Berlin - Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels im Gesundheitswesen hat Ärztepräsident Klaus Reinhardt die schwarz-rote Koalition aufgefordert, auch selbstständig tätige Mediziner in die steuerfreie Aktivrente einzubeziehen. Es sei nicht nachvollziehbar, dass der Gesetzentwurf selbstständige […] mehr

Kommentare

4thrasea19. Oktober 2025
Die Ärzte sollten sich mal entscheiden, ob sie selbständig oder Angestellte sein wollen. In BaWü hat die KV das Netz der Notfallpraxen massiv ausgedünnt, als ein Gericht die Tätigkeit der "Poolärzte", die in diesen Notfallpraxen Dienste übernommen hatten, als Scheinselbständigkeit gewertet hat. Hier wollten sie also selbständig sein. Gleichzeitig wollen sie jetzt bei der Aktivrente Vorteile von Angestellten haben? Das passt hinten und vorne nicht zusammen. @3 Das sehe ich ähnlich.
3knarf027819. Oktober 2025
Kann mir irgend jemand erklären, weshalb Steuerpflichtige, die einen Rentenbezug haben, steuerlich besser gestellt werden sollten, als der normale Steuerpflichtige? Worin genau besteht die Rechtfertigung, dass diese Personengruppe 24.000 € zum Grundfreibetrag steuerfrei verdienen können sollten? Ich halte das für einen eklatanten Verstoß gegen die Besteuerung nach der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit. Mal sehen, wie das BVerfG das dann rechtfertigt...
2Pontius19. Oktober 2025
"viele Ärzte seien bereit, auch im Ruhestandsalter zumindest in Teilzeit ärztlich tätig zu bleiben." Es hindert sie auch jetzt schon niemand daran länger freiwillig tätig zu sein. Hier geht es nur darum, noch extra "abkassieren" zu können - weil man zuvor ihren Ersatz verschlafen hat.
1UweGernsheim19. Oktober 2025
bei der Situation der ärztlichen Versorgung in diesem unserem Lande ist diese Forderung nachvollziehbar. Aber warum nur für Ärzte? Auch in anderen Bereichen z.B. bei Selbständigen Handwerkern, ... sind große "Lücken" vorhanden.