Berlin (dts) - Nach den Grünen äußert auch die Linkspartei Kritik an Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und seiner Leitung der Parlamentsdebatte über die doppelte Staatsbürgerschaft. Jan Korte, Fraktionsgeschäftsführer der Linken und Mitglied des Ältestenrats des Bundestages, sagte der […] mehr

Kommentare

48k4978206. Februar 2018
@47 hmm leider finde ich keinen Link dazu im Netz, sprich inwiefern man auf die 1% bekam, sowohl das presseportal.de als auch eine Meinung beim spiegel konnte ich finden. Aber die Umfrage von FORSA nicht. Wobei dies auch nur eine Seite ist mit einem Trendbarometer...Aber nu gut haben wir ein weiteres Thema vielleicht gefunden was kein Interesse zu haben scheint. ich hatte ja aber gefragt welche Themen es sind, nicht welche es nicht sind ;)
47AS106. Februar 2018
@46 Die ein Prozent stammen nicht von mir, sondern von FORSA (zugegeben auch nicht immer valide, aber sicher ein Richtungsschuß). Meine Interessen tun da nichts zur Sache. Ich spreche da auch nicht von mir, ich bin zwar auch nicht mit jeder Berichterstattung einverstanden, aber das ist kein allgemeines Unbehagen. Viele werden aber ganz offensichtlich gar nicht mehr erreicht und finden ihre Lebenswelt nicht mehr abgebildet.
46k4978206. Februar 2018
@45 google hilft. Also es sind nicht die Themen? Welche denn dann? Und welches "allgemeines Unbehagen"? Die 1% zur metoo-Debatte, beziehst Du da von Dir auf andere, u.a. weil es Dich nicht direkt betrifft? Da werden doch gleich mehrere Punkte angesprochen, wie gegen Sexismus, gegen (sexuelle) Gewalt, gegen Ungerechtigkeiten beim Gehalt zwischen Frau und Mann. Also die 1% hätte ich dann doch gerne mal irgendwie belegt. Und was sonst soll es sein oder nur der Affront gegen die Medien?
45AS106. Februar 2018
@44 Nun, ich bin eher nicht sozial orientiert (was auch immer das genau heisst), aber diese Wohltaten lösen aus meiner Sicht nicht das Problem. Es gibt ein allgemeines Unbehagen, und das hat leider auch mit unseren Medien zu tun, die offensichtlich beim Agenda-Setting nicht das beste Händchen haben. Beispiel: die Metoo-Debatte findet überall in unseren Medien statt, interessiert aber nur 1 Prozent der deutschen Bevölkerung. Wenn die Leute sich unverstanden fühlen, rennen sie Rattenfängern nach.
44k4978206. Februar 2018
hier sein. ;) Spaß. Nein wie so oft gilt es gibt keine Allroundlösung, keine gib mir 3 € und ich setze es um, gibt mir den Posten und ich werde durch meine politische Aktivität alle Menschen umstimmen können. Es bedarf da mehrere Aktivitäten. Wohnungsbau nicht nur sozialem Wohnungsbau sondern auch geringfinanz., Rente, soziale Absicherung, Ausbildung/Bafög und vieles mehr, Ich bin halt sozialorientiert. Dafür würde ich gutsituierte und Unternehmen stärker zur Verantwortung ziehen.
43k4978206. Februar 2018
@42 Fragst Du mich jetzt persönlich oder generell? Wenn Du generell fragst, gäbe es eine Universallösung wäre sie schon längst umgesetzt worden. Fragst mich persönlich, wäre ich schon längst in einer Partei und würde sie umsetzen wollen. Für mich bleibt es bisher beim persönlich-politischen Protest, indem ich bei Demos gegen solche Ausuferungen der rechtsextrem. Szene demonstriere. Wüßte ich ein Allheilmittel, könnte man ja auch über die "Vermarktung" sprechen, dann müsste ich net wegen paar€cen
42AS106. Februar 2018
@41 Dem stimme ich in allen Punkten zu, aber es hilft ja nicht weiter. Die Frage ist, wie man die Wähler wieder von dieser Partei wegbekommt. Und da machen die anderen Parteien einen strategischen Fehler nach dem anderen.
41k4978206. Februar 2018
@40 Und das wählen die Wähler nicht mit? Wer heute noch AfD wählt, der wählt Antisemitismus, Rassimus und Fremdenhass. Der wählt gegen den kleinen Mann, gegen Frieden, gegen soziale Absicherung. Maximal positiv auslegen könnte man, dass man für Protest wählt, aber das wars.Das würden aber nur jene befürworten, bei wem das Mittel zum Zweck wird. Die morgen aber wieder fremd im eigenem Land sein werden..
