Berlin (dpa) - Die Antirassismus-Beauftragte der Bundesregierung, Reem Alabali-Radovan, hält zusätzliche Maßnahmen gegen Rassismus und Diskriminierung in Behörden für notwendig. Eine Quote für die Beschäftigung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Bundesverwaltung, wie sie von manchen […] mehr

Kommentare

17k51064820. Februar 2023
das mit den Vorurteilen ist ja hier im Forum auch Gang und Gäbe , kann man jeden Tag beobachten
16reimo119. Februar 2023
Quoten kann man nur setzen, wenn kein Fachpersonal benötigt wird. Also in Politik und bei Vorständen.
15wimola18. Februar 2023
@ Pontius, so ist es - wir spekulieren nur. Danke für Deine Geduld. - Wir sind leider nur Menschen und machen täglich Fehler, mehrere (bis viele) vermutlich. Vielleicht fällt es uns einfach zu schwer, anderen diese Fehler auch zuzugestehen und mit Verständnis zu begegnen. Die harten Grenzen verhindern eine Verständigung/Annäherung oftmals oder schaffen gar neue.
14Pontius18. Februar 2023
sich von Worten schnell angegriffen fühlen kann, obwohl es gar nicht beabsichtigt ist. Nur sollte man auf eine mögliche negative Reaktion dann sensibel reagieren und keine Spirale der Worte entstehen lassen - wie es leider so oft passiert. Daher ist die Sensibilisierung auf die Sprache sinnvoll.
13Pontius18. Februar 2023
@11 Gleich eine 0-Klamer-Berwertung verfassen, das geht ja mal gar nicht!!! ;-) Wir sind gar nicht weit auseinander, wahrscheinlich schreiben wir sogar aneinander vorbei, indem wir von verschiedenen Ausgangssituationen ausgehen - auch weil wir den Vorfall nicht miterlebt haben. Ich beziehe mich darauf, dass die erste Frage gleich "Wollen sie einen Dolmetscher" lautet. Ich will der Krankenschwester und dir auch keinen Rassismus vorwerfen, sondern nur etwas auf die Problematik hinweisen, dass man
12wimola18. Februar 2023
2) Für mich ist es schwierig, das als Rassismus zu betrachten, auch wenn ich durchaus sehe, dass wir auf unsere Sprachgewohnheiten achten müssen und sich das sicher verändern wird. Aber ich möchte mich eben auch dagegen wehren, ebenso gleich in so einen Topf geworfen zu werden.
11wimola18. Februar 2023
@9 ) Ich will Dich ja wirklich nicht nerven. (*sorry, dass ich trotzdem mache) - Natürlich hätte ich soeben meine Worte mit mehr Aufmerksamkeit wählen müssen. Korrekt hätte ich schreiben sollen: Die Krankenschwester wollte sicher gehen, dass die Patientin ihre Beschwerden hinreichend formulieren und die Fragen des Arztes auch verstehen kann. Dafür gibt es sicher Vorgaben, die zu erfüllen sind, um den Arbeitsprozess flüssig zu halten. Die Dolmetscher sind meistens im ganzen Haus unterwegs. 2)
10Pontius18. Februar 2023
stellen. Dazu sehe ich die Situation nur als Beispiel mit persönlicher Note - ist sicherlich nicht die beste Wahl.
9Pontius18. Februar 2023
@8 Für Diagnosen etc. ist doch nochmals eine ganz andere Geschichte - da ist selbst für "Ur-Deutsche" eine vereinfachte Sprache zur Erklärung ratsam. Nur steht die Diagnose eben am Ende, bis dahin sollte die Einschätzung über die Sprachfähigkeiten des zu Diagnostizierenden bzw. dessen Begleiter (wenn die Person selbst nicht mehr ansprechbar ist) schon lange erfolgt sein. Vermutlich macht auch der Ton die Musik, man kann die Frage nach einer Unterstützung sicherlich auf sehr verschiedene Weisen
8wimola18. Februar 2023
@5) Ja, so scheint es zu sein. Aber bei der Kürze Zeit und der ggf. schwierigen Begriffe bei einer Diagnose/Untersuchung ist doch die Frage nach einem Dolmetscher völlig in Ordnung. Das kann ich doch nicht einer Minute selber herausfinden. - Mag sein, dass sie sich da angegriffen fühlte (ggf. aus mehreren Gründen), diese Situation zum Thema zu machen, halte ich einfach nicht für förderlich.
