Berlin (dts) - In der Debatte über Maßnahmen gegen die Lebensmittelverschwendung stellt die FDP das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Produkten in Frage. Der Ernährungsexperte der Bundestagsfraktion, Gero Hocker, sagte der "Rheinischen Post" (Dienstag): "Die Menschen sollten sich wieder mehr auf ihre […] mehr

Kommentare

17CharlyZM22. Februar 2022
@16 tut mir Leid, das es bei einigen nicht so ist wie hier bei uns. Was am Wochenende in den Läden dann nicht weg geht, geht dann zur hiesigen Tafel. Wenn die Tafel dann aussortiert hat und wenn was wirklich nichts mehr brauchbar ist, bekommt es dann unser Getränkehändler für seine Schafe. Also hier in unserer "Klein"Stadt wird nicht viel weggeschmissen, ausser die gehobene Haushalte, deren Biotonne dann auch immer voll ist.
16Pontius22. Februar 2022
@7 Danke für die Info - ist mir wie den anderen noch nicht untergekommen. Ich werde interessiert die Augen mal offen halten.
15thrasea22. Februar 2022
@14 Doch, das ist EU-weit geregelt, es gilt die Verordnung (EU) 1169/ 2011 <link> Laut Anhang X der Verordnung ist die Angabe eines Mindesthaltbarkeitsdatums u. a. für Salz und Zucker nicht notwendig.
14k29329522. Februar 2022
@13 : Ach, es gibt auch Leute, die kaufen Tomaten im Super-Sonderangebot gleich im 5-kg-Karton, packen die zuhause in den 0° kalten Kühlschrank und ärgern sich dann, dass die Tomaten nicht schmecken. Warum auf 8 Mio. Jahre altem Salz ein MHD steht, lässt sich eiigentlich nur mit gesetzlichen Vorgaben erklären. Ok, da solls jetzt ja wohl dran gehen. Aber ist das nicht EU-weit geregelt?
13thrasea22. Februar 2022
@12 Da bin ich mal deiner Meinung. Ich weiß auch nicht, was man an dem Begriff ändern könnte. Das Problem besteht doch allein in den Köpfen der Menschen, die das Datum falsch interpretieren und gute Lebensmittel auf den Müll werfen... @11 Aber was ist der Grund dafür? Hoffen die Produzenten, dass die Menschen das Zeug rauswerfen und nachkaufen? Ich kann es einfach nicht verstehen.
12deBlocki22. Februar 2022
Der Begriff "Mindesthaltbarkeitsdatum" ist doch verständlich. Da steht ja nicht "sofort tödlich ab"....
11k29329522. Februar 2022
@9 ,10 : Der Klassiker ist doch das 8 Mio. Jahre alte Steinsalz aus dem Himalaja mit dem MHD in 2 Jahren. "Puh, das war knapp!" ^^
10Sonnenwende22. Februar 2022
@9 Ja stimmt, soweit habe ich nicht gedacht.
9thrasea22. Februar 2022
@8 Hast du im Laden schon einmal Nudeln gesehen, die wegen Ablauf des MHD mit Rabatt verkauft werden? Ich könnte mich nicht erinnern. War gerade am unserem Vorratsschrank – das MHD auf unseren Nudelpackungen reicht aktuell von 6/2023 bis 12/2023. Wenn ein Händler Ware hat, die 2 Jahre lang im Regal steht und nicht verkauft wird, hat er wohl ein grundsätzliches Problem.
8Sonnenwende22. Februar 2022
@6 Aber wenn es stimmt, was @7 sagt (habe ich auch noch nirgendwo gesehen) dann würde eine Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums bei Nudeln etc. ja in die Hände der Verkäufer spielen, die diese dann nicht mehr billiger anbieten würden.
7CharlyZM22. Februar 2022
@5 das gibt es bei uns auch, da zahlt man 30% weniger, bei abgelaufener Mindeshaltbarkeit zahlt man 50% weniger. Ich kaufe solche Lebensmittel schon seit 40 Jahren. Sind für mich genauso gut wie andere auch, auch im Geschmack. Ich könnte jetzt hier Auflisten, wie ich welche Lebensmittel verbrauche oder Aufbeware aber das würde hier Klamm sprengen. Es gibt auf jedenfall Lebensmittel die noch nach Monaten Haltbar sind.
6thrasea22. Februar 2022
Das Mindesthaltbarkeitsdatum "verständlicher zu gestalten" oder für lange haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis etc. ganz abzuschaffen, hat sich die Politik doch schon seit Jahren in die Agenda geschrieben. Warum ist denn bisher immer noch nichts in diese Richtung passiert?
5thrasea22. Februar 2022
@4 Da kann ich mich nur wundern. In den Aldis, Lidls, Rewes, Edekas und Nettos (ohne Hund) in meiner Gegend gibt es definitiv keine Lebensmittel zu kaufen, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist (es sei denn, das Personal hat beim Regal auffüllen und sortieren geschlafen). Wohl aber gibt es Lebensmittel mit Rabatt, deren Mindesthaltbarkeitsdatum *in Kürze* ablaufen wird.
4CharlyZM22. Februar 2022
@3 gibt es hier bei uns täglich, Aldi, Rewe. Hit, Lidl, Netto, Edeka, beim Bäcker, in der Metzgerei usw.@2 ich meine auch eigentlich Mindeshaltbarkeit, wenn ich darüber hinaus kaufe ist es ein Verfallsdatum und man bezahlt weniger. Ich hätte vielleicht schreiben sollen, das ich viele Lebensmittel kaufe, dessen Mindeshaltbarkeit abgelaufen ist, dann Handelt es sich immer noch um ein Verfallsdatum.
3Pontius22. Februar 2022
@1 Die "Erpressung" der Aktivisten? Weil das Thema jetzt aufgekommen ist, so wie andere Themen mal kurz hochkochen? Das lag wohl mehr am medialen Interesse als an der Erpressung von in den Staus stehenden Politikern... - Darf man fragen, wo du abgelaufene Lebensmittel gekauft hast?
2Sonnenwende22. Februar 2022
Mich erstaunt, dass immer noch viele das Mindesthaltbarkeitsdatum für ein Verfallsdatum halten. Und @1 eine Lebensmittelvergiftung kannst du auch von Lebensmitteln bekommen, deren Mindesthaltbarkeit noch nicht abgelaufen ist - auch wenn die Wahrscheinlichkeit da natürlich kleiner ist. Sich auf seine Sinne zu verlassen ist schon ein probates Mittel - aber 100%ige Sicherheit gibt es auch da nicht - wie bei allem im Leben.
1CharlyZM22. Februar 2022
Hat die "erpressung" der Aktivisten doch Wirkung gezeigt. Und was ich in meinem Privaten Haushalt wegschmeisse oder nicht, gibt auch keinen was an. Meine Sinne haben mich vor rund 12 Jahren auch verlassen, als ich etwas gegessen hatte und ich eine Lebensmittelvergiftung bekam. Obwohl ich immer noch vieles Kaufe dessen Verfallsdatum abgelaufen ist.