Berlin (dts) - Die AfD und ihre Abgeordneten werden in den nächsten vier Jahren rund 400 Millionen Euro vom Staat für ihre politische und parlamentarische Arbeit in Deutschland erhalten. Das berichtet die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) nach einer Berechnung auf der Grundlage öffentlich […] mehr

Kommentare

11tripleeight10. Oktober 2017
@10 Das ist aber ein bisschen kurzsichtig als Forderung. Es sollte schon der Vergleich zu einem ähnlich fordernden Job sein. Die meisten der Abgeordneten haben keinen 9to5 Job und müssen sich in sehr viele Bereiche einarbeiten usw. Zu unattraktive Konditionen würde noch mehr Leute mit hohem Geltungsbedürfnis und ohne andere Chancen in die Politik bringen. Ich sage nicht, dass alles ideal ist, keinesfalls. Aber die laufenden Gehälter kürzen bessert eher nichts.
10Folkman10. Oktober 2017
@9 : Jeder Arbeitnehmer und jeder Bürger muss ebenfalls seine Rechnungen bezahlen, wo auch niemand fragt, wie er das denn hinbekommt. Bezüge in der Höhe des durchschnittlichen Arbeitnehmers in D sollten mMn reichen. Dann wären vielleicht auch mehr volksnahe Köpfe im BT und nicht v.a. solche, denen es um die eigene Brieftasche und den eigenen Lebensstandard geht. Politik ist eben nicht Marktwirtschaft...
9tripleeight10. Oktober 2017
@7 für etwas zu brennen ist das Eine, aber man muss auch Rechnungen bezahlen und man kommt ja auch in der Regel nicht mal eben so in den Bundestag. Ich sehe die Versorgung NACH dem tatsächlichen Dienst auch sehr kritisch, aber die laufende Bezahlung ist schon sinnvoll um auch eine Alternative zu einem Job in der freien Wirtschaft zu sein.
8smufti10. Oktober 2017
@7 : volle Zustimmung! Früher hiess es wer nix wird wird wirt....heute wer nix wird (oder kann) wird politiker ;-)
7Folkman10. Oktober 2017
@6 : Ich persönlich bin der Meinung, wer wirklich nur dafür brennt, etwas zu bewegen im Land, der würd's auch für weniger Geld und Annehmlichkeiten tun. Diese Art Politiker musst du aber mit der Lupe im Heuhaufen suchen...
6Irgendware10. Oktober 2017
@5 : Es ist schon viel Geld, ich finde aber auch, dass die Höhe Bezahlung dem Job schon gerecht wird, nur leider fehlt eine Leistungskomponente, z.B. Abzüge bei Nichtanwesenheit im Bundestag. Was allerdings ein Problem ist, ist der sich immer weiter aufblähende Bundestag, so viele Abgeordnete sind nicht notwendig. Aber am eigenen Stuhl sägen möchte irgendwie auch keiner...
5Folkman10. Oktober 2017
Wenn man das mal auf alle Parteien hochrechnet, schluckt der ganze Politzirkus definitiv zu viel Kohle. Unweigerlich fällt mir da der gute, alte Reinhard Mey ein: " Was kann schöner sein auf Erden, als Politiker zu werden!? Vom Überfluß der Diäten, platzen dir die Taschen aus den Nähten! Du kannst dir auf leisen Sohlen dein Schäfchen ins Trock‘ne holen. Prost, es lebe die Partei! Frisch und fromm und steuerfrei."
4Irgendware10. Oktober 2017
@2 : Das hat damit zu tun, dass hier alle Kosten rein gerechnet worden sind, also auch Fraktionsbüros - nicht nur die Angestellten, sondern auch Miete etc, und sowie die Angestellten aller Abgeordneten, auf die sie Anspruch haben. Ebenso der Fahrdienst, BahnCard, usw. Der Abgeordnete erhält 111.924 Euro Brutto pro Jahr.
3galli10. Oktober 2017
Die gesammte Finanzierung aller ist ein Hohn für die Beschäftigten und Rentner.
2anddie10. Oktober 2017
Mal unabhängig von der Partei, da es ja bei allen so ist. Aber das macht in dem Fall pro Abgebordneten ~400.000 jährlich. Davon kann man ungefähr 9 Durchschnittseinkommen (lt. Statista 3703€ brutto im Monat) von Vollzeitbeschäftigten bezahlen.
1tripleeight10. Oktober 2017
So ist das nunmal mit gewählten Parteien/Vertretern in einer Demokratie. Auch wenn es einem persönlich vielleicht nicht passt, werden alle gleich behandelt.