40AS106. Februar 2018
@39 Es geht hier nicht um die Mitglieder der Partei oder die mangelnde Abgrenzung gegenüber noch rechtsextremeren Gruppierungen, sondern um die Wähler der Partei.
39k4978206. Februar 2018
@36 Wer u.a. einen Gedeon in seiner Partei lässt. Ebenso einen Höcke und wohl auch einen Maier, von weiteren rechtsextrem. Auslegern ganz zu schweigen oder gar von den Kriminellen innerhalb der AfD. Und welche "Israel-Kritik" gibt es denn da, z.B. bei gedeon oder der AfD. Dazu bändelt man mit NPD, III.Weg, IB und 1% an. Siehe zuetzt in Cottbus. Somit nicht diejenigen die dies kritisieren sind das Problem, sondern die Regularien der AfD die bis heute nicht umgesetzt wurden!
38tastenkoenig06. Februar 2018
@36 : Es ist noch komplizierter: mittlerweile kleiden auch viele ihren Antisemitismus in scheinbar berechtigte Israel-Kritik …
37AS106. Februar 2018
und Antisemiten getrieben werden, die da eigentlich gar nichts verloren haben.
36AS106. Februar 2018
@35 So einfach ist es auch in diesem Fall nicht. Auch hier wird Wasser von anderen Leuten auf die Mühlen gegossen, gerade was Antisemitismus anbelangt. Es wird nicht differenziert zwischen Antisemitismus, der natürlich Schwachsinn ist und berechtigter Kritik an israelischer Politik. Der Zentralrat der Juden in Deutschland holt da auch sofort die Antisemitismus-Keule heraus, was ein strategischer Fehler ist. Da ist es kein Wunder, daß dann auch Leute in die Fänge wirklicher Rechtsextremer
35k4978206. Februar 2018
Und ja auch rechtspopulistischer Dünnpfiff ist wieder en vogue in Deutschland. Die Angst vor dem Unbekannten ist so groß, das man selbst vor Antisemitismus nicht mehr zurückschreckt. Diese Juden die die Welt unterjochen *gähn* europaische Rassismus/Antisemitismus der NICHTS gelernt hat.
34k4978206. Februar 2018
@33 Natürlich ist ein nicht geringer Anteil auch Protestwähler, die bisher die Linke als Protestpartei wahrnahmen, nun aber in der AfD, weil hier einfach mehr als nur linke und Protestwähler zusammenkommen, eine bessere Option für die Protestwahl sehen. Dazu kommt das sich die AfD immer noch ale Partei des kleinen Mannes verkauft, weil Politiker und Medien auf ihr Wahlprogramm nicht ausgiebig drauf eingehen. Hat man am Sonntag bei Anne Will gesehen, Weidel nur am poltern bei Lösungen: 0
33AS106. Februar 2018
@31 Wer glaubt, daß nur enttäuschte Konservative oder ohnehin eher rechts Denkende die AfD wählen, der irrt. Die Wählerwanderungsanalyse ist da relativ deutlich. Die AfD hat auch überdurchschnittlich viele Wähler von der Linkspartei übernommen und viele Nichtwähler mobilisiert. Dass das alles Rechte und Rechtsextreme sind, wage ich zu bezweifeln.
32tobias198506. Februar 2018
@31 : Ich meinte damit nicht, dass die AfD unter 5% rutscht, wenn Merkel abdankt. Trotzdem werden sich die Verhältnisse wieder verschieben. Aber warten wir es ab. Erstmal stimmen die SPD-Mitglieder gegen die große Koalition und dann ist die Zeitverschwendung erstmal beendet und was dann kommt, muss man sehen. Neuwahlen werden sie um jeden Preis verhindern, da Merkel ja noch ne Runde machen will, sie bei Neuwahlen aber nochmal mehr verlieren wird. Von der SPD ganz zu Schweigen...
31Folkman06. Februar 2018
Wenn es so einfach wäre, dass Merkel nur abdanken müsste, würde die AfD in Sachsen und Bayern, wo ja CDU und CSU durchaus noch die alten, rechtskonservativen CDU und CSU sind, nicht so überdurchschnittlich gut abschneiden. Viel mehr zeigen diese Länder, dass die AfD eben nicht zum überwiegenden Teil von enttäuschten Konservativen gewählt wird, sondern eben auch von sämtlichen Rechten bis Rechtsextremen im Land, und denen wird die CDU nie rechts genug sein...
