Berlin/Bremen (dpa) - Der Bremer Landesverband der AfD will das gegen den umstrittenen thüringischen Landesvorsitzenden Björn Höcke eingeleitete Ausschlussverfahren per Parteitagsbeschluss kippen. Ein entsprechender Antrag wurde für den in rund zwei Wochen stattfindenden Bundesparteitag im Köln […] mehr

Kommentare

15darkkurt10. April 2017
@14 : Dummerweise zieht dein Vergleich nicht. Zwar wollen Leute wie Höcke und seine Anhänger die Nazi-Verbrechen gerne Ignorieren, die Gegenseite praktiziert dagegen mitnichten die Reduzierung darauf. Den semantischen Unterschied zwischen "Schuld" und "Verantwortung" wird wohl nie in manche Köpfe Einzug finden. Es gibt keinen "Schuldkult", so sehr man ihn auch herbei fabuliert - es ist einfach Quatsch!
14k47464710. April 2017
scheinbar gibt es nur noch extreme Ansichten...es gibt noch reichlich Spielraum zwischen der Reduzierung der deutschen Geschichte auf Nazieutschland und dem Ignorieren der Verbrechen Nazideutschlands...schade, dass Dikussionen durch solche Argumentationsführungen gepaart mit absoluter Intoleranz und Vorurteilen regelmäßig zunichte gemacht werden :(
13gabrielefink10. April 2017
Wenn dem Herrn Höcke die positive deutsche Historie so wichtig ist, könnte er sie ja mal benennen anstatt die zu beschimpfen, die die jüngste Vergangenheit nicht vergessen wollen, nicht weil sie sich schuldig fühlen Herr Höcke, sondern weil sie, zu recht, eine Wiederholung verhindern möchten. So ist das für mich nur billige Propaganda um Aufmerksamkeit zu bekommen.
12crochunter10. April 2017
Die AfD ist nur Opfer ihrer eigenen Einstellung. So war es damals mit Lucke in der AfD, ähnlich ist es der DVU und der NPD ergangen. Klingt komisch, ist aber so. Die Rechte(n) wird/werden immer weiter zerfallen/ zersplittern.
11Kelle10. April 2017
@6 : Genau deshalb will ja Höcke ne andere Geschichtsschreibung. So lange wie wir verantwortungsvoll mit unserer Geschichte umgehen, so lange haben Faschos keine nachhaltigen Chancen auf parlamentarische Mitarbeit. Kannst Du Scheiße finden, interessiert nur keinen., weil wer hat schon Mitleid mit AfD Freaks?
10k4978210. April 2017
@6 wirklich die Gesellschaft? Und wenn, zum Glück zeigt die Gesellschaft genug Zivilcourage besonders bei solchen Grössen wie Höcke, Meuthen, Gauland, Gedeon und Co. das diese Gesellschaft solche rechtsextremistischen Positionen eben nicht gutheisst. Aber ich denke damit hat sich auch gezeigt wessen Geistes Kinde so manche hier bei Klamm sind, die nun schon wieder sich im Opfertum der Medien und nun auch noch der Gesellschaft sich sehen wollen, nur weil keiner '39 reloaded spielen will...*ohhhh*
9flowII10. April 2017
frau petry spielt doch in ein paar tagen sowieso keine rolle mehr. ich glaub an kein comeback mehr, wenn sie aus ihrem mutterschaftsurlaub wieder zurueck will
8darkkurt10. April 2017
Die Begründung ist bemerkenswert. Der Erfolg der Partei beruht also auf Geschichtsrelativierung und 1000-jähriger Blut- und Bodenrhetorik...
7tastenkoenig10. April 2017
Die AfD ist Opfer ihres innerparteilichen Machtkampfs. Höcke hat Petry eine Chance gegeben, ihn möglicherweise loszuwerden, that's it.
6k47464710. April 2017
ich glaube, dass die AfD ein Opfer des gesellschaftlichen Drucks geworden ist. Ich sehe es nicht als verwerflich, wenn man möchte, dass deutsche Geschichte nicht nur an Nazi-Deutschland festgemacht wird, da aber ein Großteil der Bevölkerung genau diesen "Schuld-Kult" haben möchte wird in der AfD jetzt zwanghaft versucht, mit dem Strom zu schwimmen, anstatt seine Linie weiter zu verfolgen. Man ist keine Alternative, wenn man sich der Politik der anderen Parteien beugt
5Eisenhower10. April 2017
Das Thema um ihn hätte erst gar nicht so hochgepuscht werden dürfen. So wird am Ende eine Seite der Partei als "Verlierer" dastehen. Im Hinblick auf die Wahl(en) ist das meistens schlecht. Ich persönlich gehe bei Parteien zwar nie nach solch "internen Streitig- oder Meinungsverschiedenheiten", aber scheinbar machen dies viele Wähler durchaus, wie man bei vergangenen Wahlen immer wieder -zumindest im Nachgang als "Ausrede"- als Erklärung las.
4flowII10. April 2017
sie wird sich vor der bundestagswahl aber auch nicht spalten wollen ...
3Folkman10. April 2017
Die AfD steckt mitten in einem echten Dilemma: hält sie an Höcke fest, nachdem sie ihn selber mit Hitler verglichen hat, wird man sie künftig als Nazipartei ansehen. Wirft sie ihn raus und grenzt sich damit klar vom rechten Rand ab, wird sie - irgendwo zwischen FDP & CDU - beliebig werden und eine große Wählerschaft verlieren. Wofür sie sich auch entscheidet, machtstrategisch wird ihr beides schaden...
2flowII10. April 2017
wo soll denn bernd sonst nazi sein, wenn nicht bei der afd .oO
1Urxl10. April 2017
Jaja, der Bernd ist schon ein echter Widerstandskämpfer... Und die AfD-Mitglieder sind keine Rassisten. Und die Erde ist eine Scheibe.