Kommentare
Apropos "wie immer nicht auf die offenen Punkte eingegangen". Ich nehme zur Kenntnis, dass man meine Fragen in @16 nicht beantworten möchte oder kann. Daraus kann ich nur schließen, dass ich mit meinen Fragen voll ins Schwarze getroffen habe und eine ehrliche Antwort peinlich wäre. Danke, denn keine Antwort ist auch eine Antwort.
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Belassen wir es lieber dabei. Er hat ja gezeigt, wie er erst keine positiven Dinge kennen will (da Sie seiner Meinung nicht gut tun), dann aber doch welche nennen kann. Da ist keine Diskussion gewünscht. Militär = Böse und Zwang geht gar nicht. Wie man nur so durch die Welt mit Watte gepolstert gehen kann ...
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Das ist dieser vollkommene Widerspruch. Sich moralisch als erhöhte Instanz aufbauen, aber sobald man de facto dazu etwas beitragen soll, ablehnend sein. Wie gesagt, man konnte damals auch stattdessen ökologisch oder sozial sich engagieren, aber auch dies ist nicht zuzumuten.
und wie immer nicht auf die offenen Punkte eingegangen. Hauptsache das letzte Wort ...
wenn stattdessen selbst Punkte eingebracht werden und nachdem sie aufgegriffen wurden dann als "Rausgreifen von nur Einzelnen Punkten" bezeichnet werden...
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Ja der Lerneffekt ist einfach: Nichts wie weg und damit endet auch die Verteidigungsbereitschaft für das deutsche Volk, wenn man wie Dreck behandelt wird. Und natürlich weiß ich, was man da hätte lernen können und dass man beim Bund die besseren Startbedingungen hatte (höheres Gehalt + geringere Kosten) - ins Berufsleben, während der Ersatzdienst selbst den sozialeren Anteil hatte. Aber ehrlicherweise mag ich ordentlich mit validen Argumenten diskutieren und die fehlen mir hier - vor allem
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ja um Leute zu schikanieren, macht spielchen von Rentnern spielen lassen und Geld verschwenden. Glaub mir ich weiß wovon ich rede. Ich war vor Ort als Egon Krenz seine Reden gehalten hat.
26: ein Widerspruch an sich ...wenn du die Zeit des kalten Kriegs wirklich live miterlebt hast,dann wüsstest du wozu das Militär gut ist...wozu man es braucht...
Ich find das klasse. Als jemand der die Zeit das "kalten Krieges" live erlebt hat würde ich sogar für die Abschaffung von Militär stimmen. Das ist die größte Geldverschwendung die ein Land macht egal welches. Was mit dem Geld alles gemacht werden könnte.
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Ja, wenn man darauf keine Antwort weiss was man gelernt haben könnte, dann wird es schwer zu überzeugen. Da das Nötige nicht vorhanden ist. Zumal es nicht nur um das Essen geht (wo wir mal wieder beim Rausgreifen von nur Einzelnen Punkten wären), aber deshalb war auch mein letzter Post gemeint, wie er gemeint war.
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Und nach dem Bund gehen sie in Ausbildung und Studium - und was haben sie dann beim Bund gelernt? Richtig, kein Essen machen - also vielleicht mal etwas mit- und weiterdenken worauf jemand hinaus wollen könnte, bevor man hier Kontext bemängelt. @
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Könnte auch an den hohen Mieten liegen, nur so ins Blaue geraten. Und zur Teamarbeit: Da habe ich ganz andere Dinge erlebt, da ging es vor allem um Schikane und Ego. @
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How dare are you?
und erst der Zwang für Geld arbeiten zu müssen ... ich glaub wir belassen es dabei xD
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Das ist halt nicht woke cirka 1-2% (!) seiner Lebenszeit einen Dienst für die Gesellschaft zu leisten. Die Wahl sich ökologisch, sozial oder militärisch zu entscheiden, ist halt ebenso nicht groß genug. Es sollte vielleicht Influencerangebote mit Rundumservice für einen kleinen Teil geben, der partout Desinteresse hat. Das weckt vielleicht dann Interesse. (Ironie)
Man könnte auch fragen, sich mal unter ordnen und in einem Team zusammenarbeiten ist out?!?