30k4978205. Februar 2018
@29 @27 ISt nicht erst seit heute für seine rechtspopulistischen und Relativierung von rechtsextremischen Auswüchsen bekannt. Also nein nicht jeder wird als Rechtssympathisant beschimpft, sondern wer sich als Rechtssympathisant hier outet der wird für dessen kritisiert. Und was Deine Phantasien angeht, ich denke nicht das die war werden, auch wenn manche es so gerne hätten.
29tobias198505. Februar 2018
@28 : Ja genau, einfach wieder alle als rechts beschimpfen, die nicht der eigenen linken Meinung entsprechen. :D Wie das hilft, sieht man an den Wahl-Ergebnissen und Umfragen. Von daher einfach so weiter machen und die Quittung dafür bekommen. Ich würde empfehlen, einfach mal die Backen zu halten und zu warten, bis Merkel abdankt und die CDU wieder CDU wird. Dann löst sich das "Problem", wie du es nennen würdest, AfD von alleine.
28k4978205. Februar 2018
@27 Da kommen sie gleich wieder die Relativierer von Rechts. Ich glaube es fehlt wie immer am Köpfchen um nachvollziehen zu können was der Grund der Kritik ist. Der nächste wird sicher gleich noch mit der Abschaffung der Autobahn kommen etc. etc. Leider wie bekannt nichts neues von Rechts.
27stphnrei05. Februar 2018
Mein Gott,ich habe noch den "FÜHRERSCHEIN"! , muss ich den jetzt verbrennen und eine Fahrerlaubnis beantragen?
26k4978205. Februar 2018
Es ist ein zweischneidiges Schwert. Ja man könnte auf einige Dinge weniger reagieren. Aber das perfide ist ja, dass diese Rassisten quasi als Einladungen ansehen noch mehr stumpfsinn und rechtsextremistisches Gedankengut an den Tag legen. Siehe gestern Weidel, die mal die rechtsextremistische Gruppierung "Zukunft Heimat" grüßte, im Rahmen dessen gestern der erste nach 20 Minuten in Gewahrsam genommen wurde, wegen Hitlergruß. Aber eventuell sollten wir solche Dinge auch wieder zulassen....
25Folkman05. Februar 2018
Irgendwie scheinen wir einfach nicht den rechten Umgang mit den gezielten verbalen Provokationen der AfD zu finden. Manchmal denke ich, es wäre vielleicht besser, öfter mal tief Luft zu holen und die radikalen Sprüche im Sand verlaufen zu lassen, gerade, weil wir wissen, dass Grenzüberschreitungen zur Doktrin der Rechtspopulisten gehören (A. Weidel zeigte das erst gestern bei Anne Will wieder mustergültig) und auch Teil des Erfolges der Partei sind...
24AS105. Februar 2018
Ausgrenzung beklagen und sich als Rebellen generieren können.
23AS105. Februar 2018
@22 Natürlich war das als gezielte Provokation gedacht. Das ist aber nicht die Frage. Die Frage ist, wieviele Wörter wir noch aus dem allgemeinen Sprachgebrauch streichen wollen, weil sie irgendwann in einem unheilvollen Zusammenhang benutzt wurden. Das hat überhaupt nichts mit gemeinsamer Sache mit der AfD zu tun. Sprachverbote sind die Vorboten von Denkverboten. Und diejenigen, die diese Sprachverbote fördern, giessen noch Wasser auf die Mühlen der Radikalen - die dann nämlich ihre
22thrasea05. Februar 2018
In der Sache gebe ich @6 völlig recht. Dieses Wort wurde gezielt für die Rede ausgewählt, um zu provozieren. Jeder, der das hier jetzt verteidigt, macht gemeinsame Sache mit der AfD. Das Wort gehört geächtet, sofern es nicht ausdrücklich fachsprachlich verwendet wird (da mag es durchaus seine Berechtigung haben). Warum müssen wir das überhaupt diskutieren? Würde denn irgendjemand im Bundestag außerhalb des historischen Bezugs noch von Negern reden? Oder "Arbeit macht frei" schreien?
