapitalerträge mit einzubeziehen
4Marc30. Januar 2018
@3 wenn die Unterschiede gar nicht so groß sein sollen, dann frage ich mich jedoch weshalb die Arzthonorare der GKV ansteigen müssen wenn die der GKV und PKV angeglichen werden sollen. Weshalb gibt es dann überhaupt eine Debatte, dass Privatpatienten bevorzugt werden weil an ihnen mehr Geld zu verdienen ist?
3anddie30. Januar 2018
Letztens gab es irgendwo eine News, dass diese 23% nicht stimmt, weil da auch die ganzen Zusatzversicherungen dabei sind, die gesetzlich Versicherte abschließen. Von daher kann man die beiden Zahlen nicht zusammenwürfeln.
2Marc30. Januar 2018
@1 Die PKV zahlt ca. 23% der Gesundheitsleistungen, obwohl nur 11% in der PKV sind. Wenn man die PKV nun abschaffen wollte (rechtlich gar nicht möglich), müssten die Gelder auf alle GKVen verteilt werden und der Beitrag würde noch mehr steigen. "Reiche" würden dann die Leistungen privat oder über Zusatzversicherungen zahlen und wir hätten eine richtige Zweiklassenmedizin und noch mehr Neiddebatte. Die Anzahl der GKVen hat sich in den letzten Jahrzehnten übrigens schon stark reduziert.
1jayco30. Januar 2018
Man kann auch einfach die PKV für die Grundversorgung abschaffen, Grundversorgung verbessern und alle gerecht einzahlen lassen. Dann vielleicht noch ein paar der Krankenkassen zumachen. Wir brauchen keine >100 Stück in Deutschland, die am Ende im Grunde das gleiche tun.