Tel Aviv (dpa) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat vier Online-Buchungsbörsen vorgeworfen, durch Angebote in israelischen Siedlungen die Rechte der Palästinenser zu verletzen. Amnesty nannte explizit Airbnb, Booking.com, Expedia und Tripadvisor. «Sie fördern […] mehr

Kommentare

10k9726230. Januar 2019
@9 : Die Rede ist auch von Ostjerusalem. Du wirst aber wohl nicht die Siedlungspolitik Scharons mit der heutigen gleichsetzen wollen, oder?
9Kargam30. Januar 2019
@8 Da bringst Du aber zwei Sachen zusammen die erst mal nichts miteinander zu tun haben. Die Aussage "Kauft nicht bei Juden" würde ja alle Juden treffen (egal wo sie siedeln/wohnen), wovon hier aber nicht die Rede ist. Die Rede ist ausschließlich von denen die dort siedeln wo sie es nicht dürfen. Und selbstverständlich ist das Teil der israelischen Siedlungspolitik. Von daher hat das nichts damit zu tun, das einfach mal paar Israelis munter sich irgendwo in der Wüste niedergelassen haben.
8k9726230. Januar 2019
@7 : Da in den betroffenen Siedlungen ausschließlich Juden wohnen bzw. Zimmer anbieten, ist es auch ein "Kauft nicht bei Juden". Wenn nicht-jüdische Beduinen wild im Land campen, interessiert es weder Amnesty, noch sonst irgendwen. Diese Tatsachen schaffen die Siedler, (heutzutage) NICHT Israel. Wenn Araber in Ostjerusalem ihre Häuser an Juden verkaufen, dann haben diese Juden das Recht, in diesen Häusern auch Zimmer zu vermieten.
7Kargam30. Januar 2019
@6 Die rechte sind verletzt, weil sie dort nicht hätten siedeln dürfen, weil das Land ist, das Israel besetzt hält, obwohl es eigentlich nicht zu Israel gehört. Und nein, es hat eben nichts mit "Kauf nicht bei Juden" zu tun, weil es nicht darum geht, welcher Konfession dieser Siedler angehört, sondern darum, das er da gar nicht erst hätte siedeln dürfte. Aber Israel auf diese Art und Weise vollendete Tatsachen schafft, was überhaupt nicht in Ordnung ist.
6k9726230. Januar 2019
Das ist nichts anderes als "Kauft nicht bei Juden". Weil diese Leute (angeblich) irgendwann einmal einen Staat gründen wollen, sind jetzt schon ihre "Rechte" verletzt?
5Kargam30. Januar 2019
@4 Habe noch mal nachgelesen. Aktuell im vorletzten Absatz: "... Sowohl in Israel als auch in den USA reichten daraufhin Betroffene Klage wegen Diskriminierung gegen Airbnb ein. Das Wiesenthal-Zentrum nahm Airbnb mit auf die Liste der zehn weltweit schlimmsten antisemitischen Vorfälle im Jahre 2018."
4cerbarus30. Januar 2019
@1 auch wenn ich Dir grundsätzlich zustimme und es mir auf den S... geht, dass jede Kritik an Israel mit Antisemit- oder Nazi-Keule beantwortet wird aber wo steht das hier? Habe ich es überlesen oder wurde mal wieder die News im Nachhinein geändert? Dass es den israelischen Bürgern der betroffenen Regionen schadet, wenn sie Ihre Zimmer nicht mehr über die Plattformen an Touris vermieten können, ist ja erst mal nicht falsch
3Breiti8930. Januar 2019
Es gibt doch wichtigere Themen in dieser Region
2jub-jub30. Januar 2019
Die von Amnesty International spinnen!
1Kargam30. Januar 2019
Ich finde es immer wieder interessant, wie Kritik und Massnahmen gegen Israel, die auf zumindest zweifelhaften Verhalten von Israel selber basieren gleich als Akt des Antisemetismus hingestellt werden. Sprich Israel darf sich alles erlauben, und wer es dafür kritisiert ist ein Antisemit? Ernsthaft? Sorry ... keinerlei Verständnis von meiner Seite. Und ein Lob an Airbnb, das sie den Allerwertesten in der Hose hatten, um auch etwas zu unternehmen (wenn auch erst nach der Kritik durch AI)