New York - Die Kosten der Energiewende im Gebäudebereich werden in den kommenden fünf Jahren aller Voraussicht nach die finanziellen Möglichkeiten der Bundesregierung übersteigen. Das ergibt sich aus einer noch unveröffentlichten Analyse der Unternehmensberatung McKinsey, über die die "Welt am […] mehr

Kommentare

27Pontius06. September 2025
Die Kosten für die Betriebsmittel steigen ebenso an. Die Engpässe von Personen und Material waren übrigens auch ein Teil der Dauer-Frage, das bezog sich nicht nur auf die Verteilung der Kosten. --- Was zur Hölle hat jetzt schon wieder der Doppelwums für bezahlbare Energie während der Energiekrise mit dem zukünftigen Wirtschaftswachstum zu tun? Ohne diesen wäre auch damals die Wirtschaft deutlich stärker abgeschmiert...
26Polarlichter06. September 2025
Wobei man durchaus sehen kann, dass in der Regel die Kosten steigen und nicht geringer werden. Materialpreise, -engpässe, Personalkosten, Unwetterlagen, unvorhersehbare Kosten wie bei allen Gebäuden, etc. Die Wirtschaftslage scheint sich zudem auch eher einzutrüben trotz glorreicher Prognosen à la Doppelwumms. Die weltpolitische Lage dreht sich zudem auch sehr zu unseren Lasten, siehe Amerika, Russland und China.
25Stoer06. September 2025
Auch die Tatsache,das es Schätzungen sind ...Prognosen...aller Vorraussicht nach... Man kann auf 5 Jahre keine solchen Prognosen wagen,nicht in der jetzigen Weltpolitischen Lage...das kann sich ja schnell ändern alles...
24thrasea06. September 2025
diese immens hohe Zahl.
23thrasea06. September 2025
@19 Dass "die Instanzen" einen enormen Anteil zu verantworten hat, ist genau mein Argument. Der Großteil der Gebäude in Deutschland gehört eben nicht den Kommunen, Ländern oder dem Bund. McKinsey hat den gesamten, deutschlandweiten Investitionsbedarf angegeben – mit all den privaten Gebäuden. @22 Es ist nicht die Politik, die larifari rechnet, sondern die KI-Zusammenfassung eines Welt-Artikels (fossil-freundliche Axel-Springer-Presse) einer unveröffentlichten Studie. Und dein Anspringen auf
22Polarlichter06. September 2025
@21 Wenn die Politik so larifari rechnet, wie hier, wird die nächste ungedeckte finanzielle Schieflage im xx-Mrd.-Bereich plus Zinskosten in der Folge den Steuerzahler erfreuen. Ich ahne schon böses. ;-)
21U_w_U06. September 2025
Also ich bin raus bei so unsinnigen Antworten.
20Pontius06. September 2025
davon dafür vorgesehen ist, aber das beleuchtet wohl weder die Studie noch der Artikel. Also wie lauten die konkreten Zahlen für die Rechnung? Die 10 Milliarden jährlich fürs Heizen mit Gas in Privathaushalten ist eine konkrete Zahl und damit sind die gesamten Kosten in einem Lebenszyklus einer Gasheizung allein für den Betriebsmittelbedarf ausgegeben worden. @14 Ja du hast recht, dann gilt (N+y)*X > XY + (N+y-1)*Zinszahlungen für X mit y wohl 2 oder 3.
19Polarlichter06. September 2025
Wenn man sich nur den Bestand also bei den Kommunen, Ländern und dem Bund mal wirklich anschaut, dann erahnt man, dass die Kosten immens werden, die Kinsey aufzählt, und dass in diesen ein enormer Anteil die Instanzen selbst zu verantworten haben.
