Berlin (dpa) - Die Greenpeace-Aktivisten in Kajaks auf dem Wasser beim Berliner Konferenzzentrum am Westhafen hatten eine klare Botschaft: «Befreit euch von fossilen Energien». Drinnen klang Umweltminister Carsten Schneider fast genauso deutlich. Die Abhängigkeit von fossiler Energie wie Öl, Gas […] mehr

Kommentare

28Sonnenwende23. April um 13:43
@23 Genau so wie du beschreibst ist es auch geplant (gewesen). Ich beschäftige mich seit Mitte der achtziger Jahre damit, seitdem ich In der Schule ein Referat darüber gehalten habe und mich das Thema seither fasziniert. Schon damals wurden übrigens Begriffe wie Nachhaltigkeit verwendet. Wie auch immer, jedenfalls weiß ich, dass genau so wie du es beschreibst es auch geplant war und ist. Nur machen unsere Regierungen genau das was ich vorhin schon geschrieben habe: einen Schritt vor, zwei zurück
27Pontius23. April um 13:12
Die Veränderung kommt aber auch von heute auf morgen. Also vom Klimawandel wird seit den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts gesprochen und Mitte dieses Jahrhunderts soll man schon klimaneutral sein...
26jensencom23. April um 13:02
@25 du hast recht... andere Meinungen werden nicht zugelassen, nur das selbst verzapfte stimmt. Bin gespannt, wann deine wunschträume wirklichkeit werden. warte nicht zu lange drauf.
25truck67623. April um 12:12
@23 "...im Sommer mit Solarstrom und im Winter mit effizientem Diesel..." - Warum sollte man im Winter nicht mit Solarstrom fahren? 'Effizienter Diesel'? Hast im Fach Physik die besten Unterrichtsstunden verpasst? Mach Dich mal schlau, was ein 'effizienter Diesel' im Vergleich zu einem E-Motor kann, dann könnten wir weiter diskutieren. Für mich ist hier jedenfalls Ende! Träum weiter...
24jensencom23. April um 11:53
(2) elektrisch fahren und schnell tanken. daraus lernen und für die zukunft verbessern. Anstelle dumme ideen von Politikern und deren Lobbys ungetestet in die Tat umsetzen...
23jensencom23. April um 11:51
@22 , woher kommen denn die Materialien für die Elektrifizierung? Ich sehe das Problem eher darin, daß man Hau-Ruck alles über den haufen werfen will, anstatt step by step. dann kostet es auch nicht auf einen schlag soviel geld. Effizienter TDI plug in Hybrid, im Sommer mit Solarstrom und im Winter mit effizientem Diesel (denn auch die Heizung braucht Energie). Wäre eine Möglichkeit. Das erste E-Auto was für mich sinnvoll war ist der Nissan ePower. Optimal eingestellter Stromerzeuger, (2)
22Pontius23. April um 09:08
Was sind schon knapp 100 Milliarden jedes Jahr für fossile Energieträger, die man zum aller größten Teil importieren muss? @21 deswegen kann man so einfach Wärmepumpen und E-Autos ablehnen...
21truck67623. April um 08:37
@16 Aha! Aber so ein AKW für euer Dorf baut man 'über Nacht'? Du scheinst es nicht verstehen zu wollen. Niemand hat behauptet, dass das alles 'über Nacht' passiert. Es wird nur, verdammt nochmal, allerhöchste Zeit, dass unsere Regierung endlich den Fuss von der Ausbau-Bremse nimmt, und keine Steuergelder mehr in überholte Abhängigkeiten steckt, sondern in intelligente Netze samt Speichern usw.! Denn DAS geht viel schneller und billiger!
20Sonnenwende23. April um 08:35
(3) funktionieren indem man einen Schritt vor und zwei Schritte zurück macht. Und das ist derzeit der Fall, es ist der Fall wenn man Subventionen für erneuerbare Energie kürzt, es ist der Fall, wenn man nicht alles daran setzt um die überschüssige Energie aus Windkraft in das Stromnetz einzuspeisen anstatt die Windräder abzustellen etc.pp.
19Sonnenwende23. April um 08:31
(2) Partnerschaften weltweit, um nur drei Argumente zu nennen, da gibt es noch viel mehr. Wenn man es schon nicht im Sinne des Klimaschutzes möchte, dann sollte man es wenigstens und auf jeden Fall im Sinne unserer energetischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit, die wir dringend anstreben sollten, tun. Und wir müssen weg von dem Denken im kleinen, nicht mehr national denken, sondern europäisch. Wie du in @16 richtig sagst geht das natürlich nicht über Nacht, aber es wird auch nicht (3)
18Sonnenwende23. April um 08:31
@14 Das hast du so definitiv nicht beschrieben, ich dachte nämlich beim Lesen deines Kommentars @4 "oh, was für ein niedliches kleines Dorf". Ich hab's hier schon einmal geschrieben aber ich tue es gerne noch einmal: wir müssen alle lernen nach vorne zu denken und nicht in die Vergangenheit. Natürlich muss sich viel verändern, was Mut, Innovationsgeist und besonders den Willen zur Veränderung braucht. Ausbau und Anpassung der Strominfrastruktur, neue Technologien, diversifizierte (2)
17Pontius23. April um 08:30
Das E-Autos was über Nacht langsam lädt? Die Wärmepumpe, welche den Pufferspeicher schon am Tage aufgeheizt hat? Ja ich glaube alles wird zusammenbrechen...