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Und weil es ein paar Menschen gut tut, muss man alle anderen dazu zwingen? Selbst entscheiden, Eigenverantwortung ist out? Ich habe in @16 noch eine Frage ergänzt. @
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Dieses ewige Gejammere über die Jugend von heute, die ach so verweichlicht ist, nur noch egoistisch und nichts auf die Reihe kriegt... Boah, ich könnte 🤮 Und wieder einmal habe ich Depp mich auf eine Whataboutism-Diskussion eingelassen. Ich hätte es besser wissen müssen.
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Dieses ewige Gerede, man würde alle Kinder überfordern, wenn man ihnen ein wenig Eigenverantwortung und Arbeit zuschiebt, ist auch langsam ausgekaute Thematik. Ich merke aber schon, dass X_Z und ich vielleicht Themen anrührten, die dich persönlich triggern.
Das gab es auch schon immer, nur hör ich das auch immer häufiger. Liegt wohl auch am nicht Ausziehen von Daheim. Italienische Männer lieben Hotel Mama aber immernoch am längsten xD
Dadurch konnte man also einen Teil der Jungen besser ins Arbeitsleben integrieren als dies es ohne diese Dienste der Fall ist mittels Jobcenter, wo viele in Endlosbürokratieschleifen herumhängen samt Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, wo sie von A nach B nach C geschickt werden.
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"Höre auch hin und wieder in meiner Umgebung" – darf ich fragen, über wie viele Ecken du das hörst? Hast du vielleicht Kinder, kennst ihre Freund und Familien? Weißt du, was von ihnen erwartet wird in Schule, Studium und Ausbildung? Weißt du, wie sie sich engagieren in Vereinen, vielleicht Hilfsorganisationen? Ich vermute, dass du diesen direkten Kontakt nicht hast, sonst würdest du sicherlich eine andere Meinung äußern. @
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Wie meinst du "keine Erfahrung selbst mit diesen Bereichen"?
Einen anderen Aspekt will ich noch einbringen, da Pontius und Thrasea sicherlich keine Erfahrung selbst mit diesen Bereichen haben. Wir haben schon immer viele junge Menschen gehabt, die Schwierigkeiten in der Schule hatten. Viele konnten jedoch damals auch dann an den Stellen, wo sie Sozialdienst oder Wehrdienst leisteten in der Folge auch unterkommen, eine Arbeit langfristig finden. Da sie in ihrem Dienst reiften und dadurch schon im Übergang Hilfe bekamen, diesen Schritt zu schaffen.
Beim Bund gibt es klar Essen, aber keine Auswahl, wie daheim und man lernt auch andere Dinge fürs Leben. Ich habe dort das erste Mal Blut gespendet und es nur deshalb danach noch weiter gemacht. Auch ein, so will ich nicht leben und dafür strenge ich mich an was Anderes zu machen ist eine Erkenntnis, die der Jugend helfen kann. Ähnlich ist es mit dem evtl. Gedanken später im Sozialen zu arbeiten oder auszuhelfen.
Zu den Älteren, die Pontius infrage stellt. Wenn man sich Vereine, Instanzen, Tafeln und Co.KG anschaut, ist deutlich ein massives Übergewicht bei der Älteren, nicht nur Rentner, ersichtlich, die trotz Bundeswehr und Sozialdienst oder vielleicht auch wegen diesen Diensten sich auch in der Folge noch mehr für die Allgemeinheit in der Breite engagieren.
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Pontius, ich habe von Auszubildenden und Studenten gesprochen, nicht von Wehrdienstleistenden. Dass es bei der Bundeswehr Essenspakete gibt, ist richtig, aber bitte auch vorher ganzen Kommentare lesen, da der Kontext kein Sinn ergibt.
