Ankara (dpa) - Kurz vor Ende der Abstimmungen im Parlament über eine Verfassungsreform zur Einführung eines Präsidialsystems in der Türkei hat der Chef der türkischen Anwaltskammer vor einem Ende der Demokratie im Land gewarnt. «Die Türkei wurde fast 600 Jahre lang mit solch einem System regiert», […] mehr

Kommentare

4HansDampf4920. Januar 2017
@3 Und wenn wir schon dabei sind.... Uns fragt hier in Deutschland auch niemand direkt, wen wir als Minister haben möchten. Das wird auch intern gewuppt.
3mceyran20. Januar 2017
@2 Was halt hier nicht wiedergegeben wird: Mit der Auflösung des Parlaments soll auch das Amt des Staatspräsidenten enden. Bei Wahlen sollen stets Parlament und Staatspräsident zusammen gewählt werden. Die Verfassungsorgane werden also stark aneinander gebunden. In den USA bestimmt der Präsident die Minister übrigens auch, so etwas steht auch nicht entgegen einer Demokratie.
2raptor23096119. Januar 2017
Gut, daß die Türkei bald ein so starkes Staatsoberhaupt hat: Warum sollte Erdogan auch das Parlament erst fragen, wenn er einen Minister ernennen will? Das Amt des Ministerpräsident wird abgeschafft. Erdogan hat dann das Recht, jederzeit das Parlament aufzulösen! Das Parlament stimmt also gerade über die eigene künftige Absetzung ab. Ja, das ist Demokratie pur. / Passendes Star Wars- Zitat: „So geht die Freiheit zugrunde. Mit donnerndem Applaus.“ (Padmé Amidal)
1mceyran19. Januar 2017
Von einem möglichen Parteichef-Kandidaten der CHP kann man auch nichts anderes erwarten.