18Polarlichter06. September 2025
Zu den "privaten Investitionen", die du zudem anvisierst, möchte ich nur mal anmerken, dass vielerorts die "Privaten" wesentlich weiter sind als die Kommunen, Länder und der Bund mit seinem Bestand selbst. Wenn die teils bröckelnden Schulen, Kliniken und Co, mir anschaue, sollte man lieber vorsichtig sein, die Kosten eher nur bei den Privaten zu sehen. Ebenso ein Blick auf Kasernen und Co, die oft buchstäblich marode sind.
17Pontius06. September 2025
@12 Einer Studie, die noch nicht veröffentlicht wurde. Daher sind auch die Einsparungen bis zu diesem Zeitpunkt nicht genannt. Oder wie sehr die Kosten überhaupt auf den Bundeshaushalt auswirken - also was überhaupt davon bezahlt werden soll, was andere bezahlen sollen und was jetzt schon geplant ist. Immerhin sind schon die Planungen des Bundeshaushaltes von rund 50 Milliarden jährlich aus dem Sondervermögen und mehr als 20 Milliarden jährlich für den KTF vorgesehen - keine Ahnung wie viel
16Polarlichter06. September 2025
@15 Hast du überhaupt den Verlauf gelesen? Ich habe doch x mal gesagt, dass dies nur ein Teil der finanziellen Belastung auffängt. Es geht weiterhin darum, dass dann immer noch eine Differenz zum Gesamtbestand wie McKinsey berichtet besteht. Das ist die Finanzlücke. - Also entweder Artikel lesen, oder die Beiträge in der Folge als Ganzes. Sonst starten wir bei Kommentar 1 wieder.
15thrasea06. September 2025
@3 ff: Du hast in deiner Rechnung einen groben Logikfehler. Du gehst davon aus, dass der Bund diese gesamte Summe finanzieren muss – das ist aber nicht so. Der Bund kann die Wärmewende wohl fördern, das macht auch Sinn. Aber zuständig bleiben immer noch die Besitzer. Das zeigt sich auch in der hinzugerechneten Summe der "ohnehin notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen". Oder war es schon immer die finanzielle Aufgabe des Bundes, die Sanierung und Modernisierung aller Häuser zu finanzieren?
14U_w_U06. September 2025
Mal ganz abgesehen davon, dass man das "Eingesparte" ja vorab braucht um den Umbau zu bezahlen und dann erst mal die Amortisierung erreicht werden muss.
13Polarlichter06. September 2025
Pontius Einsparpotenzial ist richtig, aber deckt nicht die Lücke vollends. Diese Lücke muss man aber schließen, notfalls wird es wohl wieder irgendein Sonderhaushalt, -vermögen oder sonst was werden, um dies zu ermöglichen. Oder wahrscheinlicher unter SPD und CDU, man schiebt die Probleme und den Investitionsstau weiter in die Zukunft und der Berg wird größer. Hat die letzten Jahrzehnte auch funktioniert. ;-)
12Polarlichter06. September 2025
@11 Welchen Mathematiklehrer hattet ihr? xD Wenn durch die Zeitangabe bis 2030 die Anzahl der Jahre festgelegt wurde in der Studie, ist die Anzahl der Jahre fest: 5 Jahre. Eine konkrete Anzahl ist niemals eine "Unbekannte". Wenn wir beim Artikel und der Studie bleiben, und nicht Pontiusrechnungen außerhalb der Datenlage betreiben, ergibt sich im Finanzhaushalt wieder eine Lücke bis zum genannten Jahr 2030, wie auch von McKinsey richtig angegeben.
11Stoer06. September 2025
@10 Weil die Zahl 2030 eine unbekannte ist...das sind 5 Jahre...in diesen 5 Jahren ändert sich vieles...ich seh die Zahl höchstensfalls als Richtlinie.Als angestrebte Zeitangabe...die mit Sicherheit nicht festgeschrieben ist,oder in Stein gemeisselt...daher seh ich diese Zahl auch als Unbekannte,oder Variable...
10Polarlichter06. September 2025
@9 Das ist doch nun wirklich Quatsch. Die Anzahl N wurde doch im Artikel durch die Studie exakt benannt, warum machst du daraus nun eine Unbekannte? Siehe 2030. Dein Kommentar 9 bewegt sich also vollends außerhalb des hier Genannten mathematisch.
9Pontius06. September 2025
@8 Lege mir bitte nichts in den Mund! Ich fragte nicht ohne Grund auf die Anzahl der Jahre. Nennen wir sie N in deinem Rechenbeispiel. Wenn N*X = XY, dann ist (N+1)*X > XY. So simpel sind mathematischen Fakten.
8Polarlichter06. September 2025
@7 Nein, ist es nicht. Weil das Geld was du einsparst, nicht den gesamten Betrag deckt. Wenn du beispielsweise X einsparst, aber das Loch XY ist und XY größer als X ist, dann ist es mathematisch X < XY und nicht wie du rechnest X = XY. So rechnen einige Politiker oft, aber deswegen sind ja auch viele Haushalte in massiver Schieflage in der Folge.
7Pontius06. September 2025
@5 Natürlich ist das mathematisch gleichzusetzen: Geld was man nicht mehr zum Fenster rausheizt spart man ein. Und zwar jedes Jahr, also summiert sich das sogar auf. Ich habe auch nirgends von Einsparen gesprochen, aber selbst da gäbe es durchaus umweltschädliche Subventionen im zweistelligen Milliardenbereich. Und auf wie viele Jahre willst du das nun strecken?
6Polarlichter06. September 2025
Klingbeil wird auf jeden Fall bei den ganzen Zusatzbelastungen ordentlich ins Schwitzen kommen, allein schon die nicht steigenden Kassenbeiträge werden mit Bundesmitteln ausgeglichen werden müssen (ein paar Mrd.), zudem die Pflegeversicherung (ebenso). Auch dies hat man noch nicht ansatzweise klären können.
5Polarlichter06. September 2025
@4 Das ist natürlich nicht gleichzusetzen mathematisch. Das eine gleicht nur einen Teil im besten Sinne der anderen aus. Dass man mit der Energiewende dringends vorankommen muss und auch schon weiter sein müsste, sehe ich ja ebenso. Aber mathematisch bleibt eine massive Zusatzbelastung für den Finanzhaushalt und da wird man mehr als nur die paar Mrd. deinerseits einsparen müssen. Nur wo? Wieder im Sozialen?
4Pontius06. September 2025
@3 Auf wie viele Jahre verteilt? Wir importieren jedes Jahr für knapp 20 Mrd. Erdgas, das zur Hälfte zur Heizung privater Haushalte benötigt wird. Da kann man schnell mal ein paar Milliarden einsparen und stattdessen einmalig in die Wärmedämmung stecken.
3Polarlichter06. September 2025
Die Frage ist nur, wie dies zu finanzieren ist, wenn der Haushalt unter Klingbeil ohnehin schon schwimmt und nur mit Sonderhaushalten nebenbei aufrecht gehalten werden kann. - "Zusammen mit den ohnehin notwendigen Instandhaltungsmaßnahmen würde sich der Betrag auf 350 bis 450 Milliarden Euro summieren" - Die hier genannten Werte sprengen den Haushalt im Grunde vollends.
2skloss06. September 2025
Wäre eine gebäudegebundene Förderung (wenn überhaupt) nicht sinnvoll-ein Vergleichsstandard z.b. WSV1995 und ab da wird gefördert. Ich sehe die Förderungen einerseits als reine Handwerksvergoldung und andererseits notwendig (soziale Härten). Wobei Eigentum verpflichtet und muss man sich leisten können. Auch die Sanierung. Schwierig. Aber so lassen und nichts tun hat uns das eingebrockt
1BranVan06. September 2025
Die Klimaziele sind nicht unrealistisch, liebe AfD, sondern dringend nötig. Die fällige Sanierung einer Schule kann immer auch unter dem Aspekt der Wärmeeffizienz erfolgen. Vielleicht dauert es länger aber der Umbau sollte nicht vernachlässigt werden.