Berlin - Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, fordert angesichts der umstrittenen Gaza-Offensive Israels eine "ehrlichere" Debatte über den Begriff der "Staatsräson" in Deutschland. Der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte Klein, er plädiere "sehr dafür", […] mehr

Kommentare

6Sonnenwende24. Mai 2025
(2) schon passiert ist. Edit: ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass du keinerlei antisemitische Einstellungen hast.
5Sonnenwende24. Mai 2025
@4 Die Regierung ist aber nur ein Teil des Staates Israel, zu dem auch andere politische Institutionen gehören die zum Teil auch die Regierung kritisieren. Normalerweise finde ich auch nicht schlimm, wenn man da nicht differenziert. Beim Thema Antisemitismus sind die Seiten aber so verhärtet, dass ich finde, dass man es gar nicht genau genug nehmen kann. Das ist nicht persönlich gemeint. Ich bin froh, wenn man mich darauf aufmerksam macht, falls mir solche "Schnitzer" passieren. Was auch (2)
4Satti24. Mai 2025
@3 Ich habe auch gar nichts von Kritik am Staat Israel geschrieben, sondern von der Kritik an seiner Politik. Und die Politik eines Staates wird selbstverständlich in erster Linie von dessen Regierung bestimmt.
3Sonnenwende24. Mai 2025
@1 es ist ja gar keine Kritik am Staat Israel, wenn man das menschenunwürdige, furchtbare Vorgehen in Gaza kritisiert. Es ist Kritik und Vorwurf an die dortige rechtsradikale Regierung. Und natürlich an Personen, die diese Regierung unterstützen, zum Beispiel die rechtsextremen Siedler im Westjordanland, die sich auch völkerrechtswidrig verhalten und deren Landnahnen sich seit dem 7. Oktober ver20facht haben
2tastenkoenig24. Mai 2025
Staatsräson und Existenzrecht gelten hinsichtlich Staat und Bevölkerung Israels, aber nicht zwingend für deren Regierung. Letztere schafft derzeit mit ihren völlig überzogenen und völkerrechtlich mehr als fragwürdigen Aktionen so viel neuen Hass, dass auf Generationen hinaus eine Lösung des Konflikts utopisch erscheint. Das kann man nicht aus falsch verstandener Solidarität, wenn auch zähneknirschend, abnicken.
1Satti24. Mai 2025
Eine gute Analyse. Ich finde es in diesem Zusammenhang auch immer sehr problematisch, wenn Kritik an der Politik des Staates Israel direkt als Antisemitismus bezeichnet wird.