21thrasea05. Februar 2018
@16 Das ist m.E. nicht ganz korrekt. Das Rutenbündel der Liktoren hieß Fasces (lat. für Bund, Bündel). <link> Lictor wurden tatsächlich die Leibwächter und Amtsdiener genannt, vermutlich von lat. ligare für binden. Das Suffix -tor wird zur Bildung eines männlichen Substantivs genutzt, das den Ausführenden beschreibt. <link> Lictor bezeichnet also eher denjenigen, der bindet, und nicht das Bündel. Das widerspricht deiner These von der Versachlichung komplett.
20tastenkoenig05. Februar 2018
@19 : Ich sage auch nicht, dass sie falsch ist, obwohl mich der Eintrag im Lateinwörterbuch ahnen lässt, dass Du womöglich etwas falsch in Erinnerung hast. Kann ich aber nicht beurteilen, da ich kein Latein hatte. Was ich beurteilen kann ist, dass selbst die veralteten Bedeutungen im deutschen Sprachgebrauch laut Duden keine Dinge, sondern Personen bezeichnen, und dass der heutige allgemeine Sprachgebrauch eine Person damit meint. Der Ausdruck ist keine Freundlichkeit, aber nicht verdinglichend.
19AS105. Februar 2018
@18 Das ist die ursprüngliche Bedeutung, denn es ist die älteste. Übrigens müssen Bedeutungen nicht speziell sein, um nicht in Wikipedia aufzutauchen.
18tastenkoenig05. Februar 2018
@16 : Tatsächlich habe ich hier <link> einen Eintrag gefunden, der lat. "lictor" mit "Büttel" übersetzt.
17tastenkoenig05. Februar 2018
@16 : Laut Duden <link> : "1. (veraltet) Gerichtsbote, Häscher, 2. (veraltend abwertend) Ordnungshüter; Polizist o. Ä., 3. (abwertend) jemand, der diensteifrig das ausführt, was eine Obrigkeit, ein Vorgesetzter [von ihm] verlangt." Die dritte Variante ist die des heutigen Sprachgebrauchs. Die von Dir genannte Bedeutung ist so speziell, dass sie nicht mal in Wikipedia <link> genannt wird.
16AS105. Februar 2018
@13 Büttel war das Rutenbündel der Liktores im alten Rom. Soviel zum Thema keine Verdinglichung.
15k4978205. Februar 2018
@12 Siehe @13 dazu kommt das niemand Lobbyarbeit und Co. machen muss, er kann es sich freiwillig aussuchen. Probiere als Jude, als Sinti&Roma, als Behinderter mal Deine "lebensunwerte" Eigenschaft loszuwerden. Aber solche Relativierungen kennt man ja. @14 Du hast doch aber parteibezogen artikuliert: "blökenden Grünen und Linken wären irgendwie besser von Ausdruck und Verhalten," aber hat alles mit nichts zu tun. Kennt man doch...
14tobias198505. Februar 2018
@9 : Muss dich enttäuschen. Ich bin weder AfD-Wähler noch interessiert es mich, wer Unsinn redet. Meine Meinung ist themenbezogen und nicht parteibezogen.
13tastenkoenig05. Februar 2018
@12 : Ich sehe da keine Verdinglichung. "Büttel" beschreibt eine Person. Damit wird niemand seiner Humanität beraubt.
12AS105. Februar 2018
@11 Die Ausdrucksweise ist ebenso menschenverachtend, weil sie ebenfalls den Betroffenen verdinglicht und seiner Humanität beraubt. Radikal ist eben immer schlecht - egal ob von links oder von rechts. Und die Grünen haben zwar inzwischen einen bürgerlichen Anstrich, aber immer noch genügend militante Weltverbesserer und pathetische Nervensägen in ihren Reihen, so daß auch hier noch genügend Radikalität zu finden ist. Daran können auch bald 36 Jahre Domestizierung im Politikbetrieb nichts ändern.
11k4978205. Februar 2018
@10 Was ist daran auszusetzen, wenn man sich allein die Lobbyarbeit und "Zuwendung" so manchen Politiker anschaut? Und in welcher Form wird da eine menschenhassende Ideologie in den Bundestag hineingetragen?
10AS105. Februar 2018
@9 Hier wird also schon wieder die moralische Keule ausgepackt. Bei der Wortwahl sollte man immer vorsichtig sein, das gilt für die AfD genauso wie für die Linke und die Grünen. "Büttel des Kapitals" und ähnliche Auswüchse auf der linken Seite sind auch nicht so besonders toll.
