Helsinki (dpa) - Erst vor einem knappen halben Jahr hatte der leise Sozialdemokrat Antti Rinne sein Amt als finnischer Regierungschef angetreten - jetzt ist bereits wieder Schluss. Im Zuge eines Streits innerhalb seiner Fünf-Parteien-Koalition räumt der 57-Jährige seinen Posten. Rinnes ...

Kommentare

(7) O.Ton · Donnerstag um 14:34
Die Töne werden lauter, daß es hier um schlechte parteipolitische Ränkespiel geht. Hauptrolle spielt der bisherige Machtfaktor Zentrumspartei, die jetzt rekordtief taucht. Sie war die einzige von 5 Regierungsparteien, wer Missvertrauen an Rinne bekanntgab. Seine neue junge unerfahrene Führung hat vllt krass übertrieben reagiert. Frühere Ministerpräsidenten haben nämlich solche Fehler ohne weiteres überlebt. Turbulenz... Das grosse Gallup-Erfolg von nationalkonserv. "Basisfinnen" zeigt Wirkung?
(6) O.Ton · 04. Dezember um 07:34
Update: Offenbar die grösste Ursache für Unzufriedenheit mit dem Herrn Rinne war seine Art und Weise Regierung zu führen. Grösste Parlamentspartei SDP (Soz. Dem. Partei) wählt Nachfolger zwischen zwei jüngere Genossen, Gewerkschaftler Antti Lindtman oder "grünische" Verkehrs- u. Kommunikationsministerin Sanna Marin.
(5) Mehlwurmle · 04. Dezember um 06:46
Wer weiß, was uns für turbulente Regierungsjahre bevorstehen.
(4) O.Ton · 04. Dezember um 00:04
@3 FI war zuletzt nicht mehr ganz vorne, denke ich. Unter die besten aber doch. Wie auch immer, das hat ja weniger mit Regierungsproblematik zu tun. Es gibt (europaweit) gewisses politisches Turbulenz, alte etablierte Parteien verlieren, neuere wie Grünen und Rechtspopis gewinnen. Links-Rechts-Achse verliert Bedeutung. Keine grosse Parteien mehr, sondern viele mit 10-25% Anteil. Dementsprechend schwierig ist es stabile Regierungen zu bilden.
(3) e1faerber · 03. Dezember um 22:44
Wieso muss im glücklichsten Land der Welt jemand zurücktreten. Man muss doch alles irgendwie einvernehmlich lösen können
(2) O.Ton · 03. Dezember um 16:43
Der Antti hat mit dem Status des Staates als Firmen-, Firmenanteil- und Aktienbesitzer gestolpert und gefallen. Es ging um Gesamtarbeitsverträge von Post für 700 Paketsortierer. Die Postarbeiter haben gerade deswegen gestreikt. Rinne hat angeblich auch mit Stil eines Oppositionelles weiter gemacht, und das passt eher schlecht für einen Regierungschef.
(1) DJBB · 03. Dezember um 12:49
erinnert mich irgendwie an knut