Berlin (dpa) - Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke muss die Partei trotz seiner umstrittenen Aussagen zum deutschen Geschichtsverständnis nicht verlassen. Der AfD-Bundesvorstand stellte nach einer dreistündigen Telefonkonferenz zwar fest, Höcke habe dem Ansehen der Partei mit seinen […] mehr

Kommentare

15Urxl24. Januar 2017
Wer die wählt, kann jetzt nicht mehr sagen: "Ich bin kein Nazi, aber ....". Doch, er ist ein Nazi, den er wählt die Nazi-Partei.
14Haase23. Januar 2017
@8 : Also, erst mal steht es Dir nicht zu, Michel Friedman den Mund zu verbieten. Er ist außerdem als Mitglied des Zentralrats der Juden natürlich direkt betroffen von den Äußerungen Höckes. Und eine persönliche Meinung darf ein Friedman auch haben. Deine wird Dir hier ja auch nicht verboten. Inhaltlich: Hast du das Video überhaupt angesehen? Ich mag Friedmans Art zu diskutieren normalerweise nicht. Doch dieses Mal ist er so ruhig und so sachlich - und inhaltlich so zutreffend!
132fastHunter23. Januar 2017
@10 : Alles, was vor dem "aber" steht, ist bedeutunglos :)
12Joker8923. Januar 2017
@11 Pardon? Ich denke, dass lasse ich lieber meine homosexuellen Arbeitskollegen, wahlweise guten Freunden aus dem SPD-Ortsverband, meinem lokalen Dönermann, dem syrischen Nachbar, dem Personal meiner Shisha oder wen auch immer erledigen. Pass auf, jetzt kommt etwas, um die vollends zu verwirren: Ich bin ja kein Gutmensch, aber...
11Kelle23. Januar 2017
@10 : Hier hast Du die Nazikeule, zieh sie Dir selbst drüber.
10Joker8923. Januar 2017
@9 Im Prinzip hast du ja recht... Aber einige Leute des öffentlichen Lebens sollten einfach im eigenen Interesse der Öffentlichkeit fern bleiben. Die Aussage sollte die AfD nicht in Schutz nehmen, aber der Friedmann ist mit Anfeindungen fehl am Platze...
9tastenkoenig23. Januar 2017
@8 : Man mag von Friedman und seinem Stil halten, was man will, aber worin unterscheidest Du Dich gerade? Du ignorierst den Inhalt und verbietest ihm den Mund. Und zu schweigen hat hier niemand, nicht mal Höcke. Man muss nur ggf. die Konsequenzen tragen.
8Joker8923. Januar 2017
@4 Tut mir leid, aber gerade Paolo Pinkel sollte sich aus solchen Diskussionen rausnehmen. Es mag eine persönliche Diskrepanz sein, aber wer vor Polemik strotzt und in Diskussionen versucht sachliche, fundierte Tatsachen im Keim durch lautes "Über-den-Mund-fahren" zu ersticken, disqualifiziert sich selber. Was man von der AfD hält, sei dahingestellt, ein Friedmann hat zu schweigen!
7Kelle23. Januar 2017
Endlich ne offizielle Neonazi-Partei in Deutschland.
6carnok23. Januar 2017
das ist alles PR, also die Ankündigung des Rauswurfes und dann doch nur "Ordnungsmaßnahmen" (ohne die genaue Erläuterung welche). So bleibt man im Gerede auch ohne politische Antworten bringen zu müssen....
5Summer197423. Januar 2017
Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus....
4Folkman23. Januar 2017
@3 : Klartext dazu von Friedman <link> , der zu der Erkenntnis kommt: "Wer jetzt 'wehret den Anfängen' sagt, möchte nicht anerkennen, dass wir weit über den Anfängen sind."
32fastHunter23. Januar 2017
@2 : Wie hatte gestern im Deutschlandfunk der eine Österreicher so schön gesagt: Die AfD ist vielleicht keine rechtsextreme Partei, gewährt den Nazis aber gerne Asyl, weil es ihr nutzt. Ich denke, er wählte das Wort Asyl genau aus diesem Grund, wodurch das ganze Vorhaben praktisch ins Lächerliche gezogen wird :D
2Folkman23. Januar 2017
Da man inhaltliche Kritik an Höckes Äußerungen in der AfD vergebens sucht, liegt es ganz nahe, dass so ein Verfahren v.a. taktische Gründe hätte, um nicht den Stempel einer rechtsextremen Partei aufgedrückt zu bekommen, was wahlstrategisch natürlich sehr schädlich wäre. Wer allerdings denkt, die AfD würde sich von den Neonazis in ihren Reihen trennen, hat noch nicht verstanden, um was für eine Partei es sich hier eigentlich handelt...
1dicker3623. Januar 2017
Na, da sind wir ja mal gespannt, ist ja fast wie beim Dschungelcamp. Mal sehen ob er rausgewählt wird, nur können wir als Zuschauer nicht mit Voten. Wäre doch mal ne Idee die Parteifinanzen aufzubessern. Ich wäre gegen den Ausschluss, der vergrault so schön die Wähler aus der Mitte und jetzt wo die NPD nicht verboten wurde, könnte es sein das die Wähler wieder dahin abwandern.