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Nein, denn die Austattung der Demokratie mit ausreichend Mitteln betrifft nicht nur vorwiegend die großen Einkommen und Vermögen - sondern alle. Wobei wir da vermutlich verschiedene "große" Werte im Sinn haben. Man merkt aber, dass ihr wohl eher nicht beim Bund gewesen seid: Denn da gab es Essenspakete, für einen wurde gekocht und man wurde generell verpflegt. Wenn es um die gegenseitig unterstützende Gesellschaft ginge, dann würde ja gerade "die Alten" jetzt anpacken und zusammenstehen...
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War zu meiner Zeit auch schon so. Waren noch nie alleine für längere Zeit etcpp. Selbst im Wohnheim (Technik Schule) musste man solchen noch Grundlagen beibringen (nicht mit Kreditkarte für 2 Euro einkaufen, wenn das Geld aus ist ...) Das die sich nicht gegen den Schulzwang schon gewendet haben ;-)
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Höre auch hin und wieder in meiner Umgebung, dass Eltern gar noch die Frühstücks- und Mittagsboxen für ihre jungen Erwachsenen machen, obwohl diese schon in Ausbildung oder Studium sind. Da habe ich auch nur gedacht, oha. Und genau daher fände ich so ein Jahr, egal für was man sich entscheidet gut, um eine gewisse Reife, Eigenständigkeit und ein Bewusstsein für eine aktive sich gegenseitig stützende Gesellschaft zu erhalten.
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Steuern sind ein anderes Thema und betrifft vorwiegend nur sehr Vermögende in relevanten Ausmaßen. Da ist der Staat zuständig über die Finanzämter schlussendlich die Steuern nach den entsprechenden Regelungen einzutreiben. Wer dem nicht nachkommt, sollte dann den Rechtsstaat zu spüren bekommen. Aber nur in der Theorie, CumEx hat uns da schon eines besseren belehrt. Leider.
Gut das ich aus dem alten Jahrtausend komme. Da gab es zwar auch Mamakinder, aber heute ...
Ja und wenn es ums Steuern zahlen geht, dann ist es mit der Solidarität auch gleich dahin. Eine Demokratie, die verteidigungsfähig sein will, sollte die Arbeiten in dieser so bewerben und ausstatten, dass man auch verteidigungsfähig ist und eine Demokratie darstellt. Übrigens wenn alle wüssten, was ihnen zu steht, dann würden sie hysterisch auf und ab rennen - denn sie hätten mehr Geld in der Tasche...
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Das war durchaus bewusst so ausgedrückt. Wenn es ums bekommen geht, sind alle immer sofort dabei, wenn es aber darum geht einen kleinen Zeitraum im Leben eine gewisse Zeit sich in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen, haben wir solche Zustände. Ein für mich Sinnbild des Zustandes der Gesellschaft. Ich, ich und ich.
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Es war üblich – weil man gezwungen war. "Hysterisch herumrennen" finde ich stark übertrieben. Ich kann sehr gut verstehen, dass die jungen Menschen nicht möchten, dass über ihren Kopf hinweg entschieden wird. Ein Anfang ist, die Dienste wesentlich attraktiver zu machen. Beim Wehrdienst passiert das gerade, mit wesentlich höherem Einkommen, der Möglichkeit, einen Führerschein zu machen usw. Die anderen freiwilligen Dienste bleiben beim Hungerlohn, wenn überhaupt.
Früher war es aber auch üblich, dass man entweder den einen oder anderen Weg geht. Sozialdienst oder Wehrdienst. Heute ist allein schon der Gedanke eines der beiden Dienste für die Allgemeinheit zu leisten, ein Skandal und alle rennen hysterisch herum. Eine Demokratie muss verteidigungsfähig sein, eine Gesellschaft, in der man ein Jahr sich im Sozialen für andere einsetzt, sicherlich auch sozialer, da man in diesem Jahr auch viel für das Leben lernt, in beiden Zweigen.
Tja...wie sich die Zeiten ändern...meine Eltern liessen mir vollkommen freie Wahl,ob ich zum Wehrdienst gehe oder Zivildienst ableiste.Es war meine Entscheidung und entsprechend hab ich mich im vorraus informiert.
So hat man mit dem vielen Hin und Her und dem am Ende in Luft verpufften Ansatz von Pistorius schon mal im Vorfeld viel Unruhe und Missvertrauen geschaffen.