9k4978205. Februar 2018
@7 Aber für jene wie Dich, darf man wohl maximal vielleicht Kritik äussern wenn die AfD von "entarteter Kunst" wieder reden? Oder erst wenn sie wieder Bücher verbrennen, oder erst wenn die AfD noch ekelafdere Aktionen durchführen? Wehret den Anfängen...
8k4978205. Februar 2018
@7 Ohhh jetzt zeigt sich hier ja jemand. Also weil Grüne und Links angeblich sich ähnlich äußern, darf auch die AfD. Immer wieder dieselbe Mär, weil einer angeblich scheisse baut, darf ich das doch bitte auch. Das sind komplett zwei paar Schuhe. Und "Entartung" wurde auch in der Medizin hin und wieder verwendet. Nämlich bei der Definition was/wer "lebenswert" ist und wer nicht. Selbst bei Personen die nur einen Elternteil jüdischen Glaubens hatte, kamen in das Fadenkreuz der Nazi-Schergen.
7tobias198505. Februar 2018
@5 : Nichtmal der Bezug stimmt, von daher bleibt es Unsinn, sich darüber aufzuregen. Das Wort "entartet" wurde von den Idioten damals in Bezug auf Kunst missbraucht, die rassentheoretisch diffamierend war. "Ein zur Regel entarteter Doppelpass" bedeutet einfach nur "Eine von der Norm abweichende Regelung zum Doppelpass". Aber wer meint, die im Bundestag blökenden Grünen und Linken wären irgendwie besser von Ausdruck und Verhalten, sollte sich Videos vom Bundestag anschauen.
6tastenkoenig05. Februar 2018
Das ist ihm doch nicht nur so rausgerutscht. Er hat diesen Begriff wohlweislich verwendet, eben weil er untrennbar mit den Nazis verknüpft ist. Eine typische Provokation im AfD-Stil, die Schäuble möglicherweise genau deshalb ignoriert hat. Es ist das immer gleiche Dilemma: Eigentlich sollte man die Spinner ignorieren und nicht über jedes Stöckchen springen, das sie einem hinhalten. Aber gewisse Dinge kann man einfach nicht unwidersprochen stehen lassen, sonst werden sie salonfähig.
5k4978205. Februar 2018
@4 Hitler und seine Nazi-Schergen haben mit Hallo ihre Nazi-Ideologie unter die Massen getrieben? Nein, na siehste eventuell macht es ja klick ab wann gewisse Wörter ganz eindeutig zu identifizieren sind.Und wer mit diesen Wörter Menschen,Politiker,Abgeordnete nicht nur beleidigt sondern massiv herabsetzt, dann sollte dies auch kritisiert werden.Nichts anderes haben die Linke und Grünen angeprangert...Aber genau so lassen wie solche Hassreden wieder zu, weil manche genervt wegen der Kritik sind
4tobias198505. Februar 2018
@3 : Inwiefern ist das ein Unwort? <link> @2 : Was um alles in der Welt ist Nazivokabular? Wenn Hitler damals "Hallo" gesagt hat, darf ich heute kein "Hallo" mehr sagen? Was ein Schwachsinn. Wenn irgendwelche Idioten Wörter für ihre Nazi-Reden benutzen, ist das deren Problem, aber doch nicht meins, wenn ich die selben Wörter verwenden will. "entartet" ist ein stinknormales Wort. Der Typ hat ja nicht "Siegheil" im Bundestag gerufen.
3AS105. Februar 2018
@2 "Entartet" ist ohnehin ein Unwort, da braucht man keinen Nazibezug. Aber dass der ADAC das Wort "Gau" aus seiner Organisationsstruktur entfernt, finde ich albern.
2k4978205. Februar 2018
@1 Ich sehe da kein Sprechverbot. Curio darf doch weiter seinen geistigen Dünnpfiff ablassen, ABER der Bundestagspräsident sollte halt einfach darauf achten was da gesagt und in welcher Form. Und wer Nazivokabular zusätzlich zu seinem geistigen Dünnpfiff benötigt, der solte auch damit rechnen das er dafür zurechtgewiesen wird. Das ist in gewissen Landtagen an der Tagesordnung. Frag mal den Brandner von der AfD, wieviele Ordnungsrufe der im Landtag schon erhalten hatte.
1AS105. Februar 2018
Man kann darüber streiten, ob die Verwendung oder Nichtverwendung von gewissen Vokabeln etwas mit historischem Bewusstsein zu tun hat. Sprechverbote zu erteilen ist auch keine Lösung.