7wimola18. Februar 2023
2) Hunde beschnüffeln sich, streiten und sind morgen ggf. beste Freunde. Der Irrtum ist also zulässig. Wohl auch erst einmal eine Fehlinformation. - Ich bin zu alt dafür, meine Sprache/Empfindung noch einmal so grundlegend zu ändern. Derartige Situationen würden mich künftig eher behindern, weil ich erst nach Worten/Sätzen suchen muss, die niemanden verletzen.
6Pontius18. Februar 2023
@5 Es geht ja nicht darum, dass man einen Aufsatz verfasst, allerdings reichen für eine schnelle Einschätzung wenige Sätze aus. Ich verstehe es so, dass das Gespräch mit der Frage nach einem Dolmetscher eröffnet wurde.
5wimola18. Februar 2023
@3 ) Gerade in einem Krankenhaus, also bei der Aufnahme, Notaufnahme kann ich das eben nachvollziehen, dass da nicht die Zeit ist, große Kommunikation zu betreiben. Ich könnte die Frage, ob ich Alkohol trinke, dann auch als übergriffig empfinden. Sie könnten ja erst einmal ... Edit: Natürlich machen wir uns das oftmals leicht, eine Schublade schnell zu öffnen. Aber ggf. ist es gar keine Schublade, sondern einfach nur ein schnelles System ein Problem zu lösen. 2)
4Pontius18. Februar 2023
und der Kleidung. Da haben wir noch nicht einmal ein Wort mit dem gegenüber gewechselt und wir haben die Schublade mindestens schon geöffnet - im schlimmsten Falle sogar schon wieder geschlossen...
3Pontius18. Februar 2023
@2 Im Endeffekt geht es darum, genau diese Vorurteile abzubauen. Man kann auch erstmal fragen, was es für Probleme gibt und was der Grund des Krankenhausaufenthaltes ist. Merkt man dann, dass sich der Patient nicht so gut ausdrücken kann, dann sollte man das Angebot des Dolmetschens aussprechen. Bis dahin ist es übergriffig anzunehmen, dass jemand fremd Aussehendes der deutschen Sprache nicht mächtig ist. Ja wir alle urteilen vorschnell und verteilen Sympathie und Antipathie allein vom Aussehen
2wimola18. Februar 2023
2) den ganzen Tag, unser ganzes Leben lang Menschen anhand von irgendwelchen Merkmalen. Sei es die Wahl der Worte, die Worte selber, die Augenfarbe, die Figur oder was auch immer ist. Bei jedem einzelnen Punkt könnte sich jeder von uns als Rassist oder eben als Diskriminierter fühlen. Naja, vielleicht erkenne ich bei dieser Begebenheit einfach den Punkt nicht. Jedenfalls ruft das selbst bei mir irgendwie Ablehnung hervor. Das ist unnötig und schade.
1wimola18. Februar 2023
" Sie erzählt, sie selbst sei einmal im Krankenhaus gefragt worden, ob sie eine Sprachmittlung brauche. Es sei zwar gut, dass es solche Hilfestellungen für diejenigen, die sie benötigten, gebe. Nicht gut sei aber, dass sie offensichtlich aufgrund ihres Namens oder ihres Äußeren darauf angesprochen worden sei..." - Also bei dieser Situation bin ich in der Tat überfordert und vermutlich dann rassistisch? Wie sollte man Hilfe sonst anbieten? Wir bewerten, beurteilen doch letztlich (unbewusst) 2)