Berlin (dts) - Der ADAC spricht angesichts der geplanten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge in Innenstädten von einer "Enteignung" der Autofahrer. Ulrich Klaus Becker, Vizepräsident für Verkehr beim Automobilclub sagte zu "Bild am Sonntag": "Das Aussperren von knapp 13 Millionen Diesel-Autos aus […] mehr

Kommentare

17Joey06. März 2017
Falls es wirklich solche Dieselverbote geben sollte, dann müßten sie natürlich für alle Fahrzeuge gelten, ohne Ausnahmen. Natürlich bis auf Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen, soweit die überhaupt Diesel benutzen.
16Chris198605. März 2017
@15 SCR gibt es auch schon im Pkw-Bereich. Lohnt sich nur bei Kleinwagen nicht aber ab der Mittelklasse eine gängige Abgasnachbehandlung.
15tastenkoenig05. März 2017
@14 : Ich meine die Technik zur Schadstoffsenkung, z.B. die Harnstoffeinspritzung ist halt aufwändig und verteuert einen Pkw derzeit um ca. 3000 Euro.
14Chris198605. März 2017
@12 @13 Es wäre völlig ausreichend, wenn die Emissionen im realen Fahrbetrieb ermittelt werden. Es ist nicht notwendig, dass jedes einzelne Auto mit einer kontinuierlichen Überwachung ausgerüstet wird.
13webstarmedia.eu05. März 2017
@12 die Menge macht den Preis. Bei viel viel mehr Autos müsste es stark billiger werden.
12tastenkoenig05. März 2017
@9: Es gibt die Technik, aber sie ist sehr teuer. Auf den Anschaffungspreis eines Lkw gerechnet ist der Aufpreis im Verhältnis natürlich geringer.
11Chris198605. März 2017
@10 Natürlich. Wenn die Tests zur Ermittlung auf reale Fahrbedingungen umgestellt werden geht das dort natürlich auch.
10webstarmedia.eu05. März 2017
@9 das ginge auch mit PKWs ? *lach*
9tastenkoenig05. März 2017
Lkw und Busse werden schon seit einigen Jahren mit mobilen Testgeräten im realistischen Fahrbetrieb getestet. Das hat zu Folge, dass sie i.d.R. deutlich sauberer sind als Pkw, z.T. sogar um die Hälfte.
8webstarmedia.eu05. März 2017
Wann wird es für LKWs ausgedehnt ? Oder will man die ewig fahren lassen damit es nicht zu einer DIESEL Revolution kommt ;-)
7GMsounds05. März 2017
Das ganze ist doch ein Trugschluss nur um solche Autos von der Straße zu bekommen ... Ich für mein Teil Fahre ein 2.0 HDI Diesel mit 90 PS Rote Plakette .... darf schon nicht in die grünen Umweltzonen fahren und bezahle 324 EURO Steuern im Jahr ...... Wofür eigentlich das ich nicht in solchen Zonen Fahren darf ??????
6ironleafz05. März 2017
Wenn das Fahrverbot tatsächlich kommt,dann sollten die Entscheider vorher abwägen mit welchem Hammer der Gerechtigkeit zugeschlagen wird.Wenn es nur die privaten Autofahrer betrifft,dann kann man darüber nur noch schmunzeln.Alle Transportunternehmen,die Handelsgüter in die Innenstadt liefern müssen, sollten dann genauso ausgesperrt bleiben.Dann dauert es vielleicht ein paar Monate,bis sich Stadträte darüber beklagen,daß keiner mehr zum einkaufen in die City fährt und alle online shoppen. :)
5biolma05. März 2017
es kann doch nicht sein drei jahre alte autos auszusperren. für alte schleudern ohne der grünen plakette würde ich es einsehen.
4esKa05. März 2017
@1 Nicht zu vergessen, das Märchen von der deutschen Energiewende.
3tastenkoenig05. März 2017
Okay ADAC, wenn wir auf diesem Holzhammerniveau argumentieren, dann nenne ich das Nicht-Verhängen von Fahrverboten für dreckige Diesel eben Körperverletzung.
2Irgendware05. März 2017
Nana, da prescht der ADAC über das Ziel weit hinaus. Die Diskussion um die schädlichen Abgase von Dieselfahrzeugen und schärferen Vorschriften gibt es nicht erst seit gestern - begriffen wird dies aber erst seit dem Abgasskandal. Der ADAC hat sich auch gegen eine Blaue Plakette gewehrt, welche wirklich nur die richtig dreckigen Diesel ausgeschlossen hätte. Nun bleibt den Städten nichts anderes übrig, denn sie müssen handeln! Da kann sich der ADAC also getrost an die eigene Nase fassen!
1kaos05. März 2017
Das Märchen vom sauberen Diesel und das Märchen vom deutschen Elektroauto. Unsere Autoindustrie ist einfach nur peinlich. Und nicht zu vergessen: der ADAC der sich vielleicht mal fragen sollte, warum er nicht eines dieser Märchen entzaubert hat.