London (dpa) - Amnesty International hat nach eigenen Angaben «glaubwürdige Hinweise» auf Misshandlungen und sogar Folter in der Türkei. Die Menschenrechtsorganisation forderte, unabhängigen Beobachtern Zugang zu den Einrichtungen zu gewähren, in denen mehr als 13.000 Verdächtige festgehalten […] mehr

Kommentare

10Preylly25. Juli 2016
Das es falsch ist durch Putsch veränderungen durchzusetzen muß nicht erörtert werden,das Gülen der Türkische Ron Hubbert(Sinctology)ist dürfte auch jedem klar sein nur ein "Präsident"der den kritischen Journalismus und die Opposition verbietet und neben wirklichen Staatsfeinden auch persöhnliche Feinde aus dem Weg räumt ist ein Feind eines demokratischen Türkischem Volkes...Wenn das Türkische Volk ihrem "Präsidenten" nicht genau auf die Finger schaut,erleben Sie dasselbe wie unser Eltern 1933!!!
9heissbaer25. Juli 2016
@8 : "Massenpsychose" oder "Massen von Psychopathen"?
8Stiltskin24. Juli 2016
Es mutet fast schon wie eine Realsatire an wenn eine türkische Oppositionspartei eine Kundgebung abhält, in der sie den gescheiterten Putsch verurteilt, was ja noch verständlich ist. Wenn sich dann aber die AKP dieser Kundgebung anschließt, und das ganze gewissermaßen unter dem Motto läuft, " die Demokratie zu schützen und Folter und Diktatur zu verurteilen" muss man sich schon fragen fragen, welcher Massenpsychose/ Euphorie diese Menschen verfallen sind.
7Stiltskin24. Juli 2016
Im Umgang mit Andersdenkenden, Oppositionellen,Feinden beweist ein Staat seinen Grad der Zivilisation.Todesstrafe, Folter und Misshandlungen sind in meinen Augen ein Zeichen der Degeneration der Gesellschaft, und auch Zeichen primitiver Sieger Mentalität. Ich schließe auch USA oder GB (z.B. im Irak Krieg) nicht aus. So schafft sich Erdogan zwar vorübergehend Ruhe, aber was mit Gewalt geschaffen wurde, muss auch mit weiterer Gewalt verteidigt werden. Das ähnelt schon diktatorischen Zuständen.
6mceyran24. Juli 2016
Ist natürlich ein guter Vorwand, um sich Zugang zu den Einrichtungen zu "erzwingen". Ich würde trotzdem allen möglichen NGOs den Zutritt erlauben.
5vienna-project24. Juli 2016
@4 Nein, nicht nur bei uns "vor" der Haustür - BEI UNS. Geh mal ins Ruhrgebiet, dort werden Zettel mit Listen verteilt oder an Fenster geklebt, wo dort andersdenkende Türken leben, die boykottiert werden sollen, das dort nicht mehr gekauft werden soll, die denunziert werden. Genau wie Du habe ich das für nie mehr möglich in diesem Land gehalten.
4bleifrau24. Juli 2016
In den 1930er Jahren war überall an Schaufenstern zu lesen "Kauft nicht bei Juden". Ich war so sicher, dass wir so etwas nie wieder erleben müssten. Erschreckend, dass solches Denunziantentum beileibe nicht nur in der TR zu finden ist. Nein, bei uns vor der Haustür! Hoffentlich gelingt Amnesty wenigstens der eine oder andere Schritt!
3raffaela24. Juli 2016
Unfassbar! Aber auch mir war klar, dass da weder akzeptable Haftbedingungen herrschen noch faire Gerichtsverfahren abgehalten werden. Ich befürchte nur, dass noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist.
2Muschel24. Juli 2016
@1 Oder Putin ein Kuschelkätzchen. Aber ich habe genau das erwartet.
1Shoppingqueen24. Juli 2016
Dagegen ist Nordkorea eine Demokratie