16jensencom23. April um 08:26
@15 , wenn alle ein e-auto hätten und eine wärmepumpe, dann würde das passieren. das ist ja das, was ich von anfang an sage. das wird so einfach nicht funktionieren, da müssen andere lösungen her. und schon gar nicht über nacht.
15truck67623. April um 08:23
@14 Dann habt ihr also im Winter jeden Abend, wenn alle von der Arbeit kommen und ihre Autos laden, kompletten Blackout im Dorf? Oder wie sollen wir das verstehen? 😂
14jensencom23. April um 07:27
ich habe in @4 lediglich von einer strasse geredet. von ca. 20 häusern mit 30 autos. wir haben aber 2500 haushalte. wer von deuch möchtegernelektrikern das jetzt gern nochmal hochrechnen möchte, kann sich überzeugen. und die kommen alle abends von der arbeit und laden von 20 bis 5 uhr (also nachts ohne PV-Strom), im Winter wenn es kalt ist (also 34kW pro Haus). Das ergibt spitzenleistungen, für die nirgendswo infrastruktur existiert
13ausiman121. April um 14:34
Wäre toll wenn noch mehr Klimafreundliche Balkonkraftwerke gekauft und betrieben werden.
12truck67621. April um 13:40
Die Speicher meines Balkonkraftwerkes sind gleich voll, und ich kann den dann weiterproduzierten Überschuss nicht einmal ins öffentliche Netz einspeisen, weil der Netzbetreiber bei uns noch keine 2-Wege-Zähler, geschweige denn intelligente Messstellen bieten kann/will. Ein Trauerspiel ist das! 😠
11LoneSurvivor21. April um 13:08
@10 Mein Balkonkraftwerk hat seit seiner Installation vorletzten Herbst insgesamt schon 1,62 MWh produziert, da kann das AKW aus #4 einpacken. :D
10Sonnenwende21. April um 12:34
Huch - ich hab GW statt MW gelesen. Ja so ist #4 natürlich Unsinn. Hätte mal nachrechnen sollen anstatt das einfach so zu akzeptieren, dann wäre mir mein Lese- und daraus folgender Verständnisfehler wohl eher aufgefallen. Danke @9 für den Hinweis.
9LoneSurvivor21. April um 11:52
@4 In der Rechnung gehst du davon aus, dass alle Autos zur selben Zeit laden, was realistisch totaler Unsinn ist. Und 0,5MW sind verdammt wenig für ein Atomkraftwerk. Ein typisches AKW ist mit 1 bis 1,6 GW Leistung ca. 2000- bis 3000-mal leistungsstärker. Reines stumpfes Stammtischgelaber.
8Sonnenwende21. April um 09:35
@4 Ich finde deine Überlegung zwar verständlich, aber sie geht in die Vergangenheit und nicht in die Zukunft. Um in Zukunft unseren Energiebedarf decken zu können brauchen wir neue, von fossilen Energien weitestgehend unabhängige Konzepte. Und da haben andere Kommentatoren hier schon einige Punkte genannt.
7truck67621. April um 09:15
@4 Dein Dorf brauch kein AKW, sondern ein gut ausgebautes, intelligent gesteuertes Stromnetz. Und das gäbe es, wenn Frau Reiche es nur kapieren würde, schneller als irgendein Gas- oder Atomkraftwerk. Und VIEL günstiger. 😉
6Pontius21. April um 08:54
Ja ich lass die dusche au chi den ganzen Tag laufen und kühle mit der Klimaanlage gegen, selbiges beim Herd und dem Kühlschrank. Aber ich habe ja das Mini-Akw im Keller stehen...
5thrasea21. April um 08:47
@4 Mal eine technische Antwort: Laut DIN 18015-1 werden Einfamilienwohnhäuser mit einem Leistungsbedarf von 14,5 kVA bzw. 34 kVA mit elektrischer Warmwasserleitung geplant. Die Installation einer Wallbox wird die Netzbetreiber also nicht zur Verzweiflung bringen. Das ist kein Argument gegen die Elektrifizierung. Dass die Netze mittel- und langfristig mitwachsen müssen, ist klar. Dass wir mehr Speicher brauchen, auch. Aber gerade da können die Batterien von E-Fahrzeugen mithelfen.
4jensencom21. April um 08:29
Jaja, Elektro ist des Rätsels Lösung... in unserer Strasse gibt es 30 Autos und 15 Häuser. 30*11kW + 15+10kW=330kW+150kW=ca. 0,5MW Anschlußleistung. Allein unser Dorf bräuchte dafür ein eigenes Atomkraftwerk, um das gleichzeitig zur Verfügung zu stellen. Es muß auch nachts im Winter funktionieren... Das alleine ist nicht der Weg.
3Pontius21. April um 08:19
Welch versprochenes Klimageld? Doch nicht etwa das vom Ampel-Finanzminister verhinderte?
2tchipmunk21. April um 08:13
Wünschenswert wäre, dass Menschen mit wenig Geld bei Umstellung auf Erneuerbare nicht unter die Räder kommen und eine Unterstützung erhalten. Das versprochene Klimageld sollte endlich ausgezahlt werden.
1Pontius21. April um 05:44
Fortschritt? Nur wenn die Windmühlen der Schande mit Diesel angetrieben werden...