Berlin (dpa) - Die AfD erhält für ihren Gold-Umsatz zwar kein staatliches Geld mehr. Trotzdem geht die rechte Partei ohne Finanznöte ins neue Jahr. Die Alternative für Deutschland habe in den vergangenen drei Wochen Spenden in Höhe von insgesamt 2,1 Millionen Euro erhalten, sagte Parteisprecher […] mehr

Kommentare

10Photon02. Januar 2016
@7 : Das glaube ich keine Sekunde. Es sei denn, Du definierst mir mal "bessere Politik". In der Politik geht es (weltweit, nicht nur in D) um Geld und Vorteilsnahme. Da hängen Lobbyisten mit viel Geld drin, denen völlig egal ist, welcher Partei sie spenden müssen. Sie nehmen die stärkste Kraft und verlassen sich darauf, dass der Wählerpöbel nicht das Risiko einer fundamentalen Änderung möchte. Und das funktioniert.
9naturschonen02. Januar 2016
@8 geht mir ähnlich, aber irgendwie ist in letzter Zeit eine andere Stimmung im Land, ich denke, die GroKo ist einfach zu weit gegangen und zeigt auf der anderen Seite zuuuu deutlich, wie egal ihnen die Wähler geworden sind und für alle Fälle schicken wir ein gemeinsames Stoßgebet vorher ab :-)
8Photon02. Januar 2016
@6 : Das wäre zu wünschen und zu hoffen. Aber leider leider wird das nicht passieren. Seit Jahren und Jahrzehnten sitze ich am Wahltag von 18 bis 23 Uhr fassungslos vor dem Fernseher und frage mich, ob man Blödheit irgendwie behandeln kann. Traditionswähler, Mitläufer, blinde Genossen, Karrieregeier, ... alles Feinde einer gesunden Demokratie, wenn Du mich fragst. Ich würde denken, dass 2017 wieder alles so sein wird, wie es schon immer im Nachkriegsdeutschland war.
7amitiger2402. Januar 2016
@3 Ob man Grüne und NPD jetzt rein zahlenmäßig in einen Topf werfen kann, ich denke eher nicht. Wenn aber die "kleinen" bessere Politik machen würden, bekämen sie auch mehr Stimmen. Und mehr Geld.
6naturschonen02. Januar 2016
@5 bist du sicher? Das wird sich bei der nächsten Wahl herausstellen, oder? Wenn es so weiter geht, dann gibt es vielleicht sogar noch eher neue Parteien als weiter Stimmen für die traditionellen Leute!!
5Photon02. Januar 2016
@3 : Das ist zwar richtig. Aber insgesamt wurde ja auch noch beschlossen: "Danach erhalten die Parteien für jede für sie abgegebene Stimme 83 Cent statt bisher 70 Cent. Der Betrag für die ersten vier Millionen gültigen Stimmen steigt von 85 Cent auf einen Euro.". Und das nutzt nun sicherlich keiner AfD. Auch nicht NPD oder den Grünen. Das nutzt in großem Umfang nur der Union und SPD.
4naturschonen01. Januar 2016
ich sehe das absolut genau so wie @1 , auch wenn ich sicher keine Sympatisantin der Partei bin, es ist ärmlich, dass eine Mehrheit genutzt wird, um Regeln zu ändern, damit man es unbequemen Mitbewerbern möglichst schwer zu machen
3amitiger2401. Januar 2016
Genau lesen: Wenn der UMSATZ als EINNAHME verbucht werden kann, ist das nunmal ziemlicher Blödsinn. Die GEWINNE dürfen richtigerweise weiterhin angerechnet werden. Blos weil hier ein Schlupfloch geschlossen wurde, das zufällig nur von einer kleinen Partei verwendet wird, sehe ich kein Problem.
2Perlini01. Januar 2016
@1 Anderseits ist es doch auch fragwürdig, dass eine Partei, die etwas verkauft, dafür auch noch staatliche Unterstützung erhält.
1Ares01. Januar 2016
Also mit anderen Worten, wenn mir jemand nicht in den Kram passt, ändere ich die Regeln um ihm auf legale Weise den Geldhahn zuzudrehen. (Auch wenn das wohl nicht geklappt hat.) Und das hat keineswegs etwas mit meiner politischen Orientierung zu tun, oder der Parteiausrichtung, ich hätte das in jedem Fall sehr fragwürdig gefunden.