Berlin - Philipp Amthor, CDU-Vorstandsmitglied und Parlamentarischer Staatssekretär im Digitalministerium, hat die Idee von Asylleistungen auf Darlehensbasis begrüßt. Zwei SPD-Landräte aus Thüringen hatten gefordert, anerkannten Flüchtlingen und Ausländern aus Nicht-EU-Ländern, Sozialleistungen ...

Kommentare

(22) Tautou · 15. August 2025
@21 Dann vielleicht die Alleinerziehenden, die ihre Kinder nicht zu den Großeltern bringen.
(21) Pontius · 15. August 2025
Und nach den Asylleistungen dann die Bürgergeldempfangenden und dann...
(20) Tautou · 15. August 2025
@19 Ja, mindestens genauso plump und populistisch wie die merkwürdigen Beispiele zu angeblich "allen Menschen" weiter unten, die z.B. verkennen, dass Deutschland Türken einmal aktiv als billige Arbeitskräfte angeworben hatte und es damals noch kein vergleichbares Verständnis von Integration (beiderseits) gegeben hatte, zumal "die türkische Frau", die halt kein Deutsch spricht, auch Kinder und Kindeskinder hat, die Deutsch sprechen und in die SoZiAlKaSsEn einzahlen. Kein Einzelfall übrigens.
(19) thrasea · 14. August 2025
@18 Ja, das ist es wohl. Aber nicht nur zu komplex für die Kommentare hier. So plump, wie diese Forderung geäußert wurde, nur in einem Setting gegen Ausländer, ist es für mich einfach populistischer Dünnpfiff. Das ist einer SPD nicht würdig. Leider scheint es in jeder Partei auf bestimmten Ebenen Menschen und Aufgabenträger zu geben, die nach rechts blinken.
(18) Sonnenwende · 14. August 2025
@17 Nun, deine Gegenfrage ist berechtigt. Du kennst mich ja - also weißt du, dass ich mich dagegen stelle, dass diese Behauptung nur für Ausländer aufgestellt wird, nicht ohne Grund habe ich in @10 von allen Menschen geschrieben. Ehegattensplitting - bin ich sofort d'accord, nur ist das leider nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das Thema ist komplex, zu komplex für das Setting hier.
(17) thrasea · 14. August 2025
@10 Gegenfrage: Wie erklärst du dir, dass die Forderung nur für Ausländer aufgestellt wird? Wenn, dann müsste man den "Hang zur Bequemlichkeit" mit den Beispielen, die du nennst, allgemein anders regeln. Als erstes vielleicht staatliche Anreize dazu abschaffen, z.B. das Ehegattensplitting. @15 Das halte ich wirklich für eine sehr populistische unbelegte Meinung.
(16) Pontius · 14. August 2025
@15 Wo werden Faule in Ruhe gelassen? Und Kriminelle? Und bei einer Duldung ist man eben nur teilweise vor Abschiebung geschützt - da müsste ein Umdenken im Asylprozess vor sich gehen. Allerdings ein anderer wie hier begrüßt.
(15) Mehlwurmle · 14. August 2025
@14 : Das ist ja das kranke am derzeitigen System. Die Kriminellen und Faulen werden größtenteils in Ruhe gelassen, aber diejenigen die sich durch Arbeit integrieren und somit auch was für's Land tun (wollen), denen wird es so schwer wie möglich gemacht.
(14) Pontius · 14. August 2025
@11 Und deswegen begrüßen wir diese hirnrissige Idee nur für Migranten? @13 Die sind doch die schlimmsten! Die gehen noch arbeiten und sind damit einfach erreichbar, wenn es um pure Zahlen geht... @9 Deswegen den Mindestlohn absenken, damit man die Wertigkeit ausdrückt...
(13) Mehlwurmle · 14. August 2025
Man sollte vielleicht auch etwas flexibler in den Behörden/Gesetzen sein. Mehr nach dem Motto: Einen Fluchtgrund sehen wir bei dir nicht, aber du bist doch ausgebildete Fachkraft im Bereich xxx. Wir helfen dir bei der Arbeitsaufnahme und Sprache, dafür darfst du auch bleiben ohne mit Duldung ständig Angst vor Abschiebung haben zu müssen.
(12) Sonnenwende · 14. August 2025
(3) arbeiten? In der Ukraine (und in sehr vielen anderen Ländern auch) passen auch die Großeltern auf die Kinder auf, wenn Eltern arbeiten gehen. Auch kein Einzelfall. Äquivalente finden sich auch in deutschen Familien ...
(11) Sonnenwende · 14. August 2025
(2) jemals selbst in deutsche Sozialkassen einbezahlt zu haben, wohl gemerkt. Kein Einzelfall übrigens, und dergleichen gibt es auch als Äquivalent bei deutschen Rentnerpaaren (den Unterschied, dass diese Ehefrauen dann Deutsch sprechen vernachlässigen wir mal). Weieres Beispiel: ukrainische Großmutter, Mutter und zwei Kinder zusammen lebend in von der AA finanzierten Wohnung, alle beziehen Leistungen. Nenne mir einen Grund, warum beide Frauen mit der Begründung Kinderbetreuung nicht (3)
(10) Sonnenwende · 14. August 2025
Ok, ich gebe zu, das Ganze ist sehr unausgegoren und wirft viele Fragen auf. @7 ich glaube nicht das Ausländer faul sind - ich glaube das alle Menschen gleichermaßen einen Hang zur Bequemlichkeit haben, wenn sie nur lange genug in den Genuss derselben kommen. Oder wie erklärst du z.B., dass eine türkische Frau >70 seit 40 Jahren in D lebend, kaum deutsch sprechend, es sekbstverständlich findet Sozialleistungen zu beziehen, weil die Rente ihres Ehemannes für beide nicht ausreicht? Ohne (2)
(9) skloss · 14. August 2025
Das Dogma der Neocons ist doch klar: "Wer nicht (zum Mindestlohn) arbeitet, ist nichts wert." Ich weiß ehrlich nicht, ob ich nach einer Flucht in ein anderes Land/Kultur/System noch viel Kraft für Erwerbsarbeit in erster Zeit hätte - das Trauern und Verarbeiten benötigt auch Zeit. Und Zeit ist Geld...Auch ungerecht:Wer sich integriert und arbeitet, zahlt es dann zurück.Wer nach der Fluchtursache zurück geht,egal-also nur heiße Luft.Oder sollen die Integrierten an die Abgabenlast gewöhnen :-D
(8) Tautou · 14. August 2025
@5 💯 Und dann schieben sie ihnen noch eine stigmatisierende Bezahlkarte zu, die sie nicht überall einsetzen können, weil KARTENZAHLUNG NUR AB 20 EUR!!
(7) thrasea · 14. August 2025
Warum geht man nicht vom Gegenteil aus – die Menschen kommen, weil sie verfolgt werden, und sie wollen sich ein gutes Leben aufbauen. Dazu gehört selbstverständlich Arbeit und ein guter Verdienst. Warum ermöglicht man nicht ENDLICH schnellere Integration mit leichterer und vor allem schnellerer Anerkennung von Abschlüssen, mit ausreichend Kinderbetreuung, mit mehr und schnelleren – statt gekürzten – Sprachkursen? DAS würde was bringen, nicht die Mär vom faulen Ausländer.
(6) thrasea · 14. August 2025
Gerechtigkeit, nicht das Verteilen von Sozialleistungen." So ist das aber nicht. Man belohnt Integration damit nicht. Im Gegenteil, man stellt alle Schutzsuchenden unter Generalverdacht und bestraft sie mit zurückzuzahlenden Leistungen. Diejenigen, die sich schnell integrieren (können), bestraft man ein bisschen weniger, indem man ihnen einen Teil des Darlehens erlässt. Insgesamt bestraft man sie aber immer noch.
(5) thrasea · 14. August 2025
Auf den ersten Blick mag das sinnvoll klingen – bei näherem Hinsehen ist es für mich aber grober Unfug. "Niemand sollte in dieses Land kommen, um dauerhaft zum Sozialfall auf Kosten der Gemeinschaft zu werden. Sondern das Zielbild muss doch Integration und Arbeit sein." Da haben wir es doch schon wieder, dieses verdrehte Menschenbild, dieses Narrativ der faulen Menschen. "Und wenn man dann einen Vorschlag macht, dass sozusagen Integrationsleistungen belohnt werden, ist das umso besser. Das ist
(4) Sonnenwende · 14. August 2025
Auch wenn ich jetzt hier vielleicht verbale Kloppe bekomme: ich finde den Vorschlag auch interessant und zumindest prüfenswert. Jedenfalls möchte ich das nicht ohne mir das genauer anzuschauen ablehnen.
(3) Pontius · 14. August 2025
@1 Ja wann zahlst du eigentlich die vom Staate in deinem bisherigen Leben erhaltenen Leistungen zurück? @2 Nur die Besten...
(2) Tautou · 14. August 2025
Philipp Amthor ist auch „steuerfinanziert“. Das sollte mal auf den Prüfstand.
(1) FetteKugel · 14. August 2025
Und wer zahlt zurück....
 
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