Berlin (dts) - Bei Unfällen mit autonom fahrenden Autos soll nach Vorstellung des Versicherungskonzerns Allianz auch künftig der Halter haften. "Eine Gruppe europäischer Juristen diskutiert derzeit die Idee, ob es zusätzlich zur natürlichen und juristischen auch eine `elektronische Person` geben […] mehr

Kommentare

10Leoric21. November 2018
@9 : Ja, da hast du nicht unrecht. Aber bei der persönlichen Sicherheit und dem Geld ist der Kunde etwas empfindlicher als bei der Umwelt. Andererseits denke ich wie gesagt, dass sich die Versicherungen auch anpassen werden und für eine unsicherere Automarke wird dann allenfalls die Versicherung höher ausfallen und damit auch die Kaufentscheidung der Kunden beeinflussen, wodurch das Interesse der Hersteller diesbezüglich sehr gross sein wird.
9k22946521. November 2018
@8 ein gewisser druck ist selbstverständlich da. man kann ja nicht einfach ein auto verkaufen, das sowieso gegen den baum fährt. aber der druck wäre meiner meinung nach wohl ein anderer! abgesehen davon scheren sich die autobauer ja bis dato nicht besonders um ihre reputation wie man sieht, in kürzester zeit ist alles vergeben und vergessen und die deutschen zahlen schön weiter absolute mondpreise für deutsche KFZ (+ deren service).
8Leoric21. November 2018
@6 : Dieser Druck wird sowieso da sein, einerseits bezüglich der Reputation und ich wette darauf, dass auch die Versicherungskosten davon abhängen werden und damit die Attraktivität des Produkts zur Konkurrenz. @7 : Ich zweifle stark, dass das Stufensystem die Ära der selbstfahrenden Autos überleben wird.
7anddie21. November 2018
Sehe es wie @6 . Der Kleine Mann hat in der Regel gar nicht die Möglichkeit, so einen Produktfehler vor Gericht nachzuweisen. Und die Versicherung stuft einen trotzdem hoch und kassiert dann hintenrum als großer Konzern vom Hersteller garantiert auch nochmal. @topic: Sinnvoller wäre es doch vielleicht auch, wenn der Hersteller verpflichtet ist, für eine gewisse Zeit die Haftpflicht zu zahlen/anzubieten.
6k22946521. November 2018
@5 dann wäre es aber wenigstens klar, und das risiko sowie der druck, eine optimale software abzuliefern läge beim hersteller. so wie es jetzt gefordert wird, ist das doch wieder super für die hersteller. das risiko für eine eventuell schlampige software, die als solche dann erstmal hieb- und stichfest vor gericht begutachtet worden sein muss, soll der käufer tragen. nur darum geht es hier doch, oder?
5Leoric21. November 2018
Unterm Strich gibt es überhaupt keine Alternative dazu. Wenn die Hersteller gesetzlich haften, dann kalkulieren sie das in den Preis mit ein und schlussendlich hat es dann doch der Halter bezahlt.
4Joey21. November 2018
Auch als normaler Standardselbstfahrer muß man ja einen Teil des Schadens oft übernehmen, obwohl man einen Unfall nicht verhindern konnte, da man rein durch das Benutzen eines Autos an sich schon eine Gefahr darstellt. Warum sollte das dann bei selbstfahrenden Autos anders sein?
3Joey21. November 2018
Selbst, wenn Hardware und Software super funktionieren, kann es immer Situationen geben, in denen ein Unfall sozusagen unvermeidlich wird und nicht vorhersehbar war. Die Frage ist ja, wer dann für die Folgen zahlt. Schuldig ist dann niemand, weder der Halter, noch der Hersteller. Auch als Selbstfahrer sind manche Unfälle nicht wirklich vermeidbar. Das ist daher eine durchaus schwere und berechtigte Frage.
2ircrixx21. November 2018
Ein Halter namens Walter, der legte um den Schalter. Da gab es einen Kräsch. Versichert war nicht, der Halter. Das war für alle großes Päsch. Und in der Fahr-Versicherung gab es ne leise Kicherung. Sie musste nichts bezahlen; der Walter, der litt Qualen.
1k22946521. November 2018
die ganze diskussion ist doch blödsinn. ein autonom fahrendes fahrzeug, das einen unfall verursacht, hat eine fehlerhafte weil unvollständige software. wenn ein fahrzeug "autonom" fahren können soll, dann muss das auch wörtlich so sein, und nicht die aufsicht und die intervention des